Jagdverbote in immer mehr Ländern

Für den Schutz der Wildtiere

Von Julia Brunke

Immer mehr Länder sprechen für den Schutz von Wildtieren Jagdverbote aus: In Albanien ist Mitte Februar 2014 ein zweijähriger totaler Jagdbann in Kraft getreten, um Wildtiere und vor allem die Zugvögel besser zu schützen. In Botswana hat die Regierung seit 2014 Trophäenjagd und Jagdtourismus verboten, um den Artenschutz zu fördern. In Griechenland gilt seit Dezember 2013 ein generelles Jagdverbot. In Israel ist seit 2013 die Jagd zu Sportzwecken verboten. Costa Rica hat 2013 ein umfangreiches Jagdverbot erlassen. Kenia hat die Großwildjagd bereits seit 1977 verboten lediglich die Jagd auf Vögel ist noch erlaubt.

Dass eine Natur ohne Jagd möglich ist, zeigen nicht nur die Erfahrungen im Schweizerischen Nationalpark, der seit 100 Jahren jagdfrei ist, oder im Schweizer Kanton Genf, in dem seit der Volksabstimmung von 1974 die Jagd verboten ist ("Freiheit für Tiere" berichtete ausführlich in Ausgabe 2/2014). Auch in Italien sind die weitläufigen Nationalparks alle seit Jahrzehnten jagdfrei.

Schweizerischer Nationalpark: Jagdverbot seit 1914

Der Schweizerische Nationalpark feiert am 1. August 2014 - dem Schweizer Nationalfeiertag - sein hundertjähriges Bestehen. In diesem ältesten Nationalpark Mitteleuropas sind Jagd und Fischerei seit 1914 verboten. Entstanden ist eine einzigartige Wildnisoase, in der Naturfreunde Steinböcke, Gämsen, Hirsche, Rehe, Murmeltiere, Bartgeier und Steinadler beobachten können.

Dabei mussten die Steinböcke, welche bereits im 17. Jahrhundert ausgerottet worden waren, erst wiederangesiedelt werden. Den Gämsen gelang es als einziger großer Wildtierart, der Ausrottung zu entgehen. Sie besiedeln heute beinahe alles Teile des Schweizerischen Nationalparks. Ihre Zahl ist ohne Jagd seit 1920 gleich geblieben - zwischen 1000 und 1700 Stück. Wiederangesiedelt wurden auch die Bartgeier, welche um 1890 ausgerottet worden waren. Die Rothirsche kamen von selbst zurück.

Im Schweizerischen Nationalpark bleibt die gesamte Pflanzen- und Tierwelt ihrer natürlichen Entwicklung überlassen. Dieses bemerkenswerte Naturexperiment wird seit hundert Jahren wissenschaftlich begleitet und dokumentiert.

Lesen Sie auch: Natur ohne Jagd: Nationalpark Gran Paradiso

Der Schweizerische Nationalpark

Der Schweizerische Nationalpark

ist seit 1914 jagdfrei. Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten hat seither zugenommen. Der Wald wächst: Hirsche tragen zur Vermehrung des Waldes bei, weil sie Baumsamen verbreiten: Auf Wildwechseln im Nationalpark wurden rund 30 Mal mehr Keimlinge gefunden als außerhalb von Wildwechseln. · Foto: Schweizerischer Nationalpark

Schweizer Kanton Genf: Jagdverbot seit 1974

1974 ist im Kanton Genf in der Schweiz durch Volksabstimmung ein vollständiges Jagdverbot in Kraft getreten.

Seither wurden deutliche Veränderungen im Verhalten der Wildtiere festgestellt, die für alle Beteiligten (Tier, Pflanze und Mensch) eine Besserung gebracht haben: Die Wildtierbestände regulieren sich selbstständig erfolgreich, die Tiere verlieren einen großen Teil der unnatürlichen Scheu, die durch die Jagd hervorgerufen wird, und die Menschen erhalten ein verlorengegangenes Verständnis für die Natur und ihre Zusammenhänge zurück.

Lesen Sie auch: 40 Jahre Jagdverbot im Kanton Genf

Das Beispiel Genf beweist,

Das Beispiel Genf beweist,

dass es - auch in der dicht besiedelten Kulturlandschaft - ohne Jäger geht, ja, dass es Natur und Tieren sogar viel besser geht. Fotos: Canton de Genève, Direction générale de la nature et du paysage

Nationalpark Gran Paradiso in Italien:

Jagdverbot seit 1922

Gran Paradiso ist der bekannteste und zugleich größte italienische Nationalpark. Seit 1922 ist in dem 72.000 Hektar großen Gebiet die Jagd verboten.

Der Steinbock ist das Wahrzeichen von Gran Paradiso. In den höheren Lagen leben viele Gämsen sowie Goldadler und Bartgeier. In niedrigen Lagen bis etwa 2000 Metern Höhe leben Wildschweine, Rehe, Hirsche, Füchse, Murmeltiere, verschiedene Hasenarten und Wildkaninchen.

Wir haben nie Schaden gehabt und mussten nie die Population der Tiere irgendwie verringern , sagt der Tierarzt Bruno Bassano, verantwortlich für die gesundheitlichen Belange der Tiere im Nationalpark. Die Tierpopulationen regulieren sich selbst. Die Füchse sind die Gesundheitspolizei des Waldes. In harten Wintern sterben viele Tiere. Bassano: Wenn der Schnee schmilzt, kommen die Füchse und fressen das Aas. Der Tierarzt ist überzeugt: Die Umwelt würde sich selbst optimal erhalten mit einem inneren Regelungsmechanismus, ohne dass der Mensch schießt.
Lesen Sie auch: Natur ohne Jagd: Nationalpark Gran Paradiso

Steinböcke sind das Wahrzeichen des Nationalparks

Steinböcke sind das Wahrzeichen des Nationalparks

Gran Paradiso in Italien. Das 70.318 Hektar große Schutzgebiet wurde 1922 als erster Nationalpark Italiens gegründet - und war von Anfang an jagdfrei. Tiere und Natur sind im Gleichgewicht. Wer hier wandert, bekommt neben den Steinböcken auch Gämsen, Murmeltiere, Hasen, Füchse, Dachse, Hermeline, Adler und Bartgeier zu sehen. · Bild: Nationalpark Gran Paradiso

Nationalpark Belluno in Italien:

Der Nationalpark Belluno in den Dolomiten erstreckt sich über eine Fläche von 32.000 Hektar Hoch- und Mittelgebirge, mit zahlreichen Zonen von unbestrittenem naturkundlichem Interesse. Die Jagd ist hier seit 1990 verboten.

Die wichtigsten Tierarten sind Huftiere, unter denen die Gämse am bedeutendsten ist (die Population wird auf über 2.000 Exemplare geschätzt), weiterhin Rehe und Rothirsche sowie Mufflons. Ebenso kommen Hasen, Füchse, Dachse, Hermeline, Wiesel, Steinmarder, Eichhörnchen, Igel, und Kleinsäuger vor. Greifvögel gibt es in großer Zahl. Mindestens fünf Goldadlerpaare brüten in Felswänden. Weiterhin gibt es Auerhühner, Haselhühner, Schwarzhühner und Schneehühner.

Tiere und Natur regulieren sich selbst , sagt Enrico Vetorazzo, Pressesprecher des Nationalparks. Es gibt keine Probleme mit den Huftieren und es gibt keine Schäden an der Vegetation.

Lesen Sie auch: Nationalpark Belluno in den Dolomiten - Tiere und Natur regulieren sich selbst

Schilder im Nationalpark Belluni in den Dolomiten:

Schilder im Nationalpark Belluni in den Dolomiten:

"Naturschutzgebiet - Verbot von Jagd und Fischerei". Das Verbot wird von der Forstaufsicht strengstens überwacht. Bild: Pelli

Holland: Weitgehendes Jagdverbot seit 2002

Jagd in der traditionellen Form gibt es in Holland nicht mehr. Im April 2002 trat nach fast nach fast fünfzehnjähriger Bearbeitung und trotz massiven Widerstands der Jägerschaft das Flora- und Faunawet (Flora- und Faunagesetz) in Kraft. Das Flora- und Faunawet ist ein Naturschutzgesetz, das die meisten Tierarten ganzjährig unter Schutz stellt. Der Katalog der jagdbaren Arten zuvor 96 jagdbaren Arten wurde auf sechs jagd bare Arten gekürzt: Hase, Kaninchen, Stockente, Fasan, Ente und Rebhuhn, welches jedoch ganzjährige Schonzeit genießt, da es auf der Roten Liste steht. Die Fallenjagd ist in Holland grundsätzlich verboten, Ausnahme ist der Lebendfang von Krähen.

Für 2014 ist eine weitergehende Gesetzesänderung geplant, welche schließlich auch die Jagd auf die verbliebenen sechs Wild arten verbieten soll. Es verbleiben nur noch die so genannte Hege und die Wildschadenskontrolle.

Für Wildschweine, Rehe und Hirsche gilt ein Wildtiermanagement, auch Hege genannt, mit dem versucht wird, die Dichte der Wildtierpopulation der Lebensraumkapazität anzupassen. Für die Hege und Wildschadenskontrolle sind eigene Lizenzen notwendig, die von der Bezirksbehörde ausgestellt werden.

Die Ausnahmeregelung zur Wildschadenkontrolle wurde als Zugeständnis an die Landwirtschaft in das Gesetz aufgenommen: Unter besonderen Umständen wie z.B. schweren landwirtschaftlichen Schäden oder um andere Arten zu schützen, dürfen Tiere, die zu den geschützten Tierarten gehören, getötet oder gefangen werden. Das Flora- und Faunagesetz hat für diese Ausnahmeregelungen drei Bedingungen festgelegt: Erstens darf es keine andere Lösung geben - d.h alle anderen Lösungen müssen ausgeschöpft sein -, zweitens darf die Tierart nicht vom Aussterben bedroht sein und drittens muss es sich um beträchtliche Schäden an Gewächsen oder Vieh handeln.

Tier- und Naturschützer beklagen, dass Behörden in der Praxis zu viele Ausnahmeregelungen vom Jagdverbot zulassen. So wurde auf massiven Druck der Jäger im Jahr 2006 die Jagd auf den Fuchs unter dem Deckmantel des Vogelschutzes erlaubt.

Holländische Jäger: Jagdtouristen in Deutschland

Weil die Jagd in Holland weitgehend verboten ist, kommen die holländischen Jäger nach Deutschland: Ein Großteil der deutschen Reviere entlang der Grenze zu Holland sind schon an Holländer verpachtet.

Holländische Jäger kommen in Kleinbussen nach Deutschland, um an Treib- und Drückjagden teilzunehmen - gegen entsprechende Bezahlung. Natürlich wollen diese Jäger dann auch ordentlich etwas schießen und ballern nicht selten wahllos drauf los. Derartiger Jagdtourismus nach Deutschland wird z.B. in Rheinland-Pfalz durch die Landesregierung gefördert und initiiert, mit dem Hinweis auf positive Tourismus-Auswirkungen und den damit verbundenen Einnahmen.

Aufkleber: »Echte Männer tun es ohne Waffe«

Aufkleber: »Echte Männer tun es ohne Waffe«

Das holländische Flora- und Faunagesetz

Ziel des Flora- und Faunagesetzes ist der Erhalt der Pflanzen- und Tierarten, die wild lebend vorkommen. Ein zweites Ziel des Gesetzes ist, dass alle wild vorkommenden Pflanzen und Tiere grundsätzlich in Ruhe gelassen werden, nicht nur die seltenen Arten.

Der Schutz erfolgt auf drei Weisen:

>> Erstens durch das Verbot von Handlungen, welche die Erhaltung von wild lebenden Pflanzen und Tieren unmittelbar in Gefahr
bringen könnten.

>> Zweitens können kleine Objekte oder Gelände in Holland, die für das Weiterbestehen einer bestimmten Tierart von großer
Bedeutung sind, als geschütztes Gebiet ausgewiesen werden.

>> Und drittens können bedrohte Tierarten auf der Roten Liste aufgenommen werden. Das verpflichtet die Behörden spezielle Schutzmaßnahmen für diese Arten zu treffen.

Die Behörde sorgt für Lebensraum durch die Zuweisung von geschützten Naturschutzgebieten, nationale Parks und Naturmonumente oder durch die Bereitstellung von Vogelschutzzonen. In diesen Gebieten ist die Jagd meistens vollständig verboten.

Nach dem Flora- und Faunagesetz sind folgende Pflanzen- und Tierarten geschützt und dürfen nicht gejagt werden:

>> alle Säugetiere, die von Natur aus in Holland wild vorkommen, mit Ausnahme von der braunen Ratte, der schwarzen Ratte und der Hausmaus

>> alle Vogelarten, die von Natur aus in dem Gebiet der Mitgliedstaaten der EU wild vorkommen

>> alle Amphibien und Reptilien, die von Natur aus in Holland wild vorkommen

>> Fische, Krusten- und Muscheltiere, soweit sie nicht unter das Fischereigesetz fallen

>> bestimmte ausgewiesene Insekten (z.B. Schmetterlinge, Libellen und Ameisen).

Schadensersatz durch Fond geregelt

Wenn Tiere Schäden verursachen, wird nicht automatisch Zustimmung gegeben, diese auch zu bekämpfen. Landwirte, die Schäden haben, können einen Schadensersatz beim Faunafonds beantragen.

Gänse sind in Holland geschützt.

Gänse sind in Holland geschützt.

Bild: keller - Fotolia.com

Albanien beschließt zweijährigen Jagdbann

Albanien hat einen totalen Jagdbann über das gesamte Land für zwei Jahre beschlossen, der Mitte Februar 2014 in Kraft getreten ist. Die Regierung will damit Wildtiere und Zugvögel schützen.

Die Zeitschrift National Geographic berichtete am 14.2.2014 ausführlich über das Jagdverbot. Denn zu dieser wegweisenden Entscheidung hatte ein Artikel des US-Bestseller-Autors Jonathan Franzen in National Geographic Juli/2013 maßgeblich beigetragen. Der Beitrag "Letztes Lied für Zugvögel zeigte auf eindrückliche Weise, wie die Vogeljagd an der östlichen Adria aufwändige Schutzprogramme in den Brutgebieten der Zugvögel konsequent zunichte macht. "Der Artikel wurde in den zuständigen Ministerien verbreitet und sehr positiv aufgenommen", sagte Spase Shumka, Präsident der albanischen Naturschutzorganisation PPNEA gegenüber National Geographic. "Der Beitrag hat die Debatte über die Jagd in Albanien stark beeinflusst."

Die international tätige Naturschutzstiftung EuroNatur begrüßt das Jagdverbot: "EuroNatur gratuliert der albanischen Regierung und dem albanischen Parlament zu dieser Entscheidung", sagt Geschäftsführer Gabriel Schwaderer.
EuroNatur hatte die Regierung Albaniens mehrfach öffentlich aufgefordert, die maßlose Jagd auf Zugvögel und Wildtiere zu unterbinden. So seien die Feuchtgebiete an der albanischen Adriaküste und im Hinterland jedes Jahr zur Todesfalle für Hunderttausende Zugvögel geworden.

Das Jagdverbot in Albanien

Das Jagdverbot in Albanien

schützt den Steinadler ebenso wie die Zugvögel an der Adria. · Bild: Patrick Loertscher · www.euronatur.org

Auch der stark vom Aussterben bedrohte Balkanluchs

Auch der stark vom Aussterben bedrohte Balkanluchs

streift noch durch die Wälder. · Bild: Jörg Pukownik · www.euronatur.org

Jagdverbot in Israel

In Israel soll die Jagd zu Sportzwecken soll verboten werden. Bereits 2010 wurde ein Gesetzentwurf verabschiedet, der alle Wildtiere zu geschützten Tierarten erklärt.

Die Initiative dazu geht auf das israelische Umweltministerium zurück. Von der neuen Regelung ausgenommen ist lediglich die Jagd in konkreten Fällen, wo Schäden an Mensch und Natur zu befürchten sind. Neben der Sportjagd soll auch das Streuen von Gift auf freiem Feld verboten werden.

"In der Bevölkerung hat das Jagdverbot bereits eine große Mehrheit: Einer Umfrage der Umweltorganisation SPNI zufolge sprechen sich 72 Prozent aller Israelis gegen diesen blutigen Sport aus", berichtete die Jüdische Allgemeine Zeitung am 9.1.2014.

Jagdverbot in Griechenland

Für Griechenland wurde ein generelles Jagdverbot ausgesprochen. Der Oberste Verwaltungsgerichts (StE) gab am 2.12.2013 dem einschlägigen Antrag des Tierschutz- und Ökologieverbands Griechenlands statt und untersagte per einstweiliger Verfügung tausenden Jägern den "Jagdsport .

Die Griechenland Zeitung berichtet am 3.12.2013, diese Festlegung sei gültig, bis der Oberste Gerichtshof ein entsprechendes Urteil gesprochen hat.
Hintergrund: Die Ökologische Vereinigung der Tierfreunde Griechenlands (TÖVG) hatte gegen eine Regelung des Umweltministeriums geklagt, das eine Ausdehnung der Jagdsaison vorsah. Wie zudem nicht einmal in den 264 für das Natura-Netzwerk 2000 vorgeschlagenen Regionen ein Jagdverbot vorgesehen sei, sahen die Tierschützer im Beschluss des Umweltministeriums zahlreiche Verletzungen der griechischen Verfassung, aber auch europäischer sowie internationaler Gesetze und Verträge.

Die einstweilige Verfügung des Obersten Verwaltungsgerichts StE wird so lange gelten, bis ein Urteil über den von dem Verband bei dem Obersten Verwaltungsgerichtshof eingereichten Antrag auf Aussetzung des angefochtenen Ministerialbeschlusses verkündet werden wird.

Bisher gab es bereits ein generelles Jagdverbot in etlichen Regionen Griechenlands: in den Schneeregionen der Wälder um das mittelgriechische Karditsa, in Waldbrandgebieten auf der Insel Rhodos und im Taygetos-Gebirge auf der Peloponnes. Die Insel Tilos in der Ägäis zeigt, wie sinnvoll es für den Vogelschutz sein kann, die Jagd ganz zu verbieten. Seit 1993 herrscht auf Tilos ein Jagdbann, den die Bewohner selbst durchgesetzt haben.

In Griechenland

In Griechenland

gilt derzeit ein generelles Jagdverbot. Davon profitiert nicht nur die Vogelwelt an der Adria. · Bild: Jürgen Schneider · www.euronatur.org

Jagdverbot auf der Insel Tilos

Auf der griechischen Insel Tilos ist die Jagd bereits seit 1993 verboten. Jeden Herbst und jeden Frühling machen auf Tilos Zehntausende Zugvögel Halt - darunter auch Brutvögel aus Deutschland. Tilos ist die Heimat für 10 Prozent der gesamten Weltpopulation der stark gefährdeten Eleonora-Falken (siehe Bild). Das Jagdverbot sichert ihr Überleben.

Auf der Insel Tilos

Auf der Insel Tilos

ist die Jagd seit 1993 verboten. · Foto Insel Thilos: Euro Natur · Annette Spangenberg · Foto Falke: Konstantinos Mentzelopoulos

Costa Rica: Umfangreiches Jagdverbot

Die Regierung von Costa Rica hat 2013 ein umfangreiches Jagdverbot erlassen und betont damit nach eigener Aussage den Wertewandel in der Bevölkerung. Costa Rica ist das erste Land auf dem amerikanischen Kontinent, in dem der Jagd-Sport verboten ist. Jäger, die sich nicht an das Verbot halten, droht eine Geldstrafe von bis zu 3.000 Dollar.

Das mittelamerikanische Land ist für sein Umweltschutz-Engagement bekannt: Rund 25 Prozent der Landesfläche sind als Nationalparks oder Schutzgebiete geschützt.

Costa Rica ist eines der Länder mit der höchsten Dichte der Artenvielfalt. Es gibt dort Jaguare, Pumas, Gürteltiere, Hirsche, Faultiere und verschiedene Arten von Affen, sowie eine Vielzahl von Vögeln, Amphibien und Reptilien. Mit dem Jagdverbot werden laut Umweltschützern nicht nur Tiere geschützt, sondern auch die Wirtschaft des Landes, die stark vom Tourismus abhängt: Pro Jahr kommen etwa 300.000 Besucher in die Nationalparks.

Costa Rica hat 2013 ein umfangreiches Jagdbervot

Costa Rica hat 2013 ein umfangreiches Jagdbervot

erlassen. · Foto: hotshotsworldwide · fotoila.com

Costa Rica

Costa Rica

ist eines der Länder mit der höchsten Artenvielfalt - von Affen und Riesenschildkröten bis Jaguars und Pumas. Ganze 25 Prozent der Landesfläche sind Nationalparks oder Naturschutzgebiete. · Foto: hotshotsworldwide · fotoila.com

Jagdverbot in Botswana

Seit 1.1.2014 sind in Botswana Trophäenjagd und Jagdtourismus verboten, um den Artenschutz zu fördern. Die Regierung setzt auf sanften Öko-Tourismus, der vom Arten reichtum des südafrikanischen Landes lebt: Urlauber sollen mit der Beobachtung von Elefanten und Löwen nach Botswana gelockt werden.

Wegen Trophäenjagd und massiver Wilderei hatte sich die Situation der Elefanten in den vergangenen Jahren stark verschlechtert. 2013 wurden etwa 400 Elefanten in Botswana legal erschossen. Weil Elefanten ein ausgefeiltes Sozialleben haben, sind die Folgen der Jagd besonders problematisch: Schon der Abschuss eines einzelnen Tieres kann die Sozialstruktur einer ganzen Herde gefährden. Schließlich haben die Trophäenjäger die stärksten und schönsten Tiere im Visier, die für die Arterhaltung von besonderer Bedeutung sind. Das ist ein Grund, warum Botswana die Trophäenjagd jetzt verboten hat.

Botswana hat seit 2013 die Trophäenjagd verboten

Botswana hat seit 2013 die Trophäenjagd verboten

und setzt statt dessen auf Foto-Tourismus - mit Erfolg! · Bild: SAVE Wildlife

Kenia: Jagdverbot schon seit 1977

Kenia war über Jahrzehnte das beliebteste Ziel für Großwildjäger und galt als das klassische Jagd-Safariland. Kenia hat bereits 1977 die Jagd auf alle Haar-Wildtierarten verboten. Lediglich die Jagd auf Vögel ist noch erlaubt.

Nach dem Jagdverbot erstarkte der Tourismus in die vielen Nationalparks, für die Kenia bekannt ist. Speziell darauf ausgerichtete Safaris ermöglichen es Urlaubern, den Tausenden von Tieren ganz nahe zu sein und diese in ihrem natürlichen Umfeld zu erleben.

Gegen Wilderer geht Kenia entschieden vor: Wer Elefanten oder Nashörner schießt, dem drohen jetzt bis zu 15 Jahre Gefängnis.

In den afrikanischen Ländern, in denen der Jagdtourismus boomt, schwinden die Löwenbestände. In ganz Afrika gibt es neuesten Schätzungen zufolge nur noch weniger als 30.000 Löwen. Vor dreißig Jahren waren es noch 75 000.

100 Ausgaben FREIHEIT FÜR TIERE von 2002-2026

FREIHEIT FÜR TIERE 4/2026

Freiheit für Tiere 4/2026

Artikelnummer: 4-2026

Nach 25 Jahren: DAS BRENNGLAS endet • Nach 100 Ausgaben von 2002-2026: FREIHEIT FÜR TIERE wird als Zeitschrift eingestellt • Wissenschaft: Goffinkakadus erkennen, wenn etwas kaputt geht, »ärgern« sich - und finden Lösungen • Warum Tierversuche ethisch, wissenschaftlich und in der praktischen Umsetzung problematisch und überholt sind • Studie: Jagd auf Füchse, Marder und Rabenvögel nicht zu rechtfertigen • Recht: 1,6 Hektar Wald und Wiese in Rheinland-Pfalz jagdfrei • Polen: Mit 100.000 Unterschriften und Prominenten für Jagdverbote • Tierportrait: Das Buch der Vögel • Tierportrait: Luchs - Schattenwesen und Lichtgestalt • Stars für Tiere: Sarah Connor - Freiheit für Orcas und alle Meerestiere! • Billie Eilish: »You can’t love animals and eat meat« • Wissenschaft: Pflanzliche Ernährung schützt vor Krebs • Studie: Länger jung mit pflanzlicher Ernährung • Buchtipp Work-Lunch-Balance: Schnelle 100% tierfreundliche Gerichte für eine bewusste Mittagspause • Buchtipp: TASTY HEALTHY VEGAN mit Rezepten

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende

0,00 € (6,50 €)

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

0,00 € (6,50 €)

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

0,00 € (6,50 €)

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich? · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

0,00 € (6,50 €)

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
weiter

DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

jesus-tempelreinigung Ausschnitt

Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben. · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

0,00 € (9,90 €)

   Inkl. 19 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

0,00 € (16,90 €)

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

30-31_doppelseitig

Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter