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Studie zur Natur-Ausbeutung: Menschheit in Gefahr

Der sich abzeichnende Klimawandel

erzeugt zunehmend Wetteranomalien von ungewohnter Stärke. In konventioneller Landwirtschaft bearbeitete Äcker sind dadurch nicht nur zunehmend starken Regenfällen schutzlos ausgeliefert, sondern auch den immer stärker werdenden Stürmen. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Der Weltbiodiversitätsrat IPBES warnt mit einer umfassenden Studie: Die Menschheit riskiert durch die Ausbeutung der Natur ihren derzeitigen Lebensstandard und sogar ihr eigenes Fortbestehen.

Die Studie zeigt: Die Artenvielfalt nimmt in allen Regionen der Welt ab. Mehr als die Hälfte der afrikanischen Vogel- und Säugetierarten könnten bis 2100 aussterben. Die Fischbestände in der Asien-Pazifik-Region könnten bis 2048 erschöpft sein. In der EU haben der Studie zufolge nur sieben Prozent der Meeresarten eine gute Aussicht auf ein Fortbestehen.

Um das Artensterben maßgeblich abzubremsen, fordern die Wissenschaftler, mehr Schutzgebiete zu schaffen, zerstörte Gebiete wiederherzustellen, Subventionen für die Landwirtschaft zu überdenken und den Fleischkonsum deutlich zu reduzieren.

Quelle: Studie sieht Menschheit in Gefahr. ntv, 23.3.2018