Freiheit für Tiere
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Steiermark: Waldbesitzer will Jagd verbieten

Prof. Wolfgang Gombocz hat auf seinem Grundstück

Biotope für Tiere angelegt. Er kann nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, dass Jäger in seinem Wald Treibjagden veranstalten. Die Bürgerinitiative "Zwangsbejagung ade" und der Österreichische Tierschutzverein unterstützen ihn, ein Jagdverbot auf seinem Grundeigentum zu erreichen.

Ein Grundstückseigentümer in Schillingsdorf bei Graz will die Jagd auf seinen Flächen verbieten lassen. Zu seinem Hof gehört auch ein drei Hektar großes Waldstück, in dem immer wieder Treibjagden stattfinden. »Ständig fallen Schrotladungen auf unser Hausdach und ich finde ständig angeschossene Tiere im Wald. Hasen, Fasane, einmal sogar ein Reh. Die Tiere tun mir leid, diese Treibjagden sind mir ein Dorn im Auge«, sagt Prof. Wolfgang Gombocz, der schon als Kind bei Treibjagden dabei war. Heute tun ihm die Tiere leid.

Der Steirer hofft auf eine rasche Befriedung seines Grundstückes. Andernfalls ist er gewillt, sein Recht bis hin zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einzufordern. Vielleicht kommt ihm der Österreichische Verfassungsgerichtshof zuvor, der derzeit Beschwerden von Grundeigentümern aus Kärnten und Niederösterreich prüft. Sollte er die Bestimmungen in den Jagdgesetzen als nicht verfassungskonform beurteilen, wäre diese Entscheidung richtungsweisend.