Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

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Pflanzliche Ernährung ist nicht nur aktiver Tierschutz, Umwelt- und Klimaschutz, sondern obendrein sehr gesund!

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Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!


Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod.

So gesund ist die Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln aus der Fülle der Natur und ohne Tierleid:

Makronährstoffe: Die Hauptnährstoffe versorgen uns mit Energie und allen wichtigen Bausteinen für unseren Körper

Kohlenhydrate


Kohlenhydrate - ganz besonders komplexe Kohlenhydrate aus Früchten, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Vollkorn, Nüssen und Samen - sind der Hauptbrennstoff für den Körper. Alle Gewebe und Zellen in unserem Körper nutzen Kohlenhydrate zur Energiegewinnung. Kohlenhydrate sind notwendig für die Funktion des zentralen Nerven­systems, der Nieren, des Gehirns und der Muskeln (einschließlich des Herzens). Sie können in den Muskeln und der Leber gespeichert und später zur Energiegewinnung verwendet werden. Komplexe Kohlenhydrate aus Kartoffeln, Haferflocken, Vollkorn, Vollreis, Quinoa, Hülsenfrüchten und Nüssen liefern sehr langanhaltende Energie.

Lebensmittel, die reich an komplexen Kohlenhydraten sind, enthalten die meisten Nährstoffe: Früchte, Gemüse, Wurzelgemüse, Kartoffeln, Vollkorn, Haferflocken, Quinoa, Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen und Soja sowie Samen (Leinsamen, Hanfsamen, Chia...) und Nüsse versorgen uns zusätzlich zu den komplexen Kohlenhydraten mit gesunden pflanzlichen Proteinen und Fetten sowie mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Phyto­nährstoffen. Sie helfen, Entzündungen zu reduzieren und unterstützen die Regeneration.


Eiweiß


Eiweiß ist der Grundbaustein unserer Muskeln und steckt in jeder Zelle unseres Körpers. Eiweiß unterstützt das Wachstum und die Gewebe­erneuerung, stellt wichtige Hormone und Enzyme her und stärkt die Immunfunktion.

Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Soja sowie Nüsse und Samen liefern viel Protein und zusätzlich komplexe Kohlenhydrate - den Treibstoff für den Körper - und außerdem viele Vitamine, Mineralstoffe, Phytonährstoffe und Ballaststoffe.

Zahlreiche Studien weisen nach, dass pflanzliche Proteine aus Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen ebensogut Muskeln aufbauen wie tierische Proteine und obendrein gesünder sind.

Der Konsum von tierischem Protein steht mit vielen Haupt­todesursachen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes oder chronischer Nierenerkrankung in Verbindung.


Fett


Fett unterstützt normales Wachstum und Entwicklung, liefert Energie, fördert die Aufnahme bestimmter Vitamine, erhält die Zellmembran und polstert die Organe.

Wichtig sind die gesunden pflanzlichen Fette, die mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus Nüssen und Saaten. Ganz besonders wichtig für Stoffwechsel, Nerven und unser Gehirn sind Omega-3-Fettsäuren. Denn Omega-3 Fettsäuren sind essenzielle Bausteine für Nervenzellen, sie fördern die Signalübertragung zwischen Neuronen, unterstützen das Gehirnwachstum und die kognitive Funktion und können Entzündungen im Nervensystem reduzieren.

Um die Versorgung mit Omega-3 sicherzustellen, sollten wir Omega-3-reiche Lebensmittel zu uns nehmen: Leinsamen und Leinöl, Hanfsamen und Hanföl, Chiasamen, Walnüsse, Rapsöl, mit DHA angereichertes Olivenöl, Algenöl (in Kapseln). Besser als die Verwendung von Ölen ist es, frisch geschrotete Leinsamen oder gequollene Chiasamen ins Müsli zu geben und Hanfnüsschen über den Salat zu streuen, da die wertvollen Ballaststoffe (die im Öl fehlen) cholesterinsenkend wirken. Dagegen sollten linolsäurereiche Lebensmittel (Omega-6) mäßig verwendet werden, da diese die Aufnahme von Omega-3 hemmen. Dies gilt vor allem für Sonnenblumenöl, das oft auch in pflanzlichen Fertigprodukten enthalten ist. Zu viele Omega-6-Fettsäuren verstärken Entzündungen im Körper.

Gesättigte Fette aus Fleisch, Milchprodukten und Eiern können den Cholesteringehalt im Blut erhöhen und zu Verengungen von Blutgefäßen führen. Außerdem erhöht der Konsum von viel tierischen Fetten das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Diabetes zu erkranken. Zu viel gesättigte Fette und Transfette erhöhen zudem das Risiko für Übergewicht.

Mikronährstoffe und Phytonährstoffe: Essentiell für die Gesunderhaltung des Körpers

Als Mikronährstoffe werden Vitamine und Mineralstoffe bezeichnet. Sie sind essentiell für die Gesunderhaltung unseres Körpers. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Energieproduktion, der Immunfunktion, dem Schutz des Körpers vor oxidativen Schäden und Stress, der Bildung von Neurotransmittern und der Bildung und Reparatur von Muskeln, Sehnen, Bändern und Knorpeln. Vitamine und Mineralien sorgen dafür, dass unser Blut mit Sauerstoff versorgt wird und unsere Knochen stark bleiben.


Früchte und Beeren, Gemüse, grüne Blattgemüse, Kräuter, Vollkorn, Vollreis, Quinoa, Amaranth und Hirse, Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Soja, Erdnüsse), Nüsse und Samen (Leinsamen, Hanfsamen, Chia-Samen, Sesam...) stecken voller Vitamine und Mineralstoffe.
Außerdem liefern sie viele sehr gesundheitsfördernde Phytonährstoffe, so genannte sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Polyphenole, Flavonoide oder Sulfide. Phytonährstoffe haben neurologische, entzündungs­hemmende und antibakterielle Wirkungen. Sie schützen unsere Zellen vor freien Radikalen und somit vor verschiedenen Krebsarten. Außerdem fördern sie die Elastizität der Blutgefäße und sorgen so für einen gesunden Blutdruck.


Werden Vitamine und Mineralstoffe isoliert als Nahrungsergänzungsmittel zu sich genommen, fehlen die wertvollen Phytonährstoffe.
Somit sind Vitalstoffe aus vollwertiger Nahrung immer wertvoller und gesünder.


Um sicher zu gehen, dass Sie mit allen Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen gut versorgt sind, empfiehlt es sich, einmal im Jahr ein großes Blutbild machen zu lassen - und dann gezielt die Stoffe über Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen, die tatsächlich fehlen. Wichtige Ausnahme: Vitamin B12 und Vitamin D sollten immer supplementiert werden - und zwar unabhängig von der Ernährungsweise.


Damit Sie und Ihre Lieben mit Vitaminen, Mineralstoffen und Phytonährstoffen optimal versorgt sind, sollten Sie eine möglichst große Vielfalt an vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln auf den Speiseplan setzen. Essen sie viel frische und ungekochte Früchte, Gemüse und Salate. Tipp: Grüne Smooties sind eine gute (und leckere!) Möglichkeit, eine größere Menge Früchte und Beeren, grüne Blattgemüse und Kräuter (Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl, Kräuter wie Petersilie, Minze, Melisse, außerdem Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnesseln und Giersch) zu sich zu nehmen.


Grüne Blattgemüse stecken übrigens voll Chlorophyll. Chlorophyll ist ein hervorragender Blutbildner. Außerdem bildet unser Körper durch Chlorophyll im Blut in Verbindung mit Sonnenlicht das Coenzym Q10, das alle Zellen verjüngt und vor Schäden aller Art schützt. Q10 kann sogar die Telomere verlängern. Telomere sind die Endkappen an den Chromosomen, die unsere DNA schützen. Bei der Zellteilung werden unsere Telomere naturgemäß kürzer, wodurch die Zellen schließlich ihre Fähigkeit zur Teilung verlieren. Q10 wirkt durch Verlängerung der Telomere also wie ein »Jungbrunnen«. Es verbessert unsere Gesundheit und kann möglicherweise sogar das Leben verlängern.

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Forschungstrend: »Longevity« - Ein gesundes langes Leben

»Longevity« - auch Langlebigkeit genannt - gewinnt in der Forschung als auch in den Medien zunehmend an Bedeutung. Dabei bedeutet »Langlebigkeit« mehr, als ein hohes Alter zu erreichen: Es geht um ein gesundes langes Leben, also über viele Jahrzehnte hinweg und frei von chronischen Erkrankungen zu bleiben, so dass wir körperlich und geistig aktiv am Leben teilnehmen können.

Sinkende Lebenserwartung in Deutschland


Trotz eines hochmodernen Gesundheitssystems fällt Deutschland bei der Lebenserwartung bereits seit einiger Zeit zurück und schneidet im internationalen Vergleich eindeutig unterdurchschnittlich ab. Dies zeigt eine aktuelle Studie des
Bundes­instituts für Bevölkerungsforschung und des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung. Der Studie zufolge ist die Ursache die zunehmende Sterblichkeit an nichtübertragbaren (chronischen) Krankheiten, vor allem Herz-Kreislauf­-Erkrankungen. Durch die hohe Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Alter ab 50 Jahren reduziert sich sogar das Risiko, an Krebs zu versterben. (1)

Fleisch und Wurst rauben Lebensjahre - Hülsenfrüchte, Vollkorn und Nüsse sind wahre Lebensverlängerer


Die auf Meta-Analysen und Daten der Global Burden of Disease Studie basierende Studie eines Forschungsteams der Universität Bergen in Norwegen zeigt: Rotes Fleisch (Rindfleisch, Schweinefleisch, Lamm- und Ziegenfleisch) und verarbeitetes Fleisch wie Wurst sind die schädlichsten Nahrungsmittel. Sie übertreffen sogar die negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Süßigkeiten und zuckerhaltigen Getränken.


Vollwertige pflanzliche Ernährung erweist sich der Studie zufolge als Jungbrunnen: Der regelmäßige Verzehr von Vollkornprodukten und Nüssen und vor allem Hülsenfrüchten wie Erbsen, Bohnen, Linsen und Soja steigert die Lebenserwartung um mehrere Jahre.


Die Studienergebnisse zeigen: Würde eine 20-jährige Frau ihre Essgewohnheiten umstellen, kann sie etwa zehn Jahre länger leben. Ein 20-jähriger Mann kann durch Ernährungsumstellung sogar 13 Jahre gewinnen. Dies liegt wohl daran, dass Männer im Schnitt mehr Fleisch essen als Frauen.


Frauen und Männer, die mit 60 Jahren auf gesunde Ernährung setzen, können noch ganze acht bzw. neun Jahre länger leben. (2)

Pflanzliche Ernährung schützt vor Gehirnalterung, Demenz und Parkinson


Eine Langzeitstudie der School of Public Health zeigt, dass pflanzliche Ernährung vor Gehirnalterung und Demenz schützt. Fleischkonsum lässt das Gehirn schneller altern und erhöht das Demenzrisiko - und dies gilt schon für die Menge von nur einer Scheibe Wurst am Tag (mehr als 21 Gramm). (3)


Wird Fleisch durch Hülsenfrüchte, Nüsse und Gemüse ersetzt, verlangsamt sich die kognitive Alterung und das Demenzrisiko verringert sich. Wird eine Portion verarbeitetes Fleisch durch eine Portion Nüsse oder Hülsenfrüchte und Gemüse ersetzt, führt das einer Studie zufolge zu einem 19 % geringeren Risiko für Demenz. (3)


Ein hoher Konsum von Kuhmilch und Milchprodukten ist signifikant mit einem erhöhten Parkinson-Risiko verbunden, einer nicht heilbaren neurodegenerativen Erkrankung (4)

Gute Ernährung und gesunder Lebensstil können das Leben um 20 Jahre verlängern


Zusätzlich zu einer guten Ernährung trägt natürlich ein guter Lebensstil zu einem langen und gesunden Leben bei. Eine aktuelle US-amerikanische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass folgende acht Faktoren in Kombination das Leben bei Frauen im Durchschnitt um 22,6 Jahre, bei Männern um 23,7 Jahre verlängern können:

• sich gut ernähren


• körperlich aktiv sein


• nicht rauchen


• nicht übermäßig Alkohol trinken


• gut mit Stress umgehen können


• gut schlafen


• positive soziale Beziehungen pflegen


• nicht von Opioid-Schmerzmitteln abhängig sein. (5)



Quellen:

(1) Grigoriev, P., Sauerberg, M. et al. Sterblichkeitsentwicklung in Deutschland im internationalen Kontext. Bundesgesundheitsbl 67, 493–503 (2024). https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-024-03867-9


(2) Lars T Fadnes, Elaheh Javadi Arjmand, Jan-Magnus Økland et al.: Life Expectancy Gains from Dietary Modifications: A Comparative Modelling Study in Seven Countries. The American Journal of Clinical Nutrition, 2024.
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38692410/


(3) Yuhan Li et al.: Long-Term Intake of Red Meat in Relation to Dementia Risk and Cognitive Function in US Adults. Neurology, issue 104 (3), 2025.
www.neurology.org/doi/10.1212/WNL.0000000000210286


(4) Nepal G, Yang D, Ojha R, Tu Z.: Association between dairy consumption and Parkinson's disease: A systematic review and meta-analysis. Public Health. 15.1.2026.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41544344/


(5) Nguyen XT, Li Y, Wang DD, Whitbourne SB et al.: Impact of 8 lifestyle factors on mortality and life expectancy among United States veterans: The Million Veteran Program. Am J Clin Nutr. 2024 Jan;119(1):127-135.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38065710/

Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben

1. Jeden Tag Beeren essen

Studien zeigen, dass Menschen, die viele Beeren essen, signifikant länger leben. Dies liegt an den bunten Pflanzen­pigmenten, Phytonährstoffe genannt: Aronia, Blaubeeren, Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren sowie Kirschen und Trauben stecken voller Antioxidantien, die gegen Freie Radikale wirken und das Immunsystem stärken.


Anthocyane, das sind die Pflanzenfarbstoffe der Beeren, verbessern die Durchblutung des Gehirns, das Gedächtnis, die Verarbeitungsgeschwindigkeit, die Aufmerksamkeit, die kognitive Gesamtleistung und senken das Demenzrisiko. Beeren verbessern Studien zufolge die Arterien­funktion und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Außerdem schützen und verbessern Beeren das Sehvermögen. Zudem verbessern Anthocyane die Blutzuckerregulierung, so dass Studien ein geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes nachweisen.

Beeren Jule

Studien zeigen, dass Menschen, die viele Beeren, Kirschen und Trauben essen, signifikant länger leben als jene, die wenige essen. Der regelmäßige Verzehr von Beeren verzögert zudem die kognitive Alterung um bis zu 2,5 Jahre.

Bild: JB - Freiheit für Tiere

2. Grünzeug: Jeden Tag grünes Blattgemüse und Kreuzblütler (Brokkoli & Co) essen

Grünes Blattgemüse hat von allen Lebensmittelgruppen die stärkste Schutzwirkung gegen chronische Krankheiten: Studien zufolge soll jede zusätzliche Portion Blattgemüse am Tag das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle um 20 Prozent senken. Grünes Blattgemüse wird mit einem reduzierten Risiko für einige Krebsarten in Zusammenhang gebracht und könnte sogar einige der wichtigsten Ursachen für altersbedingten Sehkraftverlust verhindern.


Grünes Blattgemüse enthält viel Chlorophyll, den grünen Pflanzenfarbstoff, der voller Antioxidantien steckt. Das Blatt­grün unter­schei­det sich vom Hämo­glo­bin, unserem roten Blut­farb­stoff, fast nur in einem ein­zi­gen Atom. So sorgt Chlo­ro­phyll für eine gesun­de Blut­bil­dung. Außerdem bildet unser Körper durch Chlorophyll im Blut in Verbindung mit Sonnenlicht das Coenzym Q10, das alle Zellen verjüngt.

Jules Salat 01

Studien zeigen: Jede Portion Blattgemüse am Tag - als Salat oder als Grüner Smoothie - senkt das Risiko für Schlaganfälle und Infarkte um bis zu 26 Prozent. Chlorophyll wirkt

Bild: JB - Freiheit für Tiere

Kreuzblütler wie Brokkoli, Grünkohl, Radieschen, Rucola, Rauke, Kresse, Weißkohl, Rosenkohl, Blumenkohl, Kohlrabi und andere Kohlarten schützen unsere Zellen, stärken unser Immunsystem gegen Krankheitserreger und Schadstoffe, beschleunigen die Entgiftung des Körpers und reduzieren Entzündungen. Sie können vor Krebs schützen, indem sie DNA-Schäden verhindern, entartete Zellen hemmen und die Ausscheidung von krebs­erregenden Schadstoffen fördern. Sie fördern außerdem die Darmgesundheit und sind wichtig für Hormone und Knochengesundheit.

Kreuzblütler stockcreations Shutterstock

Kreuzblütler wie Brokkoli und Grünkohl beugen DNA-Schäden und Krebs vor. Sie aktivieren Abwehrkräfte gegen Krankheits­erreger und Schadstoffe und kurbeln die Leberentgiftung an.

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3. Die Kraft der Phytonährstoffe: Essen Sie eine Vielfalt an Obst- und Gemüsesorten

Früchte und Beeren, Gemüse, Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn, Nüsse und Samen, Kräuter und Gewürze stecken voller Phytonährstoffe, auch sekundäre Pflanzenstoffe genannt. Dies sind bioaktive Naturstoffe, die von Pflanzen für ihren eigenen Schutz gebildet werden. Interessanterweise bieten diese genau diese Stoffe, mit denen sich Pflanzen schützen, für unsere Gesundheit wertvolle Schutzfunktionen.


Je ursprünglicher die Pflanzen sind und umso natürlicher sie angebaut werden, umso mehr Phytonährstoffe enthalten sie. Je größer die Vielfalt an Obst- und Gemüsesorten aus Bio- und Freiland-Anbau sowie an Wildpflanzen in unserer Ernährung - so schonend zubereitet, wie möglich -; umso mehr Phytonährstoffe nehmen wir auf. Eine Studie zeigt: Je vielfältiger die Phytonährstoffe, die gegessen wurden, desto weniger Chromosomenschäden hatten die Studienteilnehmer.


Ofengemüse Jule 01

Jede einzelne Portion Obst am Tag reduziert das Risiko für einen vorzeitigen Tod um 6 Prozent, jede Portion Gemüse um 4 Prozent.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag (eine Portion entspricht etwa 125 Gramm).
Bild: JB - Freiheit für Tiere

Jedes Gemüse hat andere gesundheitsfördernde Wirkungen. Beispiel Tomaten: Das rote Tomatenpigment Lycopin kann die Hautalterung verlangsamen, die Zellen schützen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Und: Lycopin beugt Prostatakrebs vor. Je mehr Tomaten und Tomatensoße gegessen werden, desto deutlicher ist der präventive Effekt.

Jules Tomatenpfanne

Tomaten verlangsamen die Hautalterung und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Und: Sie können Protatakrebs vorbeugen.

Bild: JB - Freiheit für Tiere

Gemüse schützt die Haut vor oxidativem Stress, fördert die Kollagenbildung und die Zellerneuerung und verringert so nicht nur das Krebsrisiko, sondern auch die Faltenbildung, da es wichtige Nährstoffe wie Vitamine (A, C, B), Mineralstoffe (Zink, Selen) und Antioxidantien (Carotinoide, Lutein) enthält. Die gelben und roten Pigmente in Obst und Gemüse, zum Beispiel Beta-Carotin in Karotten, Süßkartoffeln, Kürbis, roten Paprika und Aprikosen, schützen vor freien Radikalen und schädlicher UV-Strahlung, beugen der Hautalterung vor und verleihen ein jugendliches Strahlen.

4. Eine Handvoll Nüsse und Samen am Tag

Der tägliche Verzehr von Nüssen und Samen - optimal ist etwa eine Hand voll - senkt Studien zufolge das Risiko für Schlaganfall, Herzerkrankungen, Atemwegserkrankungen, Infektionen, Diabetes und Krebs - und kann das Leben um Jahre verlängern. Der Verzehr von zu wenig Nüssen und Samen ist einer großen Studie zufolge der drittgrößte ernährungs­bedingte Risikofaktor für Tod und Invalidität.


Nun glauben viele Menschen, Nüsse würden wegen ihres hohen Kalorien- und Fettanteils dick machen und essen daher lieber weniger Nüsse. Das Gegenteil ist der Fall: Nüsse können Studien zufolge sogar beim Abnehmen helfen! Einerseits sind Nüsse so sättigend, dass wir insgesamt weniger essen. Andererseits regen Nüsse den Stoffwechsel an: Wenn Sie Nüsse essen, verbrennen Sie mehr Ihres eigenen Fetts. Die gesündeste Nuss ist die Walnuss: Sie hat den höchsten Gehalt an Antioxidantien und Omega-3.

Nüsse Hand voll sunlight7 Shutterstock

Eine Handvoll Nüsse am Tag senkt das Risiko, vorzeitig an chronischen Krankheiten wie Herz-Kreislauf­erkrankungen, Diabetes, Infektionen und Krebs zu sterben.

Bild: sunlight7 - Shutterstock.com

Auch Samen - vor allem Leinsamen, Hanfsamen und Chia-Samen - enthalten viele wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die unsere Gehirnfunktionen unterstützen und Entzündungen reduzieren. Studien zufolge sind Leinsamen ein wunderbares heimisches Superfood: Sie reduzieren das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und verschiedene Krebsarten, darunter Brustkrebs und Prostatakrebs.


Leinsamen bestehen zu gut 25 Prozent aus Ballaststoffen. Dadurch sorgen sie für eine gute Verdauung und regulieren den Blutzuckerspiegel und den Cholesterinspiegel. Im Hochleistungsmixer oder in der Kaffeemühle frisch gemahlene Leinsamen können in Müsli, in Smoothies, auf Salate oder Suppen gestreut werden. Gemahlene Leinsamen sind außerdem ein gutes Bindemittel zum Beispiel in Shakes oder Fruchtcremes und können sogar als Ei-Ersatz beim Backen verwendet werden. Wichtig: Gemahlene Leinsamen und auch Leinöl sollten immer im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb weniger Wochen aufgebraucht werden. Achten Sie darauf, frisch gepresstes Leinöl zu bekommen, sonst schmeckt es muffig und ranzig!

Leinsamen Leinöl  Maryna Osadcha - Shutterstock

Studien zufolge schützen Leinsamen vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und halten unser Gehirn fit.

Selbst geschrotete Leinsamen schmecken lecker im Müsli oder Smoothie - und versorgen uns mit viel Omega 3.
· Bild: Maryna Osadcha - Shutterstock.com

5. Jeden Tag Hülsenfrüchte essen

Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Erbsen, Kichererbsen, Lupinen, Erdnüsse, Soja und Sojaprodukte wie Tofu sind echte Lebensverlängerer! Sie können Übergewicht, Diabetes, Herz­erkrankungen und Krebs vorbeugen. Hülsenfrüchte enthalten nur wenig Fett und kein Cholesterin und senken das für Herz und Gefäße schädliche Cholesterin im Blut. Der Reichtum an Mineralien und Vitamin B fördert ebenfalls die Gesundheit . Hülsenfrüchte enthalten außerdem ein großes Spektrum an Aminosäuren. Sie sind doppelt so proteinreich wie Weizen und enthalten drei Mal mehr Eiweiß als Reis.


In den Industrieländern werden kaum noch Hülsenfrüchte verzehrt. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Hülsenfrüchten liegt in Deutschland bei nur 2,5 Kilo im Jahr. Eine Studie der Universität Bergen im Rahmen der Global-Burden-of-Disease-Studie zeigt: Die Tagesration an Hülsenfrüchten von null auf 200 Gramm zu steigern, verlängert die Lebenserwartung bei jungen Menschen um mehr als zwei Lebensjahre!

Kichererbsen Jule

Jede Portion Hülsenfrüchte, zum Beispiel Kichererbsen, reduziert das Gesamtsterblichkeitsrisiko um 10 Prozent.

Bild: JB - Freiheit für Tiere

Studien zufolge können Herz-Kreislauf-Erkrankungen - Todesursache Nr. 1 - mithilfe vollwertiger pflanzlicher Ernährung weitgehend aufgehalten oder sogar umgekehrt werden können. Dies liegt nicht nur an den pflanzlichen Fetten und deutlich weniger Cholesterin, sondern vor allem an den pflanzlichen Proteinen. Eine Ernährung ohne tierische Proteine schützt außerdem vor Krebs.


Eine weitere Studie zeigt: Werden nur 5 Prozent des tierischen Proteins durch pflanzliches ersetzt, sinkt das Diabetesrisiko um mehr als 20 Prozent. Menschen, die sich pflanzlich ernähren, haben auch weniger Fett, das in den Muskelfasern eingelagert ist, und weniger viszerales Bauchfett, was erklären würde, warum vor allem Veganer das geringste Risiko haben, an Diabetes zu erkranken.

Pasta Hülsenfrüchte  Linsen Erbsen Jule

Eine leckere und schnelle Art, Hülsenfrüchte zu essen, ist Pasta: zum Beispiel aus Linsen und Erbsen.

Bild: JB - Freiheit für Tiere

6. Jeden Tag Vollkorn & Co essen

Langzeitstudien zeigen: Wer viele Vollkornprodukte isst, lebt tendenziell länger. Denn das regelmäßige Essen von Vollkornprodukten verringert das Risiko von Herzkrankheiten, Typ-2-Diabetes, Fettleibigkeit und Schlaganfällen.


Bei Vollkorn gilt wie bei Obst und Gemüse: Je mehr Vielfalt, umso besser! Da sind einmal die Getreidesorten wie Weizen, Gerste, Hafer, Roggen sowie die alten Sorten Dinkel, Emmer und Einkorn oder auch Teff, das glutenfreie Korn aus Afrika. Hinzu kommen die Pseudogetreide Quinoa, Amaranth, Hirse und Buchweizen sowie Vollkornreis und Wildreis (eigentlich kein Reis, sondern ein Wassergras). Führende Experten für Krebs, Herzkrankheiten und Diabetes empfehlen mindestens drei Portionen Vollkorn täglich. Dabei entspricht eine Portion einer halben Tasse Haferbrei, gekochtem Reis, Buchweizen, Quinoa oder Vollkornpasta bzw. einer Scheibe Vollkornbrot.


Ballaststoffe stecken nur in pflanzlichen Lebensmitteln: in Früchten, in Gemüsen, in Hülsenfrüchten, in Kartoffeln und Getreide (besonders viel in Vollkorn und Vollkorn­produkten: Brot, Pasta, Vollkorn-Müsli, Haferflocken), in Nüssen und Samen (besonders viel in Leinsamen, Chia-Samen, Flohsamenschalen). Wichtig: Tierische Produkte enthalten ar keine Ballaststoffe.


Nach Daten der deutschen Nationalen Verzehrsstudie II lag die durchschnittliche Zufuhr von Ballaststoffen bei 18 g pro Tag bei Frauen und bei 19 g pro Tag bei Männern. Damit liegt die ermittelte durchschnittliche Zufuhr deutlich unterhalb des Richtwerts von mindestens 30 g pro Tag.


Eine höhere Ballaststoffzufuhr geht laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung mit einer Verringerung des Gesamtsterblichkeitsrisiko einher, senkt das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs zu sterben und beugt Typ-2-Diabetes und Adipositas vor.

Vollkornbrot

Jede Portion Vollkorn (ca. 60 g Vollkornbrot, Vollkorn-Pasta, Vollkorn-Müsli, Vollreis, aber auch Kartoffeln) reduziert das Risiko für einen frühzeitigen Tod um 10 Prozent.

Ballaststoffe fördern eine gesunde Darmfunktion und ernähren gute Darmbakterien. Vollkornprodukte enthalten viele Mineralstoffe wie Zink, Eisen, Magnesium, Kalium sowie B-Vitamine.

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7. Kräuter und Gewürze: Wirksame Antioxidantien

Studien zeigen, dass viele der Aromastoffe in Kräutern und Gewürzen wirksame Antioxidantien sind. In seinem Buch »HOW NOT TO AGE« stellt Dr. Michael Greber einige Beispiele vor:

Ein echtes Naturheilmittel ist Curcumin, das Pigment, das der Kurkumawurzel die gelbe Farbe gibt. Curcumin hilft bei der Prävention oder Behandlung von Lungenkrankheiten, Hirnkrankheiten und verschiedenen Krebsarten. Curcumin ist außerdem wirksam bei der Behandlung von rheumatoider Arthritis, Osteoarthritis und anderen entzündlichen Erkrankungen.

Ingwer wird seit Jahrhunderten zur Behandlung von Kopfschmerzen eingesetzt. Studien zeigen, dass nur ein Achtel Teelöffel Ingwerpulver bei Migräne oder Menstruationsschmerzen genauso gut und genauso schnell hilft wie das führende Medikament - ohne die Nebenwirkungen.



Die ätherischen Öle im Oregano wirken antibakteriell, antiseptisch und entzündungshemmend. Mit ihrem hohen Gehalt an Phenolen gelten sie als stärkstes natürliches Antibiotikum. Oregano ist überaus reich an Antioxidantien­, dass es durch die Neutralisierung freier Radikale das Immunsystem stärkt und so Entzündungen reduzieren und Zellschäden verhindern kann. Studien zufolge kann Oregano sogar Chromosomen­schäden reduzieren und hat somit krebsbekämpfende Eigenschaften.

Petersilie ist ebenfalls reich an Antioxidantien, die helfen, freie Radikale zu neutralisieren und oxidativen Stress zu reduzieren, der mit der Entstehung chronischer Krankheiten wie Krebs in Verbindung gebracht wird.

Vergessen wir auch nicht die kostenlosen Superfoods, die direkt vor unserer Haustür wachsen, allen voran Brennnessel und Löwenzahn.


Vollwertige pflanzliche Ernährung hilft uns also, gesund zu bleiben oder zu werden - und somit viele gesunde und aktive Lebensjahre zu gewinnen. Und das Beste ist: Mit dieser gesunden Ernährung betreiben wir ganz nebenbei aktiven Tierschutz, Naturschutz und Klimaschutz!


Quellen:

· Michael Greger: Das HOW NOT TO AGE. Jung bleiben und immer gesünder werden - nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Piper-Verlag, 2024.

· Michael Greger: How Not to Die: Entdecken Sie Nahrungsmittel, die Ihr Leben verlängern - und bewiesenermaßen Krankheiten vorbeugen und heilen. Narayana Verlag, 2016.

· Claus Leitzmann und Markus Keller: Vegane und vegetarische Ernährung.4. Aufl., Ulmer-Verlag, 2020.

· Robby Barbaro / Dr. Cyrus Khambatta: Nie wieder Diabetes. Revolutionäre Methode gegen Insulinresistenz - für Typ 1, Typ 2, Prädiabetes und Schwanger­schaftsdiabetes. Unimedica, 2021.

· Caldwell B. Esselstyn: Essen gegen Herzinfarkt - Das revolutionäre Ernährungs­konzept. TRIAS-Verlag, 2018.

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter