Freiheit für Tiere
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Vegan genießen International

Vegan liegt voll im Trend. Denn eine Ernährung mit pflanzlichen Zutaten ist nicht nur gesund und optimal für die schlanke Linie, sondern auch noch gut für die Umwelt, das Klima und vor allem die Tiere. Und es erscheint ein Kochbuch nach dem anderen, das zeigt, wie unglaublich kreativ die vegane Küche ist. Ein besonderes Schmuckstück ist das Buch „Vegan genießen International“ (Verlag DAS BRENNGLAS): Es zeigt mit herrlichen Fotos und Berichten die große bunte kulinarische Vielfalt fantastischer Rezepte aus aller Welt.

Die Redakteure reisten in ferne Länder und suchten vor Ort kreative Köchinnen und Köche, die sie in ihre Kochgeheimnisse einweihten. Das Ergebnis ist ein veganes Feuerwerk außergewöhnlicher kulinarischer Ideen aus Bali, Mauritius, Thailand, Indien, Japan, Arabien, Afrika und Europa – garniert mit wissenswerten Hintergründen über die Tradition der veganen Küche in diesen Ländern. Schon das Durchblättern des reich bebilderten Buches mit Foto-Impressionen aus aller Welt ist ein Genuss.

„Es lohnt sich, etwas Friedvolles zu tun - auch beim Essen. Denn sonst geben wir unserem Planeten, unsere Mutter Erde, bald den Rest. Das kann jeder täglich den Medien entnehmen“, sagt German Murer, der Herausgeber vom Verlag DAS BRENNGLAS. „Mit rein pflanzliche Ernährung könnte man den Planeten retten – das sagen sogar Wissenschaftler - , die katastrophalen Klimaveränderungen aufhalten oder zumindest abmildern. Was zögern wir denn noch? Wir sind doch keine Selbstmörder, oder?“
Doch es gehe nicht nur um unser Überleben: „Denn da sind ja noch die Kinder - nicht nur in Afrika - die verhungern, weil den Satten ihr Schnitzel heilig ist. Weil das Getreide aus den armen Ländern bei uns in den Mastbetrieben landet.“

Und das ist es, was es dem Team vom Verlag DAS BRENNGLAS, einer gemeinnützigen Körperschaft für Tierschutz, geht: Jeder, der weniger oder gar kein Fleisch mehr isst, rettet Tieren das Leben. Jeder, der weniger oder gar keine Milchprodukte und Eier mehr konsumiert, tut nicht nur seiner Gesundheit etwas Gutes, sondern betreibt auch aktiven Tierschutz.

Aus Mitgefühl zu den Tieren

Das Kochbuch »Vegan genießen International - Die besten Rezepte aus aller Welt« ist für all jene Erdenbürger gedacht, die noch einen Funken Mitgefühl mit unseren Mitgeschöpfen, den Tieren, haben. Ein Schwein beispielsweise kennt Trauer, Angst, Freude und Schmerz. Es besitzt die Intelligenz eines dreijährigen Kindes. - Haben Tiere nicht das gleiche Recht auf Leben wie wir Menschen?

Liebe geht durch den Magen, heißt es. Aber was hat es mit Liebe zu tun, wenn dafür Tiere leiden müssen? Nachdem immer mehr Fakten über das Leid der Tiere in der Massentierhaltung und in den Schlachthöfen an die Öffentlichkeit dringen, braucht man darüber eigentlich kein Wort mehr zu verlieren.

Aber gleich vegan werden? - Ja genau! Denn es ist überhaupt nicht schwierig, das Essen auf rein pflanzlich umzustellen. Sahne gibt es auch aus Hafer oder Soja - wir haben die besten Desserts daraus gemacht! Statt Butter zum Kochen und Braten nimmt man beispielsweise feines Olivenöl. Also, wo ist eigentlich das Problem?

Zu heftige Worte? Aber warum die Augen verschließen? Augen auf! Dafür haben wir ja extra dieses farbenfrohe Kochbuch gemacht. Jetzt kann keiner mehr sagen: Die Welt retten okay, aber vegan macht keinen Spaß. Jetzt nicht mehr...

NEU: Vegan genießen International

Für dieses Kochbuch haben wir fantastische, leckere, naturgesunde und tierfreundliche Rezepte aus aller Welt zusammen getragen. Wir sind in ferne Länder gereist und suchten vor Ort kreative Köchinnen und Köche, die uns in ihre Kochgeheimnisse einweihten. Das Ergebnis ist ein veganes Feuerwerk außer­gewöhnlicher kulinarischer Ideen - genießen Sie es!

Die besten Rezepte aus aller Welt:
Bali · Mauritius · Thailand · Indien · Japan · Arabien · Afrika · Spanien & Tapas · Deutschland, Österreich & Schweiz

Vegan genießen International
Die besten Rezepte aus aller Welt
168 Seiten, durchgehend farbig mit Fotos
Brennglas Verlag, 1. Auflage 2013
ISBN 978-3-00-022332-7
Preis: (D) € 19,95 (A) € 20,60 (CH) Fr. 24.60
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Rezepte: ARABISCH

Bild: julor - fotolia.com

Falafel · Kichererbsen-Bällchen

Zutaten für 4 Portionen:

250 g getrocknete Kicherbsen
2 kleine Zwiebeln
3 kleine Knoblauchzehen
1/2 Bd. Petersilie
1 Messerspitze Chilipulver
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel (Kumin)
Pfeffer
Kräutersalz
1 TL Backpulver, 1 EL Mehl
50 g Paniermehl
1 l Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Kichererbsen über Nacht mit reichlich Wasser bedeckt quellen lassen.
In ein Sieb geben und abtropfen lassen. Zwiebel und Knoblauch schälen und in grobe Stücke schneiden. Petersilie grob hacken.
Kichererbsen mit Zwiebeln, Knoblauch und Petersilie durch die feine Scheibe des Fleischwolfs drehen. Alle Gewürze, Kräuter­salz, Mehl und Paniermehl dazugeben und zu einem Teig verkneten.
Aus dem Kichererbsenteig walnussgroße Bällchen formen.
Öl in einem Frittiergerät auf ca. 200°C erhitzen.
Die Falafel im Öl portionsweise unter Wenden in ca. 7-8 Minuten goldbraun frittieren.

AFRIKA

Tansanischer "Mchicha wa naze"

Erdnussuppe

Zutaten:

500g frischer Spinat
1 TL Salz
4 EL Erdnussöl
1 Tasse Zwiebel, gehackt
1 TL Chilischote, frisch gehackt
1 Tasse Kokosnussmilch
½ 1 Tasse Kokosflocken
¼ 1 Tasse feine Erdnussbutter

Zubereitung:

Spinat unter fließendem Wasser waschen und klein hacken.
Die Zwiebeln in einem Topf im Öl anbraten, bis sie goldbraun sind. Kokosflocken, Salz und Chili hinzufügen und für weitere 5 Min. auf kleiner Flamme anbraten.
Als nächstes Erdnussbutter und Kokosnussmilch hinzufügen.
Zum Schluss den Spinat dazugeben und auf kleiner Flam­me etwa 15 Min. kochen, bis er weich ist.

Süßkartoffelsuppe aus Zimbabwe

Zutaten:

1 große Zwiebel, fein gehackt
3 große Süßkartoffeln
1 l Gemüsebrühe
8 Lauchstangen, geschnitten
60 ml Olivenöl
1 l Wasser
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebeln, Lauch und Süßkartoffeln auf mittlerer Hitze anbraten, bis Zwiebeln glasig sind, aber nicht braun.
Gemüsebrühe, Wasser, Salz und Pfeffer dazugeben und auf mittlerer Flamme kochen lassen, bis das Gemüse weich ist.
Anschließend in einen Mixer geben und zu einer Suppe pürieren.

INDIEN

Basmati Nussreis

Zutaten für 4 Portionen:

1 Tasse Basmatireis
2 Tassen Wasser
1 Zwiebel
1 Karotte
1 Portion Erbsen (tiefgefroren)
1 handvoll Cashewnüsse
1 handvoll Pinienkerne
1 TL Kreuzkümmel
1 schwarze Kardamom-Kapsel
3 Stangen Zimt
3 Nelken
frisch gemahlener Pfeffer
1 TL Meersalz
Kokosnuss- oder Olivenöl

Zubereitung:

Basmatireis in Wasser waschen und eine halbe Stunde stehen lassen.
Zwiebel in Streifen und Karotte in kleine Würfel schneiden.
Pinienkerne und Cashewnüsse in Öl kurz anrösten und in einem Teller beiseite stellen.
Gewürze im vorhandenen Öl anbraten. Zwiebelstreifen, Karottenwürfel und Erbsen dazugeben und anbraten. 2 Tassen Wasser dazugeben und zum Kochen bringen.
Eingeweichten Reis (ohne Wasser) dazugeben.
Zugedeckt bei kleiner Hitze 15 Min. garen, am Schluss angeröstete Nüsse daruntermischen.

MAURITIUS

Gateaux Patate

Süßkartoffelküchlein mit Kokos

Zutaten für 4 Portionen:

500 g Süßkartoffeln
80 g Mehl
50 g Kokosraspeln
3-4 EL Agavensirup

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln weich kochen und abkühlen lassen. Schälen und mit einer Gabel zerquetschen. Das Mehl dazugeben, unterrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.
Den Teig auf einer Fläche ausrollen.
Mit einem Trinkglas runde Scheiben aus dem Teig ausstechen.
In der Mitte jeweils eine kleine Menge geraspelte
Kokosflocken platzieren und ein bisschen Agavensirup darübergeben.
Falten und zu kleinen halbrunden Täschchen zusammenkleben. In heißem Öl frittieren.