Interview mit Björn Moschinski

"Kreativität ist für mich das A & O"

Nach Vegan kochen für alle und hier & jetzt vegan stellt Björn Moschinski in seinem neuen Buch Vegan backen für alle kreative Backrezepte vor. Freiheit für Tiere sprach mit dem Vegankoch.

Björn Moschinski liebt die kreative vegane Küche

Björn Moschinski liebt die kreative vegane Küche

© Florian Bolk (LE SCHICKEN) · Aus Vegan backen für alle

Björn Moschinski wurde mit 14 Jahren Vegetarier, ein Jahr später Veganer. Er war Souschef im veganen Restaurant Zerwirk in München und Chefkoch im La Mano Verde in Berlin. Mit dem Kopps machte er 2011 den Traum vom eigenen Restaurant in Berlin wahr. Im Herbst 2013 eröffnete Björn Moschinski sein Lokal Mio Matto direkt an der Warschauer Brücke.
Inzwischen ist sein drittes Buch erschienen:
Vegan backen für alle .

Freiheit für Tiere: Sie haben sich bereits als Jugendlicher aus Liebe zu den Tieren entschieden, kein Fleisch mehr zu essen und Milchprodukte wegzulassen. Vor 20 Jahren wurde man als Vegetarier nicht selten schräg angesehen - und als Veganer kam man fast von einem anderen Stern.

Björn Moschinski:
Genau.

Freiheit für Tiere: Inzwischen rechtfertigen sich die Fleischesser: Ich esse nur noch wenig Fleisch... nur noch einmal in der Woche . Vegan ist absolut im Trend, gerade unter jüngeren Leuten, und sogar in TV-Shows absolut salonfähig geworden. Wie erklären Sie diesen enormen Wandel?

Björn Moschinski:
Es gibt mehrere Faktoren für dieses Thema: Der eine Faktor ist die Zerschlagung der CMA*. Die CMA war die Lobby der Fleisch- und Milchindustrie und hat die Öffentlichkeitsarbeit für die Fleisch- und Milchindustrie gemacht. Und als es die nicht mehr gab, sind sehr viele Berichte in Zeitungen, Funk und Fernsehen einfach nicht mehr aufgetaucht. Das bedeutet: Es wurde nicht mehr massiv gegen Veganismus gewettert und nicht mehr irgendwelche dummen Sachen verbreitet, und dementsprechend haben Reporter objektiver berichtet.

*Die CMA (Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft) machte bis 2009 Werbung wie Fleisch: Ja klar! , Milch ist meine Stärke , erstellte Informationsmaterialien für Multiplikatoren wie Lehrer, Journalisten und Ernährungsberater und kooperierte mit öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.

Der zweite große Faktor für mich ist das Buch Eating Animals , auf deutsch Tiere essen des amerikanischen Schriftstellers Jonathan Safran Foer. Der hat es geschafft, mit einem Bestseller-Buch eine Klientel zu erreichen, die bisher noch nicht erreicht wurde: Leute in Managerebenen, viele Menschen im Mittelstand, die sich mit dem Thema bisher noch nicht auseinandergesetzt hatten.

Und der dritte Faktor für mich ist, dass die Bundesregierung die Fakten für die Ressourcenverschwendung veröffentlicht hat: wie viel Liter Wasser und wie viel Kilo Getreide für ein Kilo Rindfleisch benötigt wird. Und das war eine wichtige Sache. Diese Zahlen waren für mich nicht neu, aber das Interessante war, dass es jetzt Hand und Fuß hatte und die Zahlen öffentlich wurden. Das hat dem Veganismus viel Rückenwind gegeben. Denn erstens sind viele Leute auf dieses Thema gekommen, die sich vorher noch nicht damit auseinander gesetzt hatten. Dann hat das Thema einen offiziellen Hintergrund bekommen. Und viele Ärzte haben nach und nach diese Zusammenhänge zwischen übermäßigem Fleischkonsum und gesundheitlichen Gefahren gemerkt. Heutzutage haben wir ja wirklich einen übermäßigen Fleischkonsum, wenn Menschen morgens, mittags und abends tierische Produkte zu sich nehmen: Wurst, Käse, Milch, Joghurt... Und dieser übermäßige Verzehr birgt gewisse Gefahren für die Gesundheit.

Freiheit für Tiere: Neben den gesundheitlichen Vorteilen, die Sie eben angesprochen haben, gelangen in der letzten Zeit die großen Vorteile der pflanzlichen Ernährung für die Sicherung unserer Lebensgrundlagen in die Öffentlichkeit: Natur und Umwelt, Regenwälder, Klima, Wasser, Ernährung der Weltbevölkerung

Björn Moschinski:
Genau. Richtig.

Freiheit für Tiere: Eigentlich kommt man an einer pflanzlichen Ernährung gar nicht mehr vorbei, oder?

Björn Moschinski: Kann man auch nicht mehr. Die Problematik ist, dass man bei der Massentierhaltung viel, viel mehr Anbauflächen, viel mehr Ressourcen benötigt - im Vergleich zu pflanzlichen Lebensmitteln -, um beispielsweise ein Kilo Protein zu erschaffen. Das ganz große Problem ist, dass jetzt immer mehr Schwellenländer auf das Fleisch springen, obwohl die Industrieländer - also die Länder, die so viel Fleisch gegessen haben - einen Rückgang beim Fleischverzehr verzeichnen, weil einfach viele Menschen mitbekommen, was dieser jahrelange hohe Fleischkonsum bewirkt.

Neben den Umweltfaktoren und der Gesundheit spielt auch das Körpergefühl eine immer größere Rolle. Und ich finde, ein Faktor, der viel dazu beisteuert, ist ganz einfach die Qualität der Produkte. Der Veganismus hat einen ganz, ganz entscheidenden Unterschied zum Vegetarismus: Der Veganismus ist eine Lebensweise oder eine Ernährungsweise nicht des Weglassens, sondern der Alternativen. Wir - auch die Veganer - suchen nach deftigen Aromen, wir suchen nach dem, was wir kennen. Und das Schöne an der veganen Küche ist, dass sie diese Produkte eben auch bietet. Die Vegetarier dagegen haben meist nur weggelassen: Die haben Fleisch weggelassen, die haben Hühnchen weggelassen, vielleicht auch Fisch, aber sie haben nicht nach Alternativen gesucht. Sie hatten ja Käse, der sehr nahrhaft und vollmundig war, Sahne usw. Aber wenn man sich dann vegan ernährt, dann sucht man nach Alternativen. Und das ist ja das Schöne in der veganen Küche, dass wir sehr viele Alternativen haben.

Björn Moschinski verpasst dem veganen Backen

Björn Moschinski verpasst dem veganen Backen

einen eigenen Anstrich: Er kombiniert Herzhaftes mit Süßem, Klassisches mit Neuem. · Fotos: © Florian Bolk (LE SCHICKEN) · Aus: Vegan backen für alle

Freiheit für Tiere: In den letzten Jahren hat sich hier ja auch sehr viel getan, was da auf den Markt kommt an Vielfalt

Björn Moschinski:
Ja, das stimmt, gerade in den letzten zwei Jahren ist so viel passiert, das ist echt der Hammer! Ich bin da selbst immer wieder überrascht. Ich stehe auch mit vielen Firmen in Kontakt und sage den Leuten immer: Ihr könnt schon gespannt sein, was in den nächsten zwei Jahren noch passieren wird!

Freiheit für Tiere: Es wird gerade ja viel experimentiert mit Nüssen, mit Cashew, mit Lupinen - großartig, was da alles an Alternativen zu Milch, Sahne, Käse herauskommt

Björn Moschinski:
Ja, genau

Wirklich Vegan zu sein bedeutet eben auch, diese Ethik und Moral zu verstehen

Freiheit für Tiere: Nun sind Sie ja nicht aus gesundheitlichen Gründen Veganer geworden...

Björn Moschinski:
Nein!

Freiheit für Tiere: sondern aus Tierschutz- und Tierrechtsgründen, aus Liebe zu den Tieren und Mitleid mit ihnen.

Björn Moschinski:
Genau.

Freiheit für Tiere: Das ist ja wohl bei den meisten Veganern neben den gesundheitlichen Vorteilen der Grund: Ich möchte das, was in der Massentierhaltung passiert, nicht mehr unterstützen.

Björn Moschinski:
Ich weiß nicht, ob das bei den meisten der Grund ist. Viele Leute kommen heutzutage nicht primär über die Tierethik auf den Veganismus. Ich glaube eher, dass die meisten Leute wirklich über diese Thematiken Gesundheit, Ökologie, Körpergefühl und so weiter zum Veganismus kommen. Aber dann informieren sich die Leute und nehmen auch diese Tierethik-Gedanken mit auf. Das ist zwangsläufig so, wenn sich jemand mit der Materie auseinandersetzt, bei Informationsveranstaltungen oder irgendwelchen veganen Festen war, dann sieht, was er konsumiert hat und was er eigentlich verursacht hat während seines Konsums. Dann kommen die Leute eben vielleicht über die Gesundheit, eventuell über die Ökologie, über die Nachhaltigkeit zum Veganismus - aber endgültig wirklich vegan zu sein, bedeutet eben auch, diese Ethik und Moral zu verstehen. Und das bekomme ich bei vielen Leuten mit, dass sie sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen - und dann nach einer gewissen Zeit dann auch diese Ethik und Moral vertreten.

Also, bei uns im Restaurant sind 60 bis 70 Prozent der Gäste keine Vegetarier oder Veganer. Entweder haben sie gehört, dass es hier tolle leichte Küche gibt, sie haben gehört, dass sie weniger Fleisch essen müssen, sie haben vielleicht auch irgendwelche körperlichen Probleme oder sie kommen wegen des Themas der Nachhaltigkeit. Und das ist für mich auch sehr spannend, mit den Leuten zu sprechen, die Thematik zu erklären, warum ich schon mit 15 vegan geworden bin. Ja, hm... stimmt, ja klar, logisch!

Diese Fakten, diese Zusammenhänge zu verstehen, ist gar nicht so einfach. Also, man muss sich schon mit dieser Materie auseinandersetzen, man muss die Strukturen und den Hintergrund begreifen, um wirklich zu wissen: Was bedeutet eigentlich Fleischindustrie, Milchindustrie, wie hängen die zusammen auch mit der Pharmaindustrie und so weiter. Und wenn das die Leute kapieren, dann macht es Klick bei ihnen.

Freiheit für Tiere: Wobei das Tierleid in der Massentierhaltung ja immer noch lieber ausgeblendet wird

Björn Moschinski:
Richtig.

Freiheit für Tiere: Das Tierleid will ja keiner sehen: Wer Fleisch isst, will es nicht sehen, und diejenigen, die kein Fleisch mehr essen, wollen es auch nicht sehen.

Björn Moschinski:
Also, ich kann so was auch nicht sehen. Earthlings ist ein Film, den ich nie angeguckt habe.

Freiheit für Tiere: Aber Sie müssen das Thema nicht ausblenden, Sie sind ja deshalb Veganer geworden.

Björn Moschinski:
Genau, ich muss es nicht ausblenden, und das Schöne ist, dass immer mehr Leute, die sich vegetarisch und vegan ernähren, auch mit den Hintergründen beschäftigen. Aber ich sage immer: Lieber langsam in kleinen Schritten, als mit hau drauf . Es ist halt ein Prozess. Kaum einer ist sein Leben lang Veganer, kaum einer ist sein Leben lang Vegetarier. Und kaum einer wird von heute auf morgen vegan. Das ist ein Prozess, und den Prozess gestehe ich auch jedem zu - der eine braucht länger, der andere weniger lang. Aber man sollte wirklich dran bleiben an dem Thema!

Freiheit für Tiere: Nun zu Ihrem neuen Buch Vegan backen für alle . In letzter Zeit sind ja einige Bücher über veganes Backen erschienen, auch einige sehr schöne, aber Ihr Backbuch ist wieder speziell und irgendwie besonders: Sie verpassen dem veganen Backen einen eigenen Anstrich, weil Sie zum Beispiel Herzhaftes mit Süßem kombinieren, wie zum Beispiel Spargel mit Erdbeeren. Sie sind nicht so der klassische Kuchen- und Tortenfan, oder?

Björn Moschinski:
Genau. Ich versuche Bekanntes mit Neuem zu kombinieren, ich versuche natürlich auch, neue Sachen zu schaffen. Es bringt ja nichts, wenn ich das zehnte Backbuch der gleichen Art schreibe. Ich möchte eine kreative Küche zeigen. Ich möchte auch auf Themen aufmerksam machen wie Gluten-Intoleranz, Allergien und so weiter - und möchte auch für Menschen, die in so einer Lage sind, die Möglichkeit geben, etwas zu machen. Kreativität ist für mich das A & O: Leuten zu zeigen, was man alles mit der veganen Küche machen kann.

Der veganen Küche wurde oft nachgesagt, sie wäre nicht kreativ, sie wäre langweilig. Und seit 20 Jahren sage ich: Ne, stimmt gar nicht! Deswegen versuche ich auch immer, so eine Kontroverse zu schaffen, wirklich mit Aroma zu arbeiten, wo der normale Bürger sagt: Äh? Das schmeckt?! - Es schmeckt, probier"s aus! Und es macht wirklich Spaß, eben auch zu überraschen.

Mein Motto ist: Geiler Geschmack braucht kein Fleisch! Und wir schaffen es im Mio Matto tagtäglich, die Leute davon zu überzeugen.

Freiheit für Tiere: Super. Wenn man mit Kochbüchern und im Restaurant begeistert, zeigt das den Leuten: Vegan ist lecker und eine Bereicherung!

Björn Moschinski:
That"s right!

Freiheit für Tiere: Vielen Dank! Viel Erfolg weiterhin

Björn Moschinski:
Euch auch!

Freiheit für Tiere: Und viel Erfolg mit dem neuen Kochbuch!


Das Gespräch mit Björn Moschinski führte Julia Brunke, Redaktion Freiheit für Tiere .


Lesen Sie auch:
Interview mit Björn Moschinski: Der Veganismus ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen

Das Buch: Vegan backen für alle

Nach seinen Bestsellern Vegan kochen für alle und hier & jetzt vegan stellt Björn Moschinski in seinem neuen Buch Vegan backen für alle nun über 70 kreative Backrezepte vor. Denn natürlich verpasst er dem veganen Backen einen eigenen Anstrich, zum Beispiel durch die Kombination von Herzhaftem mit Süßem: wie Spargeltarte mit Rosa Beeren und Erdbeerpesto, Spinat-Mandel-Strudel mit Rosinen, Lavendel-Scones mit Sauerdorncreme, Flamm-Wrap mit Pflaumen und Mohnsahne oder Hefeschnecken mit Grillgemüse.

Im Besonderen ist es mir wichtig, neue Rezepte und Ideen hervorzubringen und dabei immer ein Auge auf aktuelle Entwicklungen in der Ernährung zu haben , so Björn Moschinski. Dazu gehört die Zunahme von Lebensmittel-Allergien: Gerade in meinem Restaurant MioMatto häufen sich die Anfragen nach glutenfreien, sojafreien und generell Speisen ohne Weißmehl.
Daher bieten wir auch viele Gerichte mit Vollkornmehl und eine glutenfreie Variante an. ... Diese Erfahrungen kamen meinem Backbuch zugute, und eine Tabelle im Buch zeigt eine Übersicht über die Rezepte und deren Einteilung in sojafrei und glutenfrei.

Björn Moschinskis Backrezepte sind nicht nur kreativ und lecker, sondern auch praktisch: Im Kapitel Sonntagstafel finden sich Backwerke, die auch mal zwei oder drei Stunden auf dem Tisch stehen können, ohne an Qualität oder Geschmack zu verlieren. Im Special Schnelles für unerwartete Gäste finden sich tolle Tipps, wenn sich spontan Gäste ankündigen und es in der Küche ruckzuck gehen muss. Und es gibt auch Ofenfrische Geschenkideen wie süßen und herzhaften Kuchen im Glas.

Björn Moschinski: Vegan backen für alle
Süß & herzhaft - plus großes Dessert-Spezial
Gebunden, Pappband
176 Seiten, ca. 100 Farbfotos
Südwest-Verlag, 2014 ISBN: 978-3-517-09250-8
Preis: 19,99 Euro

100 Ausgaben FREIHEIT FÜR TIERE von 2002-2026

FREIHEIT FÜR TIERE 4/2026

Freiheit für Tiere 4/2026

Artikelnummer: 4-2026

Nach 25 Jahren: DAS BRENNGLAS endet • Nach 100 Ausgaben von 2002-2026: FREIHEIT FÜR TIERE wird als Zeitschrift eingestellt • Wissenschaft: Goffinkakadus erkennen, wenn etwas kaputt geht, »ärgern« sich - und finden Lösungen • Warum Tierversuche ethisch, wissenschaftlich und in der praktischen Umsetzung problematisch und überholt sind • Studie: Jagd auf Füchse, Marder und Rabenvögel nicht zu rechtfertigen • Recht: 1,6 Hektar Wald und Wiese in Rheinland-Pfalz jagdfrei • Polen: Mit 100.000 Unterschriften und Prominenten für Jagdverbote • Tierportrait: Das Buch der Vögel • Tierportrait: Luchs - Schattenwesen und Lichtgestalt • Stars für Tiere: Sarah Connor - Freiheit für Orcas und alle Meerestiere! • Billie Eilish: »You can’t love animals and eat meat« • Wissenschaft: Pflanzliche Ernährung schützt vor Krebs • Studie: Länger jung mit pflanzlicher Ernährung • Buchtipp Work-Lunch-Balance: Schnelle 100% tierfreundliche Gerichte für eine bewusste Mittagspause • Buchtipp: TASTY HEALTHY VEGAN mit Rezepten

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FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich? · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben. · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

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Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

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»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

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Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter