Freiheit für Tiere
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Richard David Precht: "Tiere denken"

»Es gibt zwei Kategorien von Tieren. Die eine glaubt, dass es zwei Kategorien von Tieren gibt, und die andere hat darunter zu leiden.« Richard David Precht

Der prominente Philosoph Richard David Precht setzt sich in seinem Buch »Tiere denken - Vom Recht der Tiere und den Grenzen des Menschen« mit grundlegenden Fragen auseinander: Wo verläuft die Grenze zwischen Mensch und Tier? Woher nehmen wir das Recht, Tiere zu benutzen und ihnen Leid zuzufügen? Und was können wir tun angesichts der hemmungslosen Ausbeutung von Tieren und Umwelt?

Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist und Autor und einer der bekanntesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Er ist Honorarprofessor für Philosophie in Lüneburg sowie für Philosophie und Ästhetik in Berlin. Einer breiten Öffentlichkeit wurde er vor allem durch populärwissenschaftliche Bücher und Fernsehsendungen zu philosophischen Themen bekannt. Das ZDF strahlt seit September 2012 unter dem Titel »Precht« eine Sendereihe zur Philosophie mit ihm aus.
Foto: © Amanda Berens

Prechts neues Buch »Tiere denken« wurde in Zeitungen und Zeitschriften ausführlich besprochen und kletterte schnell in den Bestseller-Listen nach oben. Und: Der Philosoph bringt in zahlreichen Interviews und Talkshows unseren Umgang mit den Tieren und das millionenfache Tierleid zur Sprache.

Nach einer Umfrage des Allensbacher Instituts aus dem Jahr 2015 gibt es in Deutschland bereits 7,8 Millionen Vegetarier und 900.000 Veganer. Damit schwimmt Prechts Buch »Tiere denken« voll auf dem Trend. »In den westlichen Industrienationen steigt die Sensibilität im Umgang mit Tieren unaufhaltsam an«, schreibt er.

Gleich auf den ersten Seiten seines 500 Seiten starken Buches bringt er das Dilemma treffend auf den Punkt: »Noch nie war die Kluft so groß, die das, was Menschen im Umgang mit Tieren für richtig halten, und das, was tatsächlich praktiziert wird, voneinander trennt.« Er attestiert zu Recht eine Schizophrenie in unserem Verhältnis zu Tieren. Und er hat völlig Recht, wenn er weiter schreibt: »Solange wir unsere Ernährung und unser persönliches Verhältnis zu Tieren als Privatsache auffassen, so lange wird die millionenfache Grausamkeit gegen Tiere weiterhin gesellschaftlich akzeptiert.« (Tiere denken, S. 14)

Eine neue Tierethik?

Richard David Precht knüpft mit »Tiere denken« an sein bereits vor 20 Jahren erschienenes Buch »Noahs Erbe: Vom Recht der Tiere und den Grenzen des Menschen« an. In der ersten Hälfte seines neuen Buches setzt er sich ausführlich mit den philosophisch-ethischen Ansätzen über das Verhältnis des Menschen zum Tier auseinander: Was macht den Mensch zum Menschen und was trennt den Menschen vom Tier? Welche Sichtweise prägten die großen Religionen?

Nach 250 Seiten kündigt der Philosoph eine »neue Tierethik« an. Dabei ist nicht wirklich neu, was er schreibt. Precht macht zahlreiche Anleihen bei tierethischen Ansätzen der letzten 30 Jahre. Das ist in Ordnung - man muss ja das schließlich das Rad nicht noch einmal erfinden. Bloß »neu« muss man es nicht unbedingt nennen. Möglicherweise kritisiert Precht zu Recht manche Tierrechtsphilosophien als zu sperrig (er nennt sie »ziemlich fensterlose Gebilde«). Wirklich klar und überzeugend ist seine »neue Tierethik« allerdings nicht.

Precht meint, eine praktikable Tierethik sollte nicht in erster Linie auf Gerechtigkeit, Freiheit oder andere Werte setzen. Was für den Einzelnen moralisch relevant ist, hänge von der kulturellen bzw. psychologischen Nähe in unserer Vorstellungswelt ab. So sei uns unser Hund näher als ein wildfremder Mensch. Für unser Empfinden sei – so führt Precht aus - nicht in erster Linie die Frage nach Recht und Unrecht entscheidend, sondern wie wir uns sensibilisieren. (Vgl. Tiere denken, S. 292-295)

Precht setzt auf Sensibilität und Intuition – und verwirrt den Leser

»Die Vernunft ist ebenso wenig die alleinige Triebfeder der Moral, wie es die Verpflichtung zur Gerechtigkeit ist«, schreibt der Autor. »Stattdessen handeln Menschen meist so, wie es ihren sensiblen Gefühlen für andere und dem, was andere tun und erwarten, gut vereinbar ist.« Allem Anschein nach entstehe – so Precht – moralischer Fortschritt in einer Gesellschaft weniger durch gute Argumente als dadurch, breite Schichten der Bevölkerung für bestimmte Probleme zu sensibilisieren. (a.a.O., S. 299/300)

Precht nennt seinen Ansatz »Ethik des Nichtwissens«. Er meint, dass wir trotz aller modernen Forschungsergebnisse aus Paläoanthropologie, Primatologie und Verhaltensökologie weder über uns selbst noch über das Innenleben der Tiere noch über die Moral etwas gesichert wissen können.

Daher setzt Precht statt Fakten und ethischen Prinzipien ganz auf Intuitionen: Wir sollten im Umgang mit Tieren nur das tun und akzeptieren, was unseren Intuitionen nicht widerspricht, was sich mit unserer Sensibilität vereinbaren lässt. Precht meint dann auch, dass man nur jene Tiere essen sollte, die man auch selbst töten würde und könnte. Und hier wird es dann wirklich verwirrend.

Eigentlich wäre es ganz einfach…

Die Tierrechtsphilosophie versteht sich bekanntlich als Fortsetzung anderer Befreiungsbewegungen, wie die Befreiung der Sklaven oder die Frauenrechtsbewegung. So wie die Hautfarbe oder die Geschlechtszugehörigkeit für die Gewährung grundlegender Rechte belanglos ist, ist auch die Zugehörigkeit zu einer anderen Tierart - schließlich zählt auch der Mensch zu den Säugetieren - belanglos. Warum soll man jemanden ausbeuten und quälen dürfen, weil zu einer anderen Rasse oder zu einer anderen Spezies gehört?

Gemäß Prechts Ansatz von Intuition und Sensibilität, hätte man es vor 200 oder 300 Jahren der Intuition und Sensibilität jedes Weißen selbst überlassen müssen, ob man Sklaven halten darf oder nicht und wie man Schwarze in den Kolonien behandelt. Und vor 100 (oder auch weniger) Jahren hätte man es der Intuition und Sensibilität jedes Mannes überlassen müssen, ob seine Frau zur Wahl gehen darf, ob er sie einen Beruf ausüben lässt und ob er sie schlägt oder nicht. Zum Glück gibt es hierfür heutzutage einerseits moderne ethische Wertmaßstäbe und andererseits entsprechende festgeschriebene Rechte und Gesetze.

Der Tierrechtsphilosoph Helmut F. Kaplan beispielsweise meint, für den täglichen Gebrauch im Umgang mit Tieren sei die »Goldene Regel« völlig ausreichend: »Was du nicht willst, das man dir tu, das füg’ auch keinem andern zu«. Wir wollen nicht leiden – also tragen wir auch nicht zum Leid von Tieren bei. Wir wollen nicht getötet werden – also hören wir auf, die Tötung von Tieren in Auftrag zu geben – indem wir aufhören, Tiere zu essen.

Solche griffigen ethischen Ansätze sucht man bei Prechts »neuer Tierethik« vergeblich.

Naturschutz oder Lustmord – Dürfen wir Tiere jagen?

Wirklich lesenswert ist Prechts Kapitel über die Jagd: Unter der Überschrift »Naturschutz oder Lustmord?« gibt er eine eindeutige Antwort auf die Frage: »Dürfen wir Tiere jagen?« - Nein, als Hobby, aus Lust und Passion dürfen Tiere nicht getötet werden.

Die Jägerei sei heute eine Mischung aus Romantik und Tötungswillen. Doch der Verweis auf den Tötungstrieb des Menschen reiche nicht als Begründung für die Ausübung der Jagd. Nur 0,4 Prozent der Deutschen sind (Hobby-)Jäger. »Immerhin: Mehr als 99 Prozent der deutschen Bevölkerung scheinen diesen Trieb nicht zu verspüren, zumindest nicht in dem Maße, dass sie es für nötig befinden, dann und wann eigenhändig ein paar Tiere zu töten.«
Schließlich widerspreche es auch dem ethischen Kodex liberaler Gesellschaften aufs Äußerste, vermeintliche Urtriebe wie Mordlust oder Vergewaltigungsfreuden ungestraft zu lassen: »Keinem Mörder und keinem Triebtäter nützt es mithin nur entfernt, zur Rechtfertigung seiner Gelüste an archaische Bedürfnisse zu appellieren«, so Precht.

»Wer in den Wald geht und allein zur eigenen Freude mutwillig Tiere tötet, begeht eine Tätigkeit, die unvereinbar ist mit dem ethischen Selbstverständnis moderner Gesellschaften, wie es unter anderem das Tierschutzgesetz festschreibt: Einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen ist verboten – und sportliche Tötungsfreude ist nach Auffassung eines liberal-demokratischen Staates kein ‚vernünftiger Grund’.« (Tiere denken, S. 349/350)

Im Interview mit dem STERN erklärte Precht: »Spaß daran zu haben, Tiere im Wald zu erschießen, ist für mich ein sonderbares Verhalten und absolut kein vernünftiger Grund zu töten. Genau das verbietet im Grunde das Tierschutzgesetz. Die Lust-Tötung.« Auf die Anmerkung des Interviewers, die Jägerschaft betone immer wieder ihren ökologischen Auftrag antwortet der Philosoph: »Ach was. Die Jägerei ist heute eine Mischung aus Romantik und Tötungswillen. Der Jäger jagt ja nicht aus ökologischen Gründen, wie er vorgibt. Dann würden Förster diesen Job erledigen. Oder man würde auf die Winterfütterung verzichten oder den Tieren Antibabypillen ins Futter mischen, um die Bestände zu regulieren.« (STERN, 13.10.2016)

In seinem Buch »Tiere denken« nennt der Autor den angeblich »ökologischen Auftrag« der Jägerschaft »Etikettenschwindel«. Denn das ökologisch besorgniserregende Ungleichgewicht in Wald und Flur sei ein Problem, das die Jägerschaft selbst verschuldet habe.
»Es ist eine von Ökologen kontrovers diskutierte Frage, inwieweit größere Waldstücke sich ohne Hege- und Jagdaktivitäten selbst regulieren können oder nicht; es dürfte von Fall zu Fall verschieden sein. Doch wie groß oder wie klein die regulierenden Eingriffe in die Wildbiologie deutscher Restnatur in Zukunft auch zu sein hätten – an der Jägerei müsste sich vieles ändern, wenn sie tatsächlich eine sinnvolle und keine aberwitzige wildbiologische Rolle spielen will.« (Tiere denken, S. 352)

Die einzige Legitimation für den Abschuss von Wildtieren sieht Precht in Gründen des Naturschutzes. Dann soll diese Regulation aber nicht durch Hobbyjäger erfolgen, sondern durch modernes Wildlife-Management: »Allein der wissenschaftliche Nachweis, dass tatsächlich keine Alternative zur Tötung vorliegt, könnte jägerische Aktivitäten in Zukunft noch erlauben. Solche Jäger sind jedoch keine Hobby-Waidwerker, sondern bezahlte Fachleute mit einem explizitem Naturschutzauftrag.« Die Tötung von Tieren wäre dann letztes Mittel innerhalb eines Wildlife-Managements. »Die Jägerei als reiner Lustsport hingegen verstößt gegen das Tierschutzgesetz §17(1): ‚Mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet.’« (a.a.O., S. 358/359)

Precht schließt sein Kapitel über die Jagd mit den Worten: »Menschen, die regelmäßig töten müssen, um glücklich zu sein, brauchen professionelle Hilfe!« (a.a.O., S. 360)

»Die bisherige Ethik ist unvollkommen,

weil sie es nur mit dem Verhalten des Menschen zum Menschen zu tun zu haben glaubte. In Wirklichkeit aber handelt es sich darum, wie der Mensch sich zu allem Leben, in seinem Bereich befindlichem Leben, verhält. Ethisch ist er nur, wenn ihm das Leben als solches heilig ist, das der Menschen und das aller Kreatur.« Albert Schweitzer (1875-1965), Arzt, Philosoph, Pazifist · Friedesnobelpreis 1953

Dürfen wir Tiere essen?

Die Gesellschaft müsse die »Reichweite des Mitgefühls stärker auf Tiere ausweiten«, forderte Precht im Deutschlandfunk. Der heutige Umgang mit Tieren sei »nicht mit unseren Vorstellungen von Moral, Liberalität und Sensibilität vereinbar.« (Richard David Precht über den Umgang mit Tieren: »Unvereinbar mit unserer Moral«. Deutschlandfunk, 17.10.2016)

Doch die Antwort auf die Frage »Dürfen wir Tiere essen?« ist nicht eindeutig: Es wird der Intuition und Sensibilität jedes Einzelnen überlassen, ob er es mit seiner Vorstellung von Moral vereinbaren kann. So bleibt in dem Buch die wirkliche Konsequenz aus.

Einerseits formuliert Precht eine klare ethische Erkenntnis, wenn er der kulturanthropologischen Rechtfertigung des Fleischessens (»prähistorische Tradition des Fleischverzehrs«) entgegnet: »Wer so redet, bestreitet allerdings auf eine recht eigentümliche Weise den allgemeinen ethischen Fortschritt der Menschheit.« Wir würden auch sonst in der Moral nicht gerne Argumente aus dem Pliozän bemühen, um gegenwärtige Wertmaßstäbe und Verhaltensweisen zu rechtfertigen. »Definieren wir unsere heutige Kultur nicht gerade dadurch, reines Instinktverhalten und barbarische Moralvorstellungen überwunden zu haben?« (Tiere denken, S. 366)

Der Rechtfertigung, dass doch auch Tiere Tiere essen, entgegnet Precht: »Allerdings definiert sich der Mensch – anders als andere Tiere – durch die Freiheit seiner Handlungen. Freiheit (und mag sie auch von einigen Neurobiologen angezweifelt werden) ist die Grundlage unserer Ethik. Ohne sie wäre Moral gar nicht möglich.« (ebda.)

Neben dem Leid der Tiere in der industriellen Haltung weist Precht zu Recht auf die dramatischen ökologischen Folgen des Fleischkonsums hin. Er hofft auf In-Vitro-Fleisch auf Lösung des Dilemmas: Zahlreiche Universitäten forschten bereits an Verfahren, Fleisch auf Muskelzellen herzustellen. »Dem Fleisch ohne Schlachthöfe und Tierleid dürfte die Zukunft gehören«, so Precht (a.a.O., S. 373).

Bis dahin bleibt das Essen von Tieren letztlich weiterhin eine Privatsache. Precht weist völlig richtig auf die riesige Kluft hin, dass das Leid der unzähligen Tiere in der industriellen Massentierhaltung noch nie so grauenhaft war wie heute, windet sich aber in dem Dilemma, statt eine klare ethische Aussage zu treffen. Das mag daran liegen, dass Precht selbst sich noch nicht entschieden hat, das Fleisch toter Tiere wegzulassen. In etlichen Interviews rund um sein Buch hat er immer wieder betont, er esse noch (hin und wieder) Fleisch.

»Wer psychisch keine Probleme mit Schlachthäusern oder anderen Folterkammern hat, darf weiter Tiere essen, wer damit nicht zurechtkommt, muss sich einschränken«, fasste es der Philosoph Markus Wild in seiner Besprechung von Prechts Buch im Feuilleton der FAZ treffend zusammen. Precht hätte auf diese Psychologisierung verzichten und auf ethischen Prinzipien und sachhaltigen Informationen bestehen sollen, meint er. »Denn die Psychologisierung der Moral vollzieht genau jenen Schritt, den Precht zu Recht als Problem erkannt hat: Sie macht das Essen von Tieren zu einer Privatsache. Darum kann dieses Buch nicht einlösen, was es verspricht.« (Markus Wild: Essen Sie nur, was Sie auch selbst töten! Buchbesprechung »Tiere denken« von David Richard Precht in der Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.10.2016)

Wichtige Denkanstöße

Richard David Prechts Buch »Tiere denken« liefert wichtige Denkanstöße. Das Dilemma des unendlichen grauenvollen Tierleids wird deutlich gemacht. Die konsequenten ethischen Entscheidungen beim Thema »Tiere essen« (wie übrigens zum Teil auch beim Kapitel »Tierversuche«) werden aber immer wieder relativiert.

Da der prominente Philosoph in Interviews und Talkshows immer wieder die hemmungslose Ausbeutung der Tiere anprangert und für einen anderen Umgang plädiert, führt dies zu einer breiteren Diskussion in der Öffentlichkeit – die sicher beim ein oder anderen zu der Konsequenz führt, dass er in Zukunft keine Tiere mehr essen möchte.

Das Buch

Wie sollen wir mit Tieren umgehen? Wir lieben und wir hassen, wir verzärteln und wir essen sie. Doch ist unser Umgang mit Tieren richtig und moralisch vertretbar? Richard David Precht untersucht mit Scharfsinn, Witz und Kenntnisreichtum quer durch alle Disziplinen die Strukturen unserer Denkmodelle. Ist der Mensch nicht auch ein Tier – und was trennt ihn dann von anderen Tieren? Welche Konsequenzen hat das für uns? Precht schlägt einen großen Bogen von der Evolution und Verhaltens­forschung über Religion und Philosophie bis zur Rechtsprechung und zu unserem Verhalten im Alltag. Dürfen wir Tiere jagen und essen, sie in Käfige sperren und für Experimente benutzen? Am Ende dieses Streifzugs steht eine aufrüttelnde Bilanz. Ein Buch, das uns dazu anregt, über Tiere neu zu denken und unser Verhalten zu ändern!

Richard David Precht: Tiere denken
Vom Recht der Tiere und den Grenzen des Menschen
Gebunden mit Schutzumschlag
Goldmann, 2016 · ISBN: 978-3-442-31441-6
Preis: 22,99 Euro · Auch als Hörbuch MP3-CD