Stoppt das Grindwal-Schlachten vor den Färöeren!

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Ganze Buchten der Inselgruppe,

Ganze Buchten der Inselgruppe,

die zu Dänemark gehört, färben sich durch das Grindwalschlachten rot... · Bild: Sea Shepherd

Wussten Sie, dass mitten in Europa Jagd auf Wale gemacht wird? An den Stränden der Färöer-Inseln, die die nördlich von Großbritannien im Nordatlantik liegen und zum Hoheitsgebiet von Dänemark gehören, wurden 2017 insgesamt 1.672 Meeressäuger (1.203 Grindwale, die zu den Delfinen zählen, und 469 Weißseitendelfine) in 24 Treibjagden abgeschlachtet - so viele wie noch nie seit 20 Jahren. Die Grindwaljagd wird auf den Färöeren als Sport mit Volksfestcharakter betrieben. Die Bilder davon schockieren die Welt: Ganze Buchten färben sich blutig rot...

Als die weltweiten Walbestände an den Rand der Ausrottung gelangten, beschlossen die Mitgliedsstaaten der Internationalen Walfangkommission IWC 1982 ein Verbot des kommerziellen Walfangs, das seit 1986 in Kraft ist. Japan macht bekanntlich trotz des Verbots Jagd auf Wale und Delfine. Inbegriff des Schreckens ist die Bucht von Taiji, die durch den oscarprämierten Film Die Bucht traurige Berühmtheit erlangte. Doch auch in Europa finden blutige Jagden auf Wale und Delfine statt: Norwegen und Island erkennen das Walfangverbot nicht an und setzen den kommerziellen Walfang fort. Auf den Färöer Inseln, die zu Dänemark gehören, sind regelmäßige Treibjagden auf Grindwale (die zu den Delfinen zählen) und andere Delfinarten blutige Realität - als eine Art Volkssport.

Grindwale, auch Pilotwale genannt,

Grindwale, auch Pilotwale genannt,

zählen zu den Delfinen. Grindwale leben wie die meisten Delfine in Gruppen, die als Schulen bezeichnet werden. Ihr ausgeprägtes Sozialverhalten und lange Stillzeiten von über drei Jahren deuten darauf hin, dass sie eine vergleichbar hohe kognitive Entwicklung wie die Großen Tümmler erreicht haben. Ihr Sozialverhalten kann den Grindwalen auch zum Nachteil werden: Wird eines der Tiere verwundet, schwimmt es in Panik davon. Die gesamte Schule folgt dem verletzten Tier, wobei sie oft in flaches Wasser gerät, wo sie sich nicht mehr orientieren können. · Bild: Fabian Faber fotolia.com

Bei der Waljagd in den Buchten

Bei der Waljagd in den Buchten

vor den Färöer-Inseln werden Grindwalgruppen, auch Walschulen genannt, mit Booten in knietiefes Wasser getrieben und die Fluchtwege abgeschnitten. Dann stürzen sich die mit Metallhaken bewaffneten Hobby-Jäger auf die Grindwale. Die eigentliche Tötung der Meeressäuger erfolgt mit einer Lanze. · Bild: Sea Shepherd

Am 22. Mai fand die erste Grindwaljagd 2018

Am 22. Mai fand die erste Grindwaljagd 2018

auf den Färöer Inseln statt. Am Strand von Sydrugøta wurden 145 Grindwale abgeschlachtet. Grindwale und Weißseitendelfine sind im zweiten Anhang der Berner Konvention als »strengstens geschützt« klassifiziert. · Bild: Sverri Egholm · www.facebook.com/OpBloodyFjords/

Die Grindwaljagd ist auf den Färöer-Inseln

eine blutige Tradition

Die Grindwaljagd ist auf den Färöer-Inseln eine alte Tradition, ähnlich dem Stierkampf in Spanien. Die jährliche Treibjagd wird als Sport betrieben, ist für die Einwohner ein schützenswertes Kulturgut und zu einer Art Volksfest geworden. Ganze Familien machen mit, sogar die Kinder sind dabei. Für die jungen Burschen auf den Färöer-Inseln ist die Tötung des ersten eigenen Wals so etwas wie der Eintritt in die Männerwelt.

Wenn eine Gruppe von Grindwalen oder anderen Delfinen in den Fjorden zwischen den 18 zerklüfteten Inseln gesichtet wird, verbreitet sich die Nachricht per SMS, Telefon und Radio wie ein Lauffeuer. Die Menschen verlassen sogar ihren Arbeitsplatz, um an die Strände zu eilen. Mit Motorbooten und Jet-Skis werden die Wale in eine der 25 offiziellen Fangbuchten getrieben: So genannte Fastakast, die an Seilen hinter den Booten hergezogen werden, erzeugen sirenenähnliche Geräusche und versetzen die Wale in Panik. Steine werden ins Wasser geworfen, um das natürliche Sonar der Tiere zu irritieren.

Dann beginnt das Grindadráp - das Walschlachten. Im knietiefen Wasser stürzen sich bis zu mehrere Hundert mit Metallhaken bewaffnete Männer auf die Grindwale und andere Delfine. Die Jäger treiben die Metallhaken in den Körper oder in das empfindliche Blasloch, um die Tiere daran an Land zu ziehen. Die eigentliche Tötung erfolgt mit einer Lanze, mit der das Rückenmark im Nacken und die Halsschlagader durchtrennt werden. Ganze Buchten färben sich durch das Schlachten rot... Die meisten Opfer sind Grindwale und Weißseitendelfine, aber auch Große Tümmler, Weißschnauzendelfine und Schweinswale.

Das Wal- und Delfinfleisch wird an die Färinger Bevölkerung kostenlos verteilt und in Restaurants und auf Märkten an Touristen verkauft. Dabei warnt sogar die Gesundheitsbehörde der Färöer-Inseln vor dem Verzehr des mit Quecksilber, PCB's und DDE-Giften verseuchten Fleisches.

Die jährliche Treibjagd auf Grindwale

Die jährliche Treibjagd auf Grindwale

Die jährliche Treibjagd auf Grindwale wird als Sport betrieben und hat Volksfestcharakter. Ganze Familien machen mit, auch die Kinder sind dabei. · Bild: Sea Shepherd

Für die Jungen auf den Färöer-Inseln

Für die Jungen auf den Färöer-Inseln

ist die Tötung des ersten »eigenen« Wals so etwas wie der Eintritt in die Männerwelt. · Bild: Sea Shepherd

2017: 1.203 Grindwale und 469 Weißseitendelfine

wurden Opfer der Treibjagden -

so viele wie seit 20 Jahren nicht

Die Treibjagden auf Grindwale und andere Delfine - von den Einwohnern Grindadráp (wörtlich übersetzt: Grindwaltötung) genannt - finden mehrmals im Jahr statt und werden seit dem 24. Juni 1584, bis auf eine Lücke in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhundert, genau dokumentiert. Daher kann genau nachvollzogen werden, wie viele Wale in den Buchten der Inseln geschlachtet worden sind.

Im letzten Jahr, vom 21. Mai bis 29. Oktober 2017, wurden 1.203 Grindwale und 469 Weißseitendelfine getötet, also insgesamt 1.672 Wale und Delfine in 24 Treibjagden. Dies ist die höchste Zahl seit über 20 Jahren ist. Denn zuletzt wurden im Jahr 1996 mit 1.700 Walen mehr Meeressäuger getötet. Im Schnitt beträgt der jährliche Fang etwa 850 Grindwale. Damit stellt die Walfang saison 2017 einen traurigen Höhepunkt seit zwei Jahrzehnten dar.

Grindwale und Weißseitendelfine sind im zweiten Anhang der Berner Konvention als strengstens geschützt klassifiziert, ebenso wie Schweinswale, Weißschnauzendelfine und Große Tümmler, die auch dem Grindadráp zum Opfer fallen.

Die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd hat im Mai 2017 mit formeller Unterstützung von 27 Mitgliedern des Europäischen Parlaments und den Unterschriften von über 250.000 Bürgerinnen und Bürgern Klage bei der Europäischen Kommission eingereicht, um ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Dänemark wegen Unterstützung des Abschlachtens von Grindwalen und anderer Wale auf den Färöern einzuleiten. Im September 2017 erhielt die Meeresschutzorganisation die Antwort der Kommission, dass sich die Färöer außerhalb der Europäischen Union befinden und daher nicht den internationalen Verträgen, die den Walfang verbieten, unterliegen .

Auch Weißseitendelfine gehören zu den Opfern

Auch Weißseitendelfine gehören zu den Opfern

der blutigen Treibjagden. Heute werden nur noch vor den Färöer-Inseln Weißseitendelfine erlegt - bis zu 1000 im Jahr. · Bild: Sea Shepherd

Für die Färöeringer ist das »Grindadráp«

Für die Färöeringer ist das »Grindadráp«

ein schützenswertes Kulturgut. Tierschützer und Wissenschaftler kritisieren das Massenschlachten der intelligenten Meeressäuger. · Bild: Sea Shepherd

Grindwale sind im Vergleich zu Orcas und

Grindwale sind im Vergleich zu Orcas und

den Großen Tümmlern noch wenig erforscht. »Ihre Verwandtschaft mit Großen Tümmlern und Orcas sowie ihr Sozialverhalten und lange Stillzeiten von über drei Jahren deuten darauf hin, dass sie eine vergleichbar hohe kognitive Entwicklung erreicht haben«, erklärt der Meeresbiologe Dr. Karsten Brensing in seinem Buch »Das Mysterium der Tiere«. Hirnanatomische Untersuchungen hätten allein im Neocortex circa 37 Milliarden Nervenzellen gezählt. Zum Vergleich: Der Neocortex (die äußere graue Schicht der Großhirnrinde) des Menschen besteht aus circa 19 bis 23 Milliarden Nervenzellen. »Für jeden, der auch nur im Entferntesten in Erwägung zieht, dass Grindwale ihrer selbst bewusste, mitfühlende und planvoll handelnde Individuen mit einer Vorstellung von Raum und Zeit sind, ist die blutige Kultur der Grindwaltreibjagd eine abscheuliche Gräueltat«, so der Wissenschaftler. · Bild: Mario Müller CC BY-SA 2.0

Widerstand gegen die Grindwaljagd

Internationale Tierschützer kritisieren die Grindwaljagd seit Jahren als grausam und unnötig. Allen voran das Wal- und Delfinschutzforum WDSF und Sea Shepherd, die durch ihre Operation Grindstop bereits seit über 30 Jahren energisch für ein Ende der Jagd eintreten. Dazu gehört hauptsächlich die Patrouille mit Schiffen vor den Küsten. Sobald die Meeresschützer merken, dass sich eine Walschule einer färöischen Bucht nähert, versuchen sie, diese umzuleiten - oder die Jagdboote davon abzuhalten, die Fluchtwege der Wale abzuschneiden.

Das deutsche Auswärtige Amt warnt in den Allgemeinen Reiseinformationen (Stand 29.12.2017) vor dem Eingreifen von Personen auf den Färöer-Inseln bei einer Grindwaljagd. Bei Verstößen gegen Anweisungen der Färöer-Behörden sei mit Geld- und Haftstrafen zu rechnen.

Auf den Färöer-Inseln wird internationale Kritik als Einmischung in nationale Angelegenheiten empfunden. Viele Bewohner beharren auf ihrem Recht, Wildtiere jagen zu dürfen. Dabei sind die Fähringer nicht auf das Töten von Walen und Delfinen angewiesen. Der Lebensstandard der rund 48.000 Einwohner ist hoch. Die Lebensmittelläden verfügen über ein umfangreiches Angebot an Lebensmitteln. Doch kulturell sehen viele im Grindadráp einen Teil ihrer Identität.

Längst hat das Festhalten an dem mittelalterlich anmutenden Walschlachten sogar negative Auswirkungen auf die Wirtschaft: Aufgrund von jahrelangen Kampagnen des Wal- und Delfinschutz-Forum WDSF hat der Färöer-Tourismus einen empfindlichen Rückschlag erlitten: Die großen Kreuzfahrtunternehmen AIDA, Costa Crociere, HapagLloyd, TUI Cruises und TransOcean laufen die Färör-Inseln nicht mehr an. Die Anzahl der fehlenden Gäste dieser großen Kreuzfahrtunternehmen hat sich inzwischen auf einen jährlichen fünfstelligen Bereich erhöht. Mit dazu beigetragen hat übrigens auch Rockstar Udo Lindenberg, der auf einem Kreuzfahrtschiff des Reiseunternehmens Tui Cruises seine Rockliner-Shows veranstaltet und sich den Protesten des WDSF gegen das jährliche Wal-Abschlachten medienwirksam angeschlossen hat.

Auch Sie können Ihren Teil beitragen, indem Sie sich einer Online-Petition gegen das Walschlachten auf den Färöer-Inseln anschließen! Links dazu finden Sie im Info-Kasten.

Weitere Informationen:

Sea Shepherd Deutschland e.V.
www.sea-shepherd.de/grindstop/
www.facebook.com/OpBloodyFjords/
Wal- und Delfinschutz-Forum
www.wdsf.eu/faeroer-walfang

Online-Petition gegen das Walschlachten auf den Färöer-Inseln unterschreiben:
www.peta.de/walefaroe
www.delphinschutz.org/spenden-helfen/protestaktion/blutbad-auf-den-faeroeern/

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

Verhaltensforschung: Was Raben über andere wissen • Überraschende Zwillingsstudie: Ein Zwilling isst vegan, der andere nicht • Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden! • Tiere für den Müll? Tiere aus der industriellen Massenhaltung enden millionenfach in »Tierkörperbeseitigungsanlagen« • Amtsgericht Hameln: Schweinemäster zu hoher Geldstrafe verurteilt • Recht: 50 Hektar im Kreis Dithmarschen jagdfrei! • Biotop »Rüm Hart« jagdfrei! • Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer • Wildtier-Findlinge: Erste Hilfe • Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt • RespekTiere International: Der erste Gnadenhof in Mauretanien ist im Entstehen! • Vegan Body Reset: Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen • Deftig vegan für jeden Tag: Unkomplizierte Köstlichkeiten schnell und einfach gemacht

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

Freiheit für Tiere 2/2024

Artikelnummer: 2/2024

Promis für Tiere: Billie Eilish und Fienas eröffnen veganes Restaurant in L.A. · Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul • Interview mit Mary McCartney • Wissenschaft: Vogelmütter singen Lieder für ihre ungeschlüpften Küken • Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss • Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück: Grundstück in Niedersachsen jagdfrei! • Interview: Ein Fleischer hört auf zu töten und wird Veganer • Das Leid der Ziegen für Kaschmirpullis • Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! • WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere • ATLAS der bedrohten TIERE • EASY SPEEDY VEGAN - Die besten 10-, 20- und 30-Minuten-Rezepte • Vegane Kuchenliebe

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

Freiheit für Tiere 1/2024

Artikelnummer: 1/2024

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

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Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter