Kinofilm mit Botschaft: DIE WIESE

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Ein Paradies nebenan

Bild: © nautilusfilm/polyband

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Sie ist das Paradies ganz in unserer Nähe: Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig und so schön wie in einer blühenden Wiese. Hunderte Arten von Vögeln, Bienen, Hummeln, Schmetterlingen, Heupferdchen, aber auch größere Tiere wie Hasen, Rehe oder Füchse leben zwischen den Gräsern und farbenprächtig blühenden Kräutern der Wiese. In nie gesehenen Bildern und mit großem technischen Aufwand gedreht, stellt der Kinofilm DIE WIESE - Ein Paradies nebenan einige Bewohner der Wiese vor - und führt die Zuschauer in eine Welt, die jeder zu kennen glaubt, und die doch voller Wunder und Überraschungen steckt. Filmstart ist am 4.4.2019.

Bild: © nautilusfilm/polyband

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Entdeckungsreise in ein faszinierendes Ökosystem

Nach dem riesigen Erfolg seiner großen Naturfilmproduktionen Das Grüne Wunder - Unser Wald und Magie der Moore bringt der vielfach international prämierte Regisseur und Kameramann Jan Haft, der inzwischen als einer der besten Naturfilmer der Welt gilt, ein weiteres heimisches Biotop auf die große Leinwand: die Blumenwiese. Die Vielfalt von Flora und Fauna auf Wildwiesen, das Zusammenspiel der Arten, die Abha ngigkeit der Tiere und Pflanzen voneinander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt: eine faszinierende Welt, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist.

Der Kinofilm DIE WIESE - Ein Paradies nebenan eröffnet Dank neuester Technik und eines erstklassigen Kamerateams einen völlig neuen Blick auf das heimische Naturparadies. Er lässt uns tief in eine anscheinend bekannte Welt eintauchen und diese völlig neu entdecken: Zeitlupen und Zeitraffer, Makroaufnahmen, aufwändige Spezialoptiken und Computeranimationen machen für das Auge kaum sichtbare Vorgänge erlebbar und decken verborgene Zusammenhänge auf - ein visueller Rausch in High-Definition-Qualität.

Der Kinofilm »Die Wiese«

Der Kinofilm »Die Wiese«

dokumentiert in beeindruckenden Aufnahmen die Vielfalt eines Paradieses, das direkt vor unserer Haustür liegt. · Bild: © nautilusfilm/polyband

Dank neuester Technik

Dank neuester Technik

und unter Einsatz eines erstklassigen Kamerateams führt der Film die Zuschauer in eine Welt, die jeder zu kennen glaubt...

...und die doch voller Wunder und Überraschungen

...und die doch voller Wunder und Überraschungen

steckt. · Bilder: © nautilusfilm/polyband

Die Naturdokumentation will Begeisterung für diesen artenreichen, lebendigen Lebensraum wecken, ist aber gleichzeitig ein Aufruf zur Rettung der letzten Blumenwiesen. Denn kein heimischer Lebensraum ist so sehr bedroht: Etwa ein Drittel unseres Landes war einst von blühenden Wiesen bedeckt. Heute sind es noch klägliche zwei Prozent. Denn seit dem Einzug der industrialisierten Landwirtschaft wurden aus den farbenprächtigen, aber nährstoffarmen Bauernwiesen durch Gülledüngung intensiv bewirtschaftete, monochrome Grasäcker. Die Leidtragenden sind Wildbienen, Schmetterlinge und am Boden brütende Vögel. Gehört die Blütenpracht der Wiese von einst endgültig der Vergangenheit an?

Der Film

Das Buch zum Film

Kitzelnde Gräser, leuchtende Blumen, summende Insekten: Der Biologe und Filmemacher Jan Haft nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in ein wahres Naturparadies. Nirgendwo sonst leben mehr Insektenarten, nirgendwo sonst ist eine solche Farbenpracht.

Und gleichzeitig ist kein heimischer Lebensraum so sehr bedroht: Heute sind nur noch klägliche zwei Prozent unseres Landes von Wiesen bedeckt. Das mit zahlreichen Fotos bebilderte Buch weckt Begeisterung für dieses bedrohte Biotop und ist zugleich ein Aufruf zur Rettung der letzten Blumenwiesen.

Jan Haft: Die Wiese - Lockruf in eine geheimnisvolle Welt
Hardcover mit Schutzumschlag, ca. 280 Seiten
Penguin Verlag, April 2019 ISBN: 978-3-328-60066-4
Preis: 20 Euro

Interview mit Regisseur Jan Haft

Der Biologe Jan Haft, Jahrgang 1967, ist ein vielfach ausgezeichneter Natur- und Tierfilmer.

Schon als Junge war sein Ziel, für immer mit Tieren zu leben und später auch zu arbeiten. Nach seinem Zivildienst beim Landesbund für Vogelschutz Bayern und dem Studium der Geologie und Biologie begann Jan Haft Anfang der 1990er Jahre als Assistent beim Tierfilm. Heute gehört er mit seiner eigenen Firma Nautilusfilm zu den erfolgreichsten Tierfilmern der Welt. Jan Haft lebt mit seiner Frau und drei Kindern auf einem Bauernhof im Isental bei München. Eine seiner Lieblingswiesen ist gleich nebenan.

»Wir alle müssen unsere Stimme erheben

»Wir alle müssen unsere Stimme erheben

und laut sagen, dass uns eine blühende artenreiche Landschaft wichtig ist.« (Jan Haft) · Bild: nautilusfilm/polyband

Freiheit für Tiere sprach mit dem Tierfilmer und Regisseur Jan Haft darüber, warum er die Wiese zum Star in seinem neuen Kinofilm gemacht hat, warum Wiesen so wichtig für die Artenvielfalt sind, wie es gelingt, Unsichtbares durch die moderen Kameratechnik sichtbar zu machen oder scheue Tiere ganz nah auf die Leinwand zu bringen und was jeder Einzelne tun kann, um Wiesen und Ökosysteme zu bewahren.

Freiheit für Tiere: Wiesen - so mag man denken - sind nichts Spektakuläres. Sie haben jetzt aber einen Kinofilm über die Wiese gemacht. Wie kam es dazu?

Jan Haft: Ich liebe die Natur vor der Haustüre. Hier kenne ich mich aus, die Wege zur Arbeit mit der Kamera sind kurz und es gibt auch bei uns noch so viel zu entdecken. Die Blumenwiese ist einer der artenreichsten Lebensräume bei uns. Aber magere Wiesen, in denen eine große Vielfalt an Gräsern und Kräutern blüht, sind extrem selten geworden. Überall wird gedüngt und intensiviert. Das bringt auch viele Tierarten an den Rand der Ausrottung. Wir wollen mit unserem Film auf diese Misere aufmerksam machen. Gleichzeitig ist der Lebensraum Wiese so schön und bunt, dass er sich als Kulisse für die große Leinwand eignet. Also entschieden wir uns, einen Kinofilm zu drehen.

Freiheit für Tiere: Warum sind Wiesen so wichtig für die Artenvielfalt?

Jan Haft: Ein Drittel der heimischen Farn- und Blütenpflanzen lebt auf Wiesen und etwa 3000 heimische Tierarten. Ganz offensichtlich ist das also ein uralter Lebensraumtyp, obwohl unsere heutigen Wiesen natürlich vom Menschen geschaffen wurden. Dass hier so viele Arten existieren, die im Wald nicht leben können, deutet darauf hin, dass früher Großtiere eine wichtige Rolle gespielt haben, weil sie den Wald in Schach und Freiflächen offen hielten. Nur so ist zu erklären, dass es so viel Leben in den Wiesen gibt. Allerdings nur solange diese nicht zu intensiv bewirtschaftet werden.

Freiheit für Tiere: Gibt es einen Unterschied zwischen einer Weidefläche und einer Heuwiese?

Jan Haft: Die Wiese oder das Grünland, wie dieser bunte Lebensraum eigentlich nicht ganz treffend genannt wird, definiert sich durch Gräser und Kräuter, die hier das ganze Jahr über in Dauerkultur wachsen. Ob nun Tiere darauf weiden oder nicht. Auch Zwischenformen gibt es, so genannte Heuweiden. Erstaunlicherweise gibt es viele Tiere nur auf solchen Wiesen, auf denen Rinder oder Schafe stehen. Bei der Vielfalt der
heimischen Mistkäfer leuchtet das ein. Aber es gibt auch andere Tiergruppen, die das betrifft, Zikaden etwa. Auf einer extensiven Viehweide können 10-mal so viele Zikadenarten leben, wie in einer Fläche, auf der Heu gewonnen wird.
Beides sind aber Wiesen.

Freiheit für Tiere: Ihnen gelingt es, mit hohem technischem Aufwand, mit Makroaufnahmen, Zeitlupe oder Zeitraffer Vorgänge zu zeigen, die unserem Auge sonst verschlossen blieben. Wie zum Beispiel eine Ameise von einem Regentropfen getroffen wird und von einem Grasstängel fällt - das wird zu einem ganz dramatischen Vorgang. Kann uns die moderne Kameratechnik helfen, Natur neu zu erleben, vielleicht auch, mehr Achtung zu entwickeln?

Jan Haft: Der Spruch Früher war alles besser stimmt ja nur selten, aber am Allerwenigsten stimmt er in Punkto Kameratechnik. Heute gibt es Geräte für extreme Zeitraffer und Zeitlupen, beide machen Vorgänge sichtbar, die uns sonst verborgen bleiben. Auch extrem lichtempfindliche Kameras helfen, Dinge sichtbar zu machen, die mit früheren Techniken nicht zu filmen gewesen wären. Mit Drohnen lassen sich die Tiere in der Wiese von oben filmen. Wie will man so etwas ohne solch ein Fluggerät sonst machen, ohne die Tiere zu stören? Die Rehe haben auf unsere Kameradrohne jedenfalls so reagiert, als wenn sie ein x-beliebiger Vogel wäre. Natürlich sind wir immer auf Distanz geblieben.

Protagonist des Filmes ist das Reh, das ein Leben

Protagonist des Filmes ist das Reh, das ein Leben

zwischen Waldrand und Wiese führt und den Zuschauer mitnimmt auf seine Abenteuer, wie bei Bambi, dem weltberühmten Roman und Zeichentrickfilm. So erlebt der Zuschauer nicht nur Geburt, Jugend und Erwachsenwerden eines Rehböckchens, er erfährt vor allem viel über die faszinierenden Arten, die sich den Lebensraum mit dem Reh teilen. Und er lernt, worauf es in der Blumenwiese, in der Natur - und eigentlich auch bei uns Menschen - ankommt. · Bild: nautilusfilm/polyband

Brachvögel sind Wiesenbrüter.

Brachvögel sind Wiesenbrüter.

Ihre Zahl ist so dramatisch zurückgegangen, dass sie inzwischen vom Aussterben bedroht sind. Denn kein anderer heimischer Lebensraum ist dem völligen Verschwinden so nahe wie die Blumenwiese. 98 Prozent des extensiven Grünlandes ist in den letzten Jahrzehnten verschwunden - durch Umwandlung in Ackerland, durch Düngung mit Gülle und Kunstdünger und durch kurze Mähintervalle. · Bild: nautilusfilm/polyband

Freiheit für Tiere: Wie lange brauchen Sie, bis Sie den einen besonderen Moment, den wir dann im Kino bestaunen, eingefangen haben?

Jan Haft:
Manchmal hat man Glück und eine tolle Szene ist mal eben im Kasten. Auf andere Verhaltensweisen, die man sich für den Film wünscht, wartet man Tage und sogar
Wochen.

Freiheit für Tiere: In Ihren Filmen zeigen Sie immer wieder spektakuläre Aufnahmen von Tieren. Wie gelingt es Ihnen, die Tiere so nah vor die Kamera zu bekommen?

Jan Haft:
Es gibt grundsätzlich zwei Methoden, um scheue Tiere in Nahaufnahmen abzulichten. Einmal die langen Brennweiten, also Teleobjektive, mit denen man weit entfernte Objekte nah heranzoomen kann. Oder das Filmversteck.
Entweder aus Stoff oder Holz und in Tarnfarben gebaut und so in den Wind gestellt, dass die Wildtiere keine Notiz davon nehmen. Dann kann man auch mit dem Weitwinkelobjektiv Tiere aufnehmen, die eine hohe Fluchtdistanz haben, weil sie im Laufe der Jahrhunderte schlechte Erfahrungen mit dem Menschen gemacht haben.

Freiheit für Tiere: Sie haben auch ein Buch über die Wiese geschrieben, dass gleichzeitig mit dem Kinofilm herauskommt. Das Thema scheint Ihnen ein Herzensanliegen zu sein?

Jan Haft:
Ich bin auf dem Land aufgewachsen und habe als Kind viel Zeit in Wiesen verbracht. Ich habe beim Älterwerden diesen Lebensraum nie aus den Augen verloren und verfolgt, wie die Artenvielfalt mit diesem Lebensraum schwindet. Ich habe viel zum Thema beobachtet und gefilmt. Ich empfinde es als Verpflichtung, mich für diesen Lebensraum einzusetzen. Und natürlich bin ich auch demütig und dankbar, dass ich das beruflich machen darf. Auch wenn der Job angesichts des desolaten Zustands unserer Natur manchmal frustrierend ist.

Freiheit für Tiere: Brauchen wir nicht dringend einen anderen Bezug zur Natur? Denn es schwinden ja nicht nur die Wiesen durch die industrielle Landwirtschaft. Auch immer mehr Gärten werden zu Steinwüsten oder sind eintönige Rasenflächen. Könnten wir nicht auch in unseren Hausgärten kleine Paradiese für Bienen, Schmetterlinge und all die anderen Insekten und für die Vögel schaffen?

Jan Haft:
Jeder kann mitmachen! Nicht nur an der Wahlurne oder indem er sich an Volksbegehren beteiligt (wie gerade in Bayern mit Rettet die Bienen ). Jeder Quadratmeter Natur bietet Lebensraum für Wildtiere. Die Wiese im Garten wachsen lassen und nur zweimal im Jahr mähen, das schafft einen wertvollen Lebensraum. Auf Gartengifte sollte man ohnehin verzichten, schon der eigenen Gesundheit zuliebe.

Freiheit für Tiere: Was kann der Einzelne noch tun, um Wiesen und Ökosysteme zu bewahren?

Jan Haft:
Wir alle müssen unsere Stimme erheben und laut sagen, dass uns eine blühende artenreiche Landschaft wichtig ist. Die Politik wird irgendwann darauf hören und die Subventionen für die Landwirtschaft anders verteilen. Nicht mehr nur nach Fläche, sondern gekoppelt an Gegenleistungen für die Gesellschaft. Und wir können beim Einkaufen auf Produkte achten, die nicht in erster Linie preisgünstig sind, sondern aus nachhaltiger und am besten regionaler Produktion stammen.

Freiheit für Tiere: Was möchten Sie den Leserinnen und Lesern von Freiheit für Tiere noch sagen?

Jan Haft:
Ich finde es enorm wichtig, dass wir uns für den Schutz von Elefanten und Pandas einsetzen. Aber auch hier bei uns gibt es Tiere, die am Rande der Ausrottung stehen. Der Wert der kleinen und weniger charismatischen Arten ist nicht grundsätzlich geringer als jener der wunderbaren Großtiere ferner Länder. Die heimische Natur wieder mehr in den Fokus rücken, ohne die Welt da draußen zu vergessen, das wäre mir ein großes Anliegen.

Das Gespräch mit Jan Haft führte Julia Brunke, Redaktion Freiheit für Tiere

Informationen: nautilusfilm.de

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

Verhaltensforschung: Was Raben über andere wissen • Überraschende Zwillingsstudie: Ein Zwilling isst vegan, der andere nicht • Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden! • Tiere für den Müll? Tiere aus der industriellen Massenhaltung enden millionenfach in »Tierkörperbeseitigungsanlagen« • Amtsgericht Hameln: Schweinemäster zu hoher Geldstrafe verurteilt • Recht: 50 Hektar im Kreis Dithmarschen jagdfrei! • Biotop »Rüm Hart« jagdfrei! • Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer • Wildtier-Findlinge: Erste Hilfe • Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt • RespekTiere International: Der erste Gnadenhof in Mauretanien ist im Entstehen! • Vegan Body Reset: Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen • Deftig vegan für jeden Tag: Unkomplizierte Köstlichkeiten schnell und einfach gemacht

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

Freiheit für Tiere 2/2024

Artikelnummer: 2/2024

Promis für Tiere: Billie Eilish und Fienas eröffnen veganes Restaurant in L.A. · Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul • Interview mit Mary McCartney • Wissenschaft: Vogelmütter singen Lieder für ihre ungeschlüpften Küken • Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss • Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück: Grundstück in Niedersachsen jagdfrei! • Interview: Ein Fleischer hört auf zu töten und wird Veganer • Das Leid der Ziegen für Kaschmirpullis • Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! • WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere • ATLAS der bedrohten TIERE • EASY SPEEDY VEGAN - Die besten 10-, 20- und 30-Minuten-Rezepte • Vegane Kuchenliebe

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

Freiheit für Tiere 1/2024

Artikelnummer: 1/2024

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter