Lösungen für Umwelt und Gesundheit durch Nahrung

Eine rein pflanzliche Ernährung

Eine rein pflanzliche Ernährung

ist nicht nur sehr gesund, sondern zudem umwelt- und klimafreundlich · Foto: berc - Fotolia.com

Buchvorstellung von Julia Brunke

Eine rein pflanzliche Ernährung ist nicht nur sehr gesund, sondern zudem umwelt- und klimafreundlich: Pflanzliche Ernährung schont Böden, Grundwasser und Ressourcen.
In Vegan in Topform - Das Kochbuch untersucht Brendan Brazier die Nutzung natürlicher Rohstoffe für die Produktion verschiedener Nahrungsmittel. Denn für die Erzeugung pflanzlicher Nahrung ist der Rohstoffbedarf an landwirtschaftlichen Flächen, Wasser und Brennstoffen (zum größten Teil fossile Brennstoffe) um ein Vielfaches geringer als die Erzeugung tierischer Produkte.

Der Kanadier Brendan Brazier, geboren 1975 im kanadischen Vancouver, war professioneller Ironman-Triathlet und Sieger des kanadischen Ultramarathons von 2003 und 2006 über 50 Kilometer. Bereits im Alter von 15 Jahren entschied er sich, Profisportler zu werden - und lebt seither vegan, weil ihn die rein pflanzliche Ernährung gesund und wettbewerbsfähiger machte. Jahrelang experimentierte er mit einer optimalen Zusammenstellung rein pflanzlicher Lebensmittel zur Steigerung von Leistung, Regeneration und Gesundheit. So entwickelte er die Thrive-Diät , eine Ernährung mit rein pflanzlichen, naturbelassenen Lebensmitteln zur optimalen Energie- und Nährstoffversorgung.

Außerdem beschäftigt er sich seit Jahren mit dem großen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Gewinn, der durch gesündere pflanzliche Ernährung der Bevölkerung erzielt werden könnte. Heute ist Brendan Brazier ein führender Pionier für eine vollwertige, rein pflanzliche Lebensweise speziell für Sportler und ein angesehener Vortragsredner. Er ist Gastdozent an der amerikanischen Cornell-Universität und berät Sportler und Firmen, sich mit Hilfe der Stress abbauenden Thrive-Diät weiterzuentwickeln.

Mit Vega entwickelte Brendan Brazier eine preisgekrönte Reihe 100% rein pflanzlicher Vollwertkostprodukte und Nahrungsergänzungsmittel speziell (aber nicht nur) für Sportler - ohne Soja, ohne Gluten, ohne künstliche Aromen, Farbstoffe und Süßungsmittel. Zur Vega-Philosophie gehört, dass die Produkte nicht nur für den Menschen gut sind, sondern auch für unseren Planeten.

Seine Bücher Vegan in Topform und Vegan in Topform Das Kochbuch , die jetzt auch in deutscher Sprache erschienen sind, revolutionieren die vegane Ernährung.

Informationen: www.brendanbrazier.de
Official Homepage: www.brendanbrazier.com

Fleischproduktion: Eine vollkommen

unwirtschaftliche Form der Landnutzung

70 Prozent der angebauten Nutzpflanzen dienen nicht als Nahrung für Menschen, sondern landen in den Futtertrögen der industriellen Massentierhaltung. Damit beansprucht die Viehzucht für den Fleischkonsum 30 Prozent der gesamten Landmasse der Erde.

Dabei ist die Viehzucht äußerst ineffizient in der Nutzung der Ressourcen: Für jedes Kilo Rindfleisch werden 16 Kilo Getreide (Mais, Soja, Weizen) verfüttert. Wenn 16 Kilo Getreide benötigt werden, um 1 Kilo Rindfleisch herzustellen, stellt sich doch die Frage, wo die anderen 15 Kilo geblieben sind. Die Antwort: Ein Teil davon benötigt das Rind zur Aufrechterhaltung seiner Lebensfunktionen, ein Teil verpufft in die Atmosphäre als abgestrahlte Wärme, aber der größte Teil endet als Dung , erklärt Brendan Brazier. Damit wird also eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen - Getreide - in Mist und Gülle verwandelt: Über 85 Prozent des Viehfutters endet als Kuhdung.

In der industriellen Viehzucht werden vorrangig die Kohlenhydratlieferanten Weizen, Mais und Soja verfüttert. Allein durch diese außerordentlich großen Futtermengen, die die Tiere fressen, nehmen sie sechsmal mehr Protein auf, als sie Fleisch hergeben. Außerdem wird zwanzigmal mehr Land benötigt, um Protein aus Tieren statt aus Pflanzen zu gewinnen , so Brendan Brazier. Die Viehzucht ist damit eine vollkommen unwirtschaftliche Form der Landnutzung. Wir müssen die Dinge ändern - uns selbst ändern -, um langfristig eine nachhaltige Lösung herbeizuführen , appelliert der Autor.

Auslaugung der Böden durch industrielle Viehzucht

Durch die industrielle Viehzucht werden zudem dem Boden Mineralstoffe entzogen. Im letzten Jahrhundert betrug der Verlust an Mineralstoffen im Boden in Europa 72 Prozent, in den USA 85 Prozent.

Mineralhaltige Böden sind jedoch wichtig für die Produktion von Nahrungsmitteln mit hoher Nährstoffdichte. Ein guter Mutterboden enthält viele Mineralstoffe, die den Pflanzen die Bildung von Vitaminen, Enzymen, Antioxidantien, sekundären Pflanzenstoffen und Aminosäuren (Proteinen) ermöglicht. Auf gutem Boden angebaute Pflanzen enthalten somit eine viel höhere Dichte an Nährstoffen als Pflanzen von ausgelaugten und mineralarmen Böden.

Übergewicht bei gleichzeitiger Mangelernährung

Die Folgen sind längst deutlich geworden: Eine nährstoffarme Ernährung verursacht immer mehr Erkrankungen. Kalorien ohne Nährstoffe führen zudem zu vermehrtem Verzehr und damit zu Übergewicht. Obwohl in den Industrieländern immer mehr Menschen übergewichtig sind, sind sie gleichzeitig mangelernährt.

Brendan Brazier kommt zu dem Schluss: Es kann daher nicht unser Ziel sein, immer mehr Nahrung zu produzieren, vielmehr müssen wir uns darauf konzentrieren, Nahrung mit der höchstmöglichen Nährstoffdichte zu produzieren - und das hängt zum größten Teil von der Bodenqualität ab.

Würden also auf den landwirtschaftlichen Flächen keine Futtermittel wie Soja und Mais - zumeist auch noch genmanipuliert - für die industrielle Massentierhaltung angebaut, sondern nährstoffreiche Erzeugnisse im biologischen Landbau, könnten nicht nur mehr Menschen ernährt, sondern auch noch ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Bedeutend weniger Leute wären übergewichtig und gleichzeitig unterernährt, zudem würden Erkrankungen stark zurückgehen , bringt es Brendan Brazier auf den Punkt.

Für die Fleischproduktion:

Wasservergeudung und Wasserschmutzung

Jeder weiß: Wasser ist Leben. Doch der weltweite Vorrat an Trinkwasser wird knapp. In vielen Ländern der Erde gibt es Probleme bei der Wasserversorgung. Schon jetzt haben mehr als eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Schon jetzt gibt es in vielen Ländern der Erde Probleme bei der Wasserversorgung. Für das Jahr 2025 rechnet die FAO damit, dass 64 Prozent der Weltbevölkerung unter Wassermangel bzw. verunreinigtem Wasser leiden werden.

Für den Anbau von Viehfutter werden unglaubliche Mengen an Wasser verbraucht: Für ein Kilo Fleisch werden mindestens 15.000 Liter Wasser benötigt. Mit dieser Menge könnte man über ein Jahr lang täglich duschen!

Zudem ist die industrielle Massentierhaltung der größte Verursacher von Wasserverschmutzung - dies stellte bereits die FAO-Studie Livestock"s Long Shadow ( Der lange Schatten der Tierhaltung ) 2006 fest. Unmengen von Mist und Gülle verseuchen Flüsse, Seen und Grundwasser, so dass am Ende noch weniger frisches Wasser zur Verfügung steht. Hinzu kommen Antibiotika und Hormone, die über die Gülle in unseren Trinkwasserkreislauf Wasser gelangen sowie die Düngemittel und Pestizide zur Viehfutterherstellung: 37 Prozent aller eingesetzten Pestizide und 50 Prozent aller Antibiotika gehen auf das Konto der Viehzucht.

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Verbrauch fossiler Brennstoffe,

Schädigung von Luft und Klima

Der Anbau von Nahrungspflanzen als Futtermittel für Tiere, die dann als Fleisch enden, erfordert bedeutend mehr landwirtschaftliche Fläche als der Anbau von Nahrungspflanzen, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind. Von der ursprünglich durch Futtermittel bereitgestellten Nahrungsenergie geht nur wenig Energie auf das Fleisch über. Für die Erzeugung tierischer Nahrungsmittel geht somit viel Energie verloren.

Um 1 Kalorie Eiweiß aus Rindfleisch zu erzeugen, werden 54 Kalorien fossiler Energie verbraucht. Zum Vergleich: Bei 1 Kalorie aus pflanzlichem Protein beträgt die erforderliche Menge an fossiler Energie im Schnitt 2,2 Kalorien.

In der Studie Livestock"s Long Shadow der Vereinten Nationen von 2006 wird die Viehzucht aufgrund ihrer hohen Energiean forderungen als eine der Hauptursachen des vom Menschen herbeigeführten Klimawandels gesehen: Durch die Viehzucht entstehen mehr klimabeeinflussende Treibhausgasemissionen als durch alle Transportmittel (Autos, LKWs, Busse, Flugzeuge, Schiffe) zusammen.

Unter den Treibhausgasen werden drei Arten unterschieden: CO2, Methan und Distickstoffmonoxid (N2O). Dabei ist das von Rindern ausgestoßene Methangas 23-mal klimaschädlicher als CO2. Distickstoffmonoxid ist sogar 296-mal klimaschädlicher als CO2. 65 Prozent des gesamten Distickstoffmonoxids der Welt entsteht durch Kuhdung.

Das Effektivste, was wir als Einzelpersonen tun können, um den Ausstoß von Treibhausgasen einzudämmen, ist, weniger Nahrungsmittel zu essen, die während ihres Herstellungsprozesses Treibhausgase emittieren , so Brendan Brazier. Keine Fleisch- und Milchprodukte zu essen ist ein viel effektiverer Klimaschutz als kein Auto zu fahren, nicht mehr zu duschen, nicht mehr zu heizen und Energiesparlampen zu verwenden.

Natürlich ist es aus Gründen des Klimaschutzes und zur Verringerung der Luftverschmutzung vernünftig, Obst und Gemüse aus der Region zu beziehen, ausschlaggegebend ist jedoch letztlich, was wir essen. Dies belegt eine wissenschaftliche Studie der Carnegie Mellon University in Pittsburg, die im Fachjournal Environmental Science & Technology veröffentlich wurde: Die Untersuchung hat ergeben, dass Transportkilometer nur etwa 11 Prozent des Treibhausgasanteils einer amerikanischen Durchschnittsfamilie ausmachen. Auf die Produktion entfallen dagegen 83 Prozent. Es entsteht somit die 7,5-fache Menge an Treibhausgasen bei der Produktion von Nahrungsmitteln als durch deren Transport.

Unter Berücksichtigung sämtlicher Faktoren werden für die Produktion von 1 Kilo Rindfleisch 36 Kilo CO2 ausgestoßen. Dies entspricht etwa dem Ausstoß eines Mittelklassewagens (mit einem Verbrauch von 9 Litern auf 100 Kilometer) auf einer Strecke von 357 Kilometern.

Was wäre, wenn alls US-Amerikaner ein Jahr lang kein Rindfleisch essen würden? , fragt Brendan Brazier. Die Antwort: Die Einsparung an CO2 entspräche einer Fahrt von 3,46 Billionen Kilometer eines Mittelklassewagens. Da die mittlere Entfernung zum Mond nur etwa 384.000 Kilometer beträgt, entsprich dies also in etwa kaum vorstellbaren 9 Millionen Reisen zum Mond. Wenn die Deutschen ein Jahr lang kein Rindfleisch essen würden, würden sie ebenso viel Treibhausgas einsparen, als wenn ca. 630.000 Reisen zum Mond mit dem PKW nicht gemacht würden.

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Verhältnis zwischen Nährstoffen und Anbaufläche:

Fleisch und pflanzliche Produkte im Vergleich

Es wird bedeutend mehr landwirtschaftliche Fläche benötigt, um die gleiche Menge an Mikronährstoffen aus Rindfleisch statt aus Weizen, Mais oder Soja zu erzielen. Würden damit Menschen ernährt, könnten wir die 23,4-fache Menge an Mikronährstoffen aus derselben Anbaufläche erhalten. Würde auf der Anbaufläche Grünkohl angebaut, würde sogar die 2.900-fache Menge an Nährstoffen erzielt.

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Die niedrigen Kosten hochwertiger Nahrung

Doch was ist mit den höheren Preisen für gesündere, hochwertigere Nahrung? Wer heute auf hochwertige pflanzliche Produkte aus Bio-Anbau setzt, muss viel mehr Geld hinblättern als derjenige, der massenhaft Fleisch- und Milchprodukte im Discounter kauft. Brendan Brazier schreibt dazu: Wir wissen, dass Nahrungsmittel, deren Herstellung den Einsatz von weniger Ressourcen erfordert, die Umwelt bedeutend weniger belasten. Wir wissen auch, dass dieselbe nährstoffreiche pflanzliche Vollwertkost das Risiko vieler Krankheiten verringert, sodass auch hier Kosteneinsparungen, die sowohl den Einzelnen als auch gesamtwirtschaftliche Ausgaben betreffen, gerechnet werden können. Zusätzlich wissen wir, dass bei einer Ernährung mit dieser Kost pro Jahr weniger Krankheitstage anfallen. Der wahre Maßstab für den Wert eines Nahrungsmittels sind die Mikronährstoffe - und die sind in pflanzlicher Vollwertkost deutlich höher als in der niedrigpreisigen Standardernährung.

Doch wie kann es sein, dass Fleisch und Milchprodukte so billig sind, obwohl sie Unmengen an Land, Wasser und fossiler Energie verbrauchen? Die Antwort lautet: Subventionen! Ohne Subventionen aus Steuermitteln lägen die Preise für Fleisch- und Milchprodukte um ein Vielfaches höher. Und würde man noch die Kosten einrechnen, die durch die Verschmutzung der Böden, des Trinkwassers und der Luft sowie die Auswirkungen auf das Klima entstehen, wären Fleisch und Milch wohl nicht mehr bezahlbar: Bei dem riesigen Ressourcenverbrauch der Fleischindustrie wäre es doch nur eine folgerichtige Entscheidung, dass ein fairer Marktpreis den Konsum sinken lässt , schreibt Brendan Brazier. Der faire Marktpreis für den typischen Hamburger einer Fastfood-Kette wird ohne Subventionen bei 35 $ bis hin zu 200 $ (25 € bis 145€) angesetzt, wobei in dem Betrag von 35 $ nur der Verbrauch an fossilen Brennstoffen berücksichtigt ist, während bei 200 $ auch der Verbrauch von Land und Wasser sowie der Transport von Futtermitteln und die Reinigung des Klärwassers von Rinderdung enthalten sind.

Brendan Brazier rechnet aus, dass es bezogen auf die Nährstoffdichte 5,3-mal teurer ist, wenn man sich mit Eiern statt mit schwarzen Bohnen ernährt, oder dass es 6-mal so viel kostet, dieselbe Menge an Nährstoffen aus Hühnerbrust zu erhalten statt aus Linsen. Und es kostet 41,6-mal so viel, Nährstoffe aus Lachs zu beziehen statt aus Leinsamen.

Zahlen Sie heute für gesünderes Essen oder später für die Behandlung von Krankheiten

Im Jahr 2006 war Brendan Brazier eingeladen worden, vor dem US-Kongress zu sprechen. Ich wusste, dass bei diesen Zuhörern, die aus Volksvertretern bestanden, nur eines zählt, nämlich Geld. Deshalb richtete er den Focus auf die präventive Medizin und erklärte, dass sich die Menschen ressourcenintensive Nahrungsmittel ohne deren Subventionierung nicht leisten könnten und dass die nährstoffreichsten Lebensmittel im Hinblick auf den Preis am günstigsten wären. Und vor allem würde das Gesundheitssystem aufgrund der besseren Ernährung entlastet: Zahlen Sie heute für gesünderes Essen oder später für die Behandlung von Krankheiten, die durch schlechte Ernährung hervorgerufen werden.

"Vegan in Topform - Das Kochbuch"

Brandan Brazier stellt nicht nur 200 köstliche Rezepte für optimale Leistung und Gesundheit vor, sondern zeigt auf über 100 Seiten die Zusammenhänge zwischen Natur- und Klimaschutz, Gesundheit und Ernährung. Er belegt, dass vollwertige pflanzliche Ernährung die beste Art von Gesundheitsvorsorge und nachhaltigem Umweltschutz ist.

In einen eigenen Kapitel werden die acht Elemente guter Ernährung vorgestellt: basenbildende Nahrungsmittel, Antioxidantien, Kalzium, Elektrolyte, essenzielle Fettsäuren, Eisen, sekundäre Pflanzenstoffe und Rohkost. Es wird die jeweilige gesundheitliche Wirkung beschrieben und aufgeführt, in welchen pflanzlichen Lebensmitteln besonders viele der jeweiligen Nährstoffe enthalten sind.

Ein weiteres Kapitel stellt die Nahrungsmittel vor, die zu einer nährstoffreichen Vollwertkost gehören, von der Basisausstattung an Vorräten - Gemüse, Obst, Pseudogetreide wie Quinoa & Co, Samen, Hülsenfrüchten, Nüssen und Ölen - bis zu Superfoods wie Kombucha, Palmzucker, Chia, Chlorella, Maca und Stevia.

Im Rezeptteil werden 200 leckere & nährstoffreiche Gerichte vorgestellt, die leicht zuzubereiten sind: Smoothies & Sportdrinks, vollwertige Frühstücksideen für einen kraftvollen Start in den Tag, Salate mit einer großen Auswahl nährstoffreicher Dressings, warme Suppen & Rohkostsuppen sowie schnelle kleine Gerichte, Aufstriche & Dips, Hauptgerichte von Rote-Bete-Ravioli und Zucchini-Fettuccine bis zu Superfood-Chia-Chilli, Quinoa-Falafel oder Linsenburger und eine große Auswahl schneller superleckerer Gemüsegerichte. Hinzu kommen Snacks zum Knabbern, Desserts und natürlich Brandan Braziers bekannte Energieriegel und Energiegels.

Alle Rezepte sind auch für Allergiker geeignet, da sie kein Gluten, keine Hefe, kein Soja und keine Laktose enthalten.

Brendan Brazier: Vegan in Topform - das Kochbuch
200 pflanzliche Rezepte für optimale Leistung und Gesundheit
440 Seiten, gebunden.
Unimedica Verlag, 2014
ISBN: 978-3-944125-17-6
Preis: 29,- Euro

"Vegan in Topform"

In Vegan in Topform stellt Brendan Brazier die Thrive-Diät vor, eine Ernährung mit rein pflanzlichen, naturbelassenen Lebensmitteln, die über eine hohe Nährstoffdichte verfügen und für den Körper direkt verwertbar sind.

In seiner Karriere als Triathlet fand er heraus, dass der Schlüssel für sportlichen Erfolg in den Regenerationsphasen liegt: Wenn sich der Körper besser und schneller erholt, kann er schneller wieder mit dem Training beginnen. Durch eine optimale Energie- und Nährstoffversorgung regeneriert sich der Körper schneller. Und durch Nahrung, die leicht zu verdauen ist, kann der Körper die Energie, die er sonst zur Verdauung bräuchte, für andere Dinge einsetzen - so zum Aufbau von Muskeln mit besserer Funktionalität. Mein Körper wurde effizienter und konnte zum Beispiel mehr Energie in die Zellerneuerung der vom Training geschädigten Muskeln stecken , so Brendan Brazier.

Von hohem Nutzen sind Feld- und Gartenfrüchte, die roh oder bei niedriger Temperatur gekocht gegessen werden. Ihre reichhaltigen Vitalstoffe können direkt und ohne Umwandlung verstoffwechselt werden. Sie liefern nährstoffdichte Vollwertkost mit vielen natürlichen Vitaminen und Mineralstoffen. Ihre basischen Eigenschaften gleichen den ph-Wert im Körper aus. Der Körper muss nicht künstlich dazu stimuliert werden, seinen Energiehaushalt anzuzapfen.

Die Basis der Ernährung bilden unverarbeitete Gemüse und Obst. Dazu kommen Hülsenfrüchte, Pseudogetreide und Samen sowie kaltgepresste Öle, Nüsse und Avocado. Stärkehaltige Gemüse wie Kartoffeln und Kürbis sowie Vollkorngetreide werden nur sehr mäßig verzehrt.

Brendan Brazier: Vegan in Topform
Der vegane Ernährungsratgeber für Höchstleistungen in Sport und Alltag -
Die Thrive-Diät des berühmten kanadischen Triathleten.
Mit 100 veganen, gluten- und sojafreien Rezepten
352 Seiten, gebunden,
Unimedica Verlag, 2013
ISBN: 978-3-944125-16-9
Preis: 26 Euro

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter