Lebensraum schaffen für Wildbienen, Hummeln & Co.

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Insektenhotels

Insektenhotels

bieten Insekten, die kaum noch artgerechte Lebensräume finden, eine Möglichkeit zur Brutaufzucht und Überwinterung. Nicht nur Hummeln, Wildbienen und verschiedene Wespenarten, auch Schmetterlinge, Marienkäfer, Blumenwanzen, Flor- und Schwebfliegen, Käfer, Ohrwürmer und Glühwürmchen nehmen ein solches Habitat gern an. · Bild aus: Werner Stingl: Insektenhotels für Balkon, Terrasse und Kleingarten · Hans-Nietsch-Verlag, 2018

Buchvorstellung von Julia Brunke

Forscher schlagen seit Jahren Alarm: Die Zahl der Insekten ist in den letzten Jahren um rund 80 (!) Prozent zurückgegangen. Dies gefährdet nicht nur die Obsterträge, sondern auch die Artenvielfalt, denn rund 80 Prozent aller Wildpflanzen werden durch Insekten bestäubt. Hinzu kommt: Der dramatische Rückgang der Insekten steht mit dem ebenso dramatischen Rückgang der Vögel in engem Zusammenhang - und dem Rückgang weiterer Insektenfressender Tiere wie Fledermäuse, Frösche, Kröten, Eidechsen und Igel. Auch wenn wir als Einzelne das dramatische Insektensterben nicht aufhalten können, so können wir doch ein Zeichen setzen und aktiv etwas für unsere Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten tun: durch den Kauf von ungespritztem Obst und Gemüse aus ökologischem Landbau, durch die Schaffung von Oasen in unseren Gärten und das Aufstellen von Insektenhotels.

Als hauptverantwortlich für den dramatischen Insektenrückgang wird vor allem die immer intensivere Nutzung von Unkraut- und Insektengifte in der industriellen Landwirtschaft gemacht. Der zunehmende Einsatz hocheffektiver Insektizide dezimiert nicht nur die anvisierten Schädlinge, sondern bedroht auch Honigbienen und wildlebende Insekten, wie Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge. Neonicotinoide sind die weltweit meist eingesetzten Insektengifte. Sie können bereits in sehr kleinen Mengen Insekten töten oder ihr Nervensystem schädigen. Auch das weltweit am meisten verkaufte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat beeinträchtigt das Orientierungsverhalten der Bienen.

Eine weitere Auswirkung des Glyphosateinsatzes in der Agrarlandschaft ist der Verlust von Wildblumen und Kräutern. Daraus folgt ein dramatischer Nahrungsmangel für alle Blüten besuchenden Insekten und Feldvögel. Die unzureichende Nektar- und Pollenversorgung ist eine weitere Gefahr für die Gesundheit der Bienen. Zwischen herbizidbesprühten, flur bereinigten Äckern ist zudem kaum noch Platz für Brachland, Hecken und Wiesen mit Wildblumen. Weil immer mehr halb morsche und marode Bäume in der Forstwirtschaft oder zur Verkehrssicherung gerodet werden, verlieren zahlreiche Insektenarten ihre Brutstätten.

Das Insektensterben gefährdet die Artenvielfalt: Rund 80 Prozent aller Wildpflanzen werden durch Insekten bestäubt. Viele Pflanzen sind zur Bestäubung auf ein ganz bestimmtes Insekt angewiesen und dieses braucht genau diese Pflanze als Futterpflanze. Mit dem Insekt verschwindet demnach auf lange Sicht auch die Pflanze und umgekehrt. Hinzu kommt: Rund 60 Prozent aller Vögel sowie Fledermäuse, Frösche, Kröten, Eidechsen, Salamander und andere Amphibien, Igel, Maulwürfe, Spitzmäuse sind auf Insekten als Nahrungsquelle angewiesen.

Hauptverantwortlich für das Insektensterben

Hauptverantwortlich für das Insektensterben

ist die industrielle Landwirtschaft mit Insektengiften und Herbiziden sowie der Verlust von Lebensraum: Wiesen mit Wildblumen, morsche Bäume und Totholz, Hecken. · Bild: Jean-Michel Pouget · Fotolia.com

Lebensraum schaffen mit Insektenhotels

Mit dem Aufstellen von Insektenhotels kann jeder in seinem Garten und sogar auf dem Balkon Lebensraum für Insekten und Wildbienen schaffen - und damit auch unseren Vögeln und vielen weiteren Tieren helfen. Alles, was man dazu wissen muss, erklärt der Wissenschaftsjournalist und Hobbygärtner Walter Stingl in seinem neuen Buch Insektenhotels für Balkon, Terrasse und Kleingarten .

Kleine Insektenhotels können schon mit ganz einfachen Mitteln und ohne Kosten selbst gebaut werden. Wenn Sie Freude daran haben, können Sie natürlich auch - vielleicht in einem Projekt mit Kindern - ein etwas aufwändigeres großes Insektenhotel gestalten. Walter Stingl stellt in seinem Buch 10 verschiedene Insektenhotels mit bebilderten Schritt-für Schritt-Anleitungen vor: vom einfachen Mini-Ho(s)tel bis hin zum klassischen Insektenhotel im Baukastenstil.

Vorzug eines Insektenhotels ist, dass es keine Pflege braucht. Einmal installiert, kann es weitgehend sich selbst überlassen bleiben. Sie brauchen weder zu füttern noch auszumisten. Und wenn Sie in Urlaub fahren, muss niemand das Haus hüten , erklärt der Hobbygärtner.

Der richtige Zeitpunkt für ein neues Hotel

Der beste Zeitpunkt, ein neues Insektenhotel zu eröffnen beziehungsweise aufzustellen oder aufzuhängen ist das zeitige Frühjahr, also Anfang März oder - um ganz auf der sicheren Seite zu sein - bereits Ende Februar , erklärt Walter Stingl. Denn sobald die ersten wärmeren Sonnenstrahlen die in fast einjähriger Dunkelhaft erwachsen gewordenen Mauerbienen aus ihrer Kinderstube locken, geht der große Run - oder besser Anflug! - auf geeignete neue Nistgelegenheiten los.

Doch egal, wann wir ein Insektenhotel aufstellen: irgendwann im Laufe des Sommers wird es bezogen. Und spätestens im nächsten Frühjahr sollte Hochbetrieb herrschen.

Ein Tropfen auf den heißen Stein?

Insektenhotels allein werden die bedrohten Insekten nicht retten , schreibt Werner Stingl. Selbst dann nicht, wenn in jedem bundesdeutschen Haushalt eine solche Herberge auf Balkon, Terrasse oder im Kleingarten stehen würde. Denn unseren Insekten fehlt es nicht nur an geeignetem Wohnraum.

Bewegen kann man mit ihnen aber dennoch etwas, denn Insektenhotels und das um sie herum beobachtbare Treiben können Menschen, die sich bislang vielleicht wenig dafür interessiert haben, für Natur und Ökologie sensibilisieren.

Bei Gartenbesitzern bleibt es dann vielleicht nicht bei einem Insektenhotel, es darf dann doch irgendwo in einer versteckten Gartenecke ein Holzstoß vor sich hinmodern, man verzichtet auf Spritzmittel und statt englischem Rasen wird womöglich eine Wildblumenwiese bevorzugt. Und auch Balkone und Terrassen können Sie in wenigen Stunden in insektenfreundliche, blühende Oasen verwandeln. Wird all das von möglichst vielen Menschen umgesetzt, wäre schon eine Menge passiert.

Einsteigermodell Nr. 1 (fast) zum Nulltarif:

Der halbierte Stamm

Das brauchen Sie:
einen Stamm oder dicken Ast mit glatter Rinde von 20 bis 30 Zentimetern Durchmesser
Grünholz- oder Astsäge
Akkuschrauber oder Bohrmaschine
Bohreraufsätze mit 2 bis 10 Millimetern Durchmesser
2 Schrauben oder Schraubösen
Schnur oder Blumendraht (Menge nach Bedarf)

So wird"s gemacht:
Sägen Sie von einem Stamm oder Ast mit glatter Rinde von 20 bis 30 Zentimetern Durchmesser ein ungefähr 30 Zentimeter langes Stück ab.
Wenn gerade im Wald oder Stadtpark Holzarbeiten im Gang sind, finden Sie hier nicht nur passende Holzstücke, darum gebeten hilft Ihnen sicher einer der Waldarbeiter oder Baumpfleger in Sekundenschnelle mit einer Motorsäge. Aber auch mit einer Grünholz- oder Astsäge geht das schneller, als Sie denken.
Der Länge nach gespalten, haben Sie bereits die Grundelemente für zwei attraktive Insektenbaumhäuser.
Bohren Sie mit dem Elektrobohrer von der Rindenseite her möglichst viele tiefe waagerechte Löcher in den Stamm. Diese sollten unterschiedlich groß sein und jeweils einen Durchmesser von 2 bis 10 Millimetern haben. Bohren Sie aber nicht so tief in das Holz, dass die Löcher die Rückseite durchstoßen. Brutröhren für Insekten müssen stets Sackgassen sein, die nur an einem Ende offen sind.
Befestigen Sie die Schrauben oder Schraubösen an den oberen Ecken, an denen Sie die Schnur oder den Blumendraht zum Aufhängen fixieren.
Jetzt müssen Sie nur noch einen Nagel in die Wand schlagen oder eine Schraube (mit Dübel) in der Wand befestigen und den Halbstamm daran hängen.

Aus: Werner Stingl: Insektenhotels für Balkon, Terrasse und Kleingarten Hans-Nietsch-Verlag, 2018

Einsteigermodell Nr. 2 (fast) zum Nulltarif:

Das Blockhaus

Das brauchen Sie:
ein Stück Restholz, etwa 20 Zentimeter lang
Grünholz- oder Astsäge
Akkuschrauber oder Bohrmaschine
Bohreraufsätze mit 2 bis 10 Millimetern Durchmesser
2 Schrauben oder Schraubösen
Schnur oder Blumendraht (Menge nach Bedarf)

So wird"s gemacht:

Besorgen Sie sich für dieses Insektenhotel in der nächstgelegenen Zimmerei unbehandelte Holzreste. Ein 20 Zentimeter langes Stück von einem Dachbalken ist die perfekte Wahl für Ihr kleines Sechsbeiner-Blockhaus.
Bohren Sie mit dem Elektrobohrer an einer beliebigen Seite waagerechte Löcher mit unterschiedlichem Durchmesser in den Holzklotz. Diese sollten einen Durchmesser von 2 bis 10 Millimetern haben. Bohren Sie jedoch nur so tief in das Holz, dass die Löcher die Rückseite nicht durchstoßen.
Auch beim Blockhaus bleibt es ganz Ihnen überlassen, wie Sie die Anordnung der Bohrlöcher gestalten. Mit einem passenden Schriftzug haben Sie im Nu eine individuelle Unterkunft für Insekten kreiert.
Wenn Sie wollen, können Sie eine Dachschräge in den Holzblock sägen und das Dach mit Schilfhalmen decken. Sind diese dann so zugeschnitten, dass die Stängelknoten hinten und somit die Rückseiten geschlossen sind, kommen auch die Stängel als zusätzliche Niströhren für Ihre fliegenden Gäste infrage.
Aufhängen oder -stellen - z. B. auf die Blumenbank Ihres Balkons - und fertig ist die kleine Insektenresidenz.

Aus: Werner Stingl: Insektenhotels für Balkon, Terrasse und Kleingarten Hans-Nietsch-Verlag, 2018

Blühende Kräuter wie Lavendel, Salbei, Basilikum,

Blühende Kräuter wie Lavendel, Salbei, Basilikum,

Thymian, Ringelblume und Ruccola bereichern nicht nur Ihre Küche, sondern bieten auch Nahrung für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. · Bild: Jean-Jacques Cordier · Fotolia.com

Wie baue ich ein Insektenhotel?

Wollen Sie unseren Wildbienen und Insekten helfen? Jetzt im Frühjahr ist die richtige Zeit, Insektenhotels im Garten oder auf dem Balkon bereit zu stellen und den Garten insektenfreundlich zu gestalten! Das Buch Insektenhotels für Balkon, Terrasse und Kleingarten ist ein informativer und praktischer Ratgeber:

Selbst ist der Mann/die Frau, gern auch als Projekt mit Kindern: Vorgestellt werden 10 verschiedene Insektenhotels vom einfachen Mini-Ho(s)tel bis hin zum klassischen Insektenhotel im Baukastenstil.

Mit bebilderten Schritt-für Schritt-Anleitungen.

Mit Informationen zu Naturmaterialien und Werkzeugen sowie zum geeigneten Standort.

Tipps zur Gestaltung einer insektenfreundlichen Umgebung auf Balkon, Terrasse und im Garten.

Die Hotelgäste kennenlernen: 30 Porträts der zukünftigen Bewohner des Insektenhotels mit Fotos.

Werner Stingl: Insektenhotels
F
ür Balkon, Terrasse und Kleingarten
Broschur, durchgehend vierfarbig, 144 Seiten
Hans-Nietsch-Verlag, 1. Auflage Februar 2018
ISBN 978-3-86264-709-5
Preis: € 12,90 (D) € 13,30 (A)


FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

Verhaltensforschung: Was Raben über andere wissen • Überraschende Zwillingsstudie: Ein Zwilling isst vegan, der andere nicht • Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden! • Tiere für den Müll? Tiere aus der industriellen Massenhaltung enden millionenfach in »Tierkörperbeseitigungsanlagen« • Amtsgericht Hameln: Schweinemäster zu hoher Geldstrafe verurteilt • Recht: 50 Hektar im Kreis Dithmarschen jagdfrei! • Biotop »Rüm Hart« jagdfrei! • Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer • Wildtier-Findlinge: Erste Hilfe • Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt • RespekTiere International: Der erste Gnadenhof in Mauretanien ist im Entstehen! • Vegan Body Reset: Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen • Deftig vegan für jeden Tag: Unkomplizierte Köstlichkeiten schnell und einfach gemacht

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

Freiheit für Tiere 2/2024

Artikelnummer: 2/2024

Promis für Tiere: Billie Eilish und Fienas eröffnen veganes Restaurant in L.A. · Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul • Interview mit Mary McCartney • Wissenschaft: Vogelmütter singen Lieder für ihre ungeschlüpften Küken • Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss • Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück: Grundstück in Niedersachsen jagdfrei! • Interview: Ein Fleischer hört auf zu töten und wird Veganer • Das Leid der Ziegen für Kaschmirpullis • Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! • WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere • ATLAS der bedrohten TIERE • EASY SPEEDY VEGAN - Die besten 10-, 20- und 30-Minuten-Rezepte • Vegane Kuchenliebe

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

Freiheit für Tiere 1/2024

Artikelnummer: 1/2024

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

16,90 € ()

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Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter