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Lebensräume für Natur und Tiere
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F R I E D V O L L E S L A N D
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Wir leben in einer Zeit, in der Tiere und Natur über alle Maßen malträtiert werden, sich der Mensch über alles andere Leben stellt und die Tier- und Pflanzenwelt für seine Zwecke missbraucht. Die Gabriele-Stiftung hat sich eine Wiedergutmachung an Natur und Tieren zum Ziel gesetzt. Und so ist ein Gnadenland für Tiere entstanden, wo dem Tod geweihte Tiere eine Heimat finden und fortan ein Leben in Freiheit und Würde führen können.
Sie wissen, dass ihnen kein Mensch mehr nach dem Leben trachtet, da die Bewohner auf dem Bethlehem-Land, dem friedvollen Land, keine Tiere essen.
Gerettete Tiere finden eine friedvolle Heimat
Rinder und Schafe verschiedenster Rassen leben in Großfamilien zusammen. Die Herden haben große Weiden und freien Zugang zu angrenzenden Waldstücken. Jedes einzelne Tier hat einen langen Leidensweg hinter sich, viele waren total verwahrlost und verängstigt - einige hatten das Licht der Sonne noch nie gesehen. Unter ihnen ist auch Lena, eine »prominente« Kuh, die im süddeutschen Raum für Schlagzeilen gesorgt hatte: Sie war von einem Anhänger gesprungen, der sie zum Schlachthof bringen sollte, und hatte auf diese Weise sich und ihren beiden ungeborenen Kindern das Leben gerettet. Ebenso wurden etliche Schafe vor dem Schlachtermesser gerettet und leben heute in kleinen Herden auf den Wiesen eines friedvollen Landes.
Bei der Gabriele-Stiftung lernen die Tiere den Menschen nun erstmals nicht als Peiniger, sondern als ihren Freund kennen, der für sie sorgt und der versucht, sie zu verstehen. Sie können so ihr edles Wesen entfalten: Einst »gefährliche« Stiere, vor denen der Vorbesitzer warnte, lassen sich von ihren Betreuern kraulen und mit Äpfeln verwöhnen...
Größter privat angelegter Biotopverbund
Auf dem Land der Gabriele-Stiftung erhalten aber auch frei lebende Tiere wie Rehe, Füchse, Feldhasen, Vögel und andere Wildtiere einen Lebensraum: Ein Biotopverbund aus inzwischen 15 km Hecken, aus Waldstücken, Bauminseln, Feucht- und Steinbiotopen wurde angelegt - und er wächst stetig. Innerhalb dieses Biotopverbunds - es ist das größte privat angelegte Biotopverbundsystem Deutschlands - befinden sich auch Felder, die von befreundeten Landwirten im Friedfertigen Landbau ohne Gift und ohne Mist und Gülle bewirtschaftet werden (siehe übernächste Seiten). So kann die Natur insgesamt aufatmen, und viele - auch vom Aussterben bedrohte - Tier- und Pflanzenarten siedeln sich wieder an.
Für die gefiederten Bewohner wurden in den Wäldern und Obstgärten über tausend Nistkästen aufgehängt und Hunderte von Futterstellen geschaffen. An unzähligen Wassertränken, auf dem ganzen friedvollen Land verteilt, können große und kleine Tiere ihren Durst stillen.
Es ist das Anliegen der Tierfreunde der Gabriele-Stiftung, noch viele, viele Tiere vor Qualen und Tod zu retten und noch vielen Menschen Beispiel und Richtschnur zu geben für eine neue Zeit, in der die Goldene Regel »Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu« auch für unseren Umgang mit den Tieren und der Natur gilt.
Infos über die Gabriele-Stiftung (kostenlose Broschüre anforden): Gabriele-Stiftung · Max-Braun-Str. 2 D-97828 Marktheidenfeld Im Internet: www.gabriele-stiftung.de
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