Freiheit für Tiere
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Brian May: Parfüm zum Schutz von Wildtieren

Brian May setzt sich seit vielen Jahren

für Tierrechte ein. Er hat die Kampagne SAVE ME ins Leben gerufen, die für ein Verbot der Fuchsjagd in England eintritt. Hier ist er bei einer Anti-Jagd-Demo in London zu sehen. - Bild: Koca Vehbi - Shutterstock.com

Queen-Legende Brian May hat ein Parfüm zum Schutz von Wildtieren kreiert. »Save Me« wurde mit Sergio Momo, dem Gründer der italienischen Luxusmarke Xerjoff entwickelt: ein edler Duft mit Sandelholz, Rosa Pfeffer, Jasmin, Mimose, Ylang Ylang und Moschuskraut. »Mitgefühl hat noch nie so süß gerochen«, so Brian May. »Der Duft ist für Ladies und Gentlemen«, erklärt er. »Diese einzigartige Edition hat einen Dachs und einen Fuchs auf dem Flacon«. Der Queen-Gitarrist und Astrophysiker Dr. Brian May setzt sich seit vielen Jahren für Tierrechte ein und ernährt sich aus Liebe zu den Tieren vegan.

Mit dem Luxusparfüm soll Geld für den Wildtierschutz gesammelt werden: 50 Milliliter des Parfüms kosten 410 Euro, eine kleinere Version ist für 197 Euro erhältlich.
Bild: www.save-me.org.uk/spray-to-help-perfume

Brian May hat 2010 die Tierschutzorganisation SAVE ME gegründet, um für das Verbot der Fuchsjagd in England einzutreten und um wildlebenden Tieren eine Stimme zu geben. Der SAVE ME Trust wurde benannt nach dem Song »Save Me« aus der Feder von Brian May und ist 1980 auf dem Album »The Game« der britischen Rockband erschienen.

Der Schwerpunkt von SAVE ME liegt auf Öffentlichkeitsarbeit und dem politischen Protest gegen die Wiedereinführung der Fuchsjagd in Großbritannien oder der Massenkeulung von
Dachsen. Ganz konkret rettet Brian May mit SAVE ME aber auch verwaiste Fuchswelpen.

Neben seinem Enagement für SAVE ME ist Brian May Vizepräsident der Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals (RSPCA), der größten Tierschutzorganisation in Großbritannien. Er unterstützt auch den International Fund for Animal Welfare, die League Against Cruel Sports und PETA.

Vor Queen hatte Brian May Physik und Infrarotastronomie am Imperial College in London studiert. 1970 begann er mit seiner Doktorarbeit, bis 1974 der internationale Erfolg mit Queen einsetzte. 2006 schrieb sich Brian May wieder am Imperial College ein und vollendete 2007 seine Dissertation mit dem Titel »Eine Untersuchung von Radialgeschwindigkeiten im interplanetaren Staub«.

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