Vegane Ernährung für Hunde

Hund mit Karotte Christian Mueller Shutterstock

Bild: Christian Mueller · Shutterstock.com

Von Andrea Kleist, zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde

Wer Hunde hält, muss sie auch artgerecht ernähren. Dabei bedeutet »artgerecht« für viele Menschen vor allem eins: viel Fleisch. Schließlich stammen Hunde von Wölfen ab und diese sind nun mal hauptsächlich Fleischfresser. Aber ist diese Annahme wirklich korrekt? Benötigen Hunde viel Fleisch beziehungsweise benötigen sie überhaupt welches? Und ist eine fleischlastige Hundeernährung in Zeiten von Klimawandel, Massentier­haltung und Artensterben überhaupt noch zeitgemäß und ethisch vertretbar?

Tag für Tag werden mehr als 3 Millionen Kilo Fleisch an Deutschlands Hunde verfüttert

Die Zahl der vegan lebenden Menschen nimmt kontinuierlich zu. In der Hundeernährung zeichnet sich eine gegensätzliche Entwicklung ab: Je höher der Fleischanteil im Hundefutter ist, desto hochwertiger wird es angesehen. Insbesondere die BARF-Methode (»biologisch artgerechtes rohes Futter«), die rohes Fleisch, Innereien, Knochen sowie Obst und Gemüse umfasst, gilt als optimal, da sie der natürlichen Ernährungsweise von Wölfen nachempfunden ist. Dabei wird oft auch auf hochwertiges Muskelfleisch gesetzt, das für den menschlichen Verzehr noch geeignet wäre. Der Anteil tierischer Lebensmittel in der Hundeernährung beträgt nicht selten um die 80 Prozent.

Das Ausmaß des enormen Fleischkonsums der Hunde alleine in Deutschland zeigt folgendes Rechenbeispiel sehr prägnant: Im Jahr 2023 lebten 10,5 Millionen Hunde in Deutschland - im Durchschnitt in jedem vierten bis fünften Haushalt einer. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch vor 20 Jahren. Ausgehend von Hunden mit einem Durchschnittsgewicht von 20 kg werden mehr als 3,3 Millionen Kilo Fleisch insgesamt benötigt - und das pro Tag!

Auch beim Fertigfutter werben viele Futtermittelhersteller mit hohen Fleischanteilen von 70 Prozent und mehr, da auch hierbei ein hoher Fleischanteil als Qualitätsmerkmal des Futters angesehen wird. Doch unabhängig davon, welche Qualität das verwendete Fleisch aufweist, ob es aus biologischer oder konventioneller Haltung stammt, steht diese Sichtweise im großen Widerspruch zum Tierschutz.

Tierschutz muss bei Hundernährung nicht Halt machen

Dass der Tierschutz nicht bei der Hundeernährung Halt machen muss, verdeutlicht der Blick in die Entwicklungs­geschichte des Hundes. Forschungen legen nahe, dass die Entwicklung vom Wolf zum Hund in der Steinzeit begann, wobei die heutige Vielfalt an Hunderassen den Höhepunkt der Domestizierung darstellt. Ein wesentlicher Schritt in dieser Entwicklung war der Übergang zur Landwirtschaft während der neolithischen Revolution, der die Ernährungsgewohnheiten der Menschen und damit auch die ihrer Hunde veränderte. Hunde erhielten vermehrt stärkehaltige Essensreste anstelle der fleischreichen Wolfsnahrung, was dazu führte, dass sich ihre Verdauung entsprechend angepasst hat. Das konnte unter anderem durch eine erhöhte Kopiezahl des Gens AMY2B bei der Hundepopulation weltweit belegt werden. Dieses Gen ist für die Verdauung von Stärke notwendig, da es die genetische Anleitung enthält, um das Verdauungsenzym Amylase zu produzieren. Eine hohe Kopiezahl des AMY2B-Gens zeigt daher die Fähigkeit von Hunden, Stärke effektiv zu verdauen - eine Eigenschaft, die Wölfe bis heute nicht in diesem Ausmaß besitzen. Stärke, die zum Beispiel in Getreide und Pseudogetreide, Hülsenfrüchten und Knollen vorkommt, kann von Hunden daher nahezu vollständig verdaut werden, vorausgesetzt, die Lebensmittel wurden vorher ausreichend weichgekocht.

Dass eine vegane Fütterung von Hunden möglich ist, zeigt ein Blick auf die historische Entwicklung der Hundeernährung. So war es noch in den 1960er Jahren durchaus üblich, Hunden übriggebliebene Tischabfälle zu füttern, die oft fleischarm oder sogar rein pflanzlich waren. Berichten zufolge soll der älteste bekannte Hund der Welt vegan ernährt worden sein. Insbesondere in Zeiten von Kriegen und Wirtschaftskrisen, in denen Fleisch ein Luxusgut war, haben sich die Menschen über sehr lange Perioden hinweg gezwungenermaßen größten­teils von pflanzlichen Lebensmitteln wie Brot, Hülsenfrüchten und Kartoffeln ernährt - und damit auch ihre Hunde gefüttert.

In den letzten 50 Jahren änderte sich aber die Hunde­ernährung enorm und das Füttern von Essensresten wurde durch die Einführung von kommerziellem Hundefutter und geschickten Marketingstrategien zunehmend zu einer komplexen und scheinbar schwierigen Angelegenheit. Da Fleisch durch industrielle Massentierhaltung immer günstiger und leicht verfügbar wurde, stieg der Fleischkonsum in den letzten Jahrzehnten nicht nur bei den Menschen dramatisch an, sondern auch bei ihren Hunden. Seitdem gilt das Verfüttern großer Mengen an Fleisch als Notwendigkeit, um Hunden eine ausgewogene Nährstoffversorgung zu bieten. Aber benötigen Hunde überhaupt Fleisch oder können sie auch bedarfsdeckend vegan ernährt werden?

Benötigen Hunde überhaupt Fleisch?

m Fokus steht hierbei oft die Versorgung mit Proteinen. Prinzipiell ist die Proteinverdaulichkeit von Fleisch mit bis zu 98 Prozent am höchsten. Doch auch pflanzliche Proteine sind hinsichtlich ihrer Verdaulichkeit nicht unbedingt schlechter, wenn auch einige Unterschiede erwähnt werden sollten. So weisen die im Getreide vorkommenden Getreidekleber ebenfalls eine sehr hohe Proteinverdaulichkeit von bis zu 94 Prozent auf, Proteine aus Hülsenfrüchten wie etwa Erbsen oder Bohnen bis zu 85 Prozent. Die im Gemüse vorkommenden Proteine, wie beispielsweise im Kohl oder Spinat, werden hingegen nur zu 63 Prozent verdaut. Bei der Verdaulichkeit von tierischen Fetten und pflanzlichen Ölen gibt es hingegen keine Unterschiede.

Wenn diese Besonderheiten im Rationsplan berücksichtigt werden, stellt die verminderte Proteinverdaulichkeit von veganem Futter für Hunde generell kein Problem dar. Der wichtigste Grundsatz lautet in diesem Zusammenhang nämlich: Hunde benötigen bestimmte Nährstoffe und nicht bestimmte Nahrungsmittel. Für die Ernährung des Hundes spielt es keine Rolle, aus welcher Quelle die Nährstoffe stammen. Wichtig ist daher eine bedarfsdeckende Ration, unabhängig davon, ob sie Fleisch enthält oder nicht.

Wichtig ist aber nicht nur das ausreichende Vorhandensein von Proteinen in den Lebensmitteln, sondern auch die Zufuhr von essentiellen Aminosäuren. Da Proteine aus Aminosäuren bestehen, sollte daher nicht nur der individuelle Proteinbedarf von Hunden definiert werden, sondern auch der Bedarf an essentiellen Aminosäuren. Hier gibt es bei der veganen Hundeernährung einige Besonderheiten: So ist zum Beispiel die essentielle Aminosäure Methionin in nur unzureichendem Maße in veganen Lebensmitteln vorhanden, was eine Supplementierung zwingend notwendig macht.

Wer die veganen Mahlzeiten für seinen Hund selbst zubereitet, findet inzwischen eine gute Auswahl an Ergänzungsmitteln auf dem Markt, die speziell für die vegane Hundeernährung konzipiert wurden und alle essentiellen Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe enthalten (z. B. Vegan4Dogs V-Complete). Das macht das Zusammenstellen einer bedarfsdeckenden veganen Ration recht unkompliziert. Unabhängig davon ist das Supplementieren gewisser Vitamine und Mineralstoffe bei jeder Fütterungsform notwendig - unabhängig davon, ob der Hund ein fleischlastiges, vegetarisches oder veganes Futter erhält.

Hund Gemüse Vitaliy Abbasov Shutterstock

»Eine selbst gekochte, frische Ration stellt IMMER die allerbeste Nahrung für Hunde dar und ist daher Fertigfutter vorzuziehen«, erklärt Andrea Kleist.

»Denn genauso wie wir Menschen, profitieren auch unsere Hunde von einer vollwertigen und abwechslungsreichen Ration. Das kann Fertigfutter deinem Hund einfach nicht bieten.« · Bild: Vitaliy Abbasov · Shutterstock.com

Ist eine vegane Fütterung von Hunden sinnvoll?

Hunde vegan zu füttern ist nicht nur unter ethischen Aspekten zu empfehlen, da auch der gesundheitliche Aspekt eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Viele Hunde leiden an Allergien oder Unverträglichkeiten gegen bestimmte Lebensmittel, vertragen verschiedene Futtersorten nicht und oft besteht große Unklarheit, was konkret die Allergie oder Unverträglichkeit auslöst.

Eine Studie von Veterinären der Medizinischen Kleintierklinik der Ludwig Maximilian Universität München und des College of Veterinary Medicine, North Carolina State University (1) aus dem Jahr 2016 konnte zeigen, dass die Lebensmittel, die am häufigsten zu allergischen Reaktionen bei Hunden beitragen, Rind, Milchprodukte, Huhn, Lamm und Weizen sind. Oftmals leiden diese Hunde auch an einer gestörten Darmflora, die unter anderem durch eine falsche bzw. einseitige Fütterung entstehen kann und weitere Krankheiten begünstigt. Eine vegane Fütterung kann in diesem Fall für die Gesundheit des Hundes eine mögliche Alternative sein.

Neueste Studien, wie die 2023 veröffentliche Meta-Studie »The Impact of Vegan Diets on Indicators of Health in Dogs and Cats« (2) stufen die vegane Hundeernährung als eine Möglichkeit ein, Hunde gesund und ausgewogen zu ernähren, wobei auf eine richtige Zusammenstellung der Lebensmittel und einige Besonderheiten in der Zubereitung unbedingt geachtet werden sollten. Aus diesem Grund ist es anzuraten, sich mit dieser Thematik etwas näher zu befassen. Wer sicher gehen möchte, dass der Hund eine bedarfsdeckende und vollwertige Ernährung erhält, die auch den ethischen Aspekt vereint, kann den Rationsplan durch eine Ernährungsberaterin für vegane Hundeernährung auf die individuellen Bedürfnisse des Tieres abstimmen lassen.

Quellen:

(1) Mueller, R.S., Olivry, T. & Prélaud, P.: Critically appraised topic on adverse food reactions of companion animals (2): common food allergen sources in dogs and cats. BMC Vet Res12, 9 (2016). https://bmcvetres.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12917-016-0633-8

(2) Domínguez-Oliva A, Mota-Rojas D, Semendric I, Whittaker AL.: The Impact of Vegan Diets on Indicators of Health in Dogs and Cats: A Systematic Review. Vet Sci. 2023 Jan 12;10(1):52. www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9860667/

· Bergström, A., Stanton, D.W.G., Taron, U.H. et al.: Grey wolf genomic history reveals a dual ancestry of dogs. Nature 607, 313–320 (2022). www.nature.com/articles/s41586-022-04824-9

· Thalmann O, Shapiro B, et al.: Complete mitochondrial genomes of ancient canids suggest a European origin of domestic dogs. Science. 2013 Nov 15;342(6160):871-4. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24233726/

· Arendt M, Cairns KM, Ballard JW, Savolainen P, Axelsson E.: Diet adaptation in dog reflects spread of prehistoric agriculture. Heredity (Edinb). 2016 Nov;117(5):301-306. doi: 10.1038/hdy.2016.48. Epub 2016 Jul 13. www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5061917/

· Losey, Robert J, et al: The evolution of dog diet and foraging: Insights from archaelological canids in Siberia. Science Advances vol 8, 29 (2022). www.science.org/doi/10.1126/sciadv.abo6493

Die Autorin

Andrea Kleist

Nach ihrer Ausbildung zur veganen Ernährungsberaterin für Menschen hat sich Andrea Kleist an der Akademie für angewandte Tierpsychologie und Tierverhaltenstraining als zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde ausbilden lassen.


Aus tiefer Überzeugung befasst sich Andrea Kleist mit allen Themen rund um die vegane (Hunde-)Ernährung.

Ihr Angebot reicht vom Erstellen veganer Rationspläne für gesunde und kranke Hunde in allen Lebensstadien, über Onlinekurse und eBooks bis hin zur persönlichen, intensiven Begleitung bei der Rationsumstellung und Optimierung der Gesundheit.


Informationen:

Internet: vegan-fuer-hunde.de

Instagram: @vegan.fuer.hunde

E-Mail: hallo@vegan-fuer-hunde.de

Das Buch

Cover Vegan vs. BARF

In den letzten Jahren ist das Interesse an der veganen Hundeernährung gestiegen und scheint sich als eine gesunde und umweltschonende Fütterungsalternative zu etablieren. Doch wie sicher und gesund ist eine pflanzliche Fütterung für Hunde wirklich?


Dieses Buch taucht tief in die wissenschaftliche Forschung zum Thema vegane Hundeernährung ein, stellt sie der BARF-Methode gegenüber und hinterfragt kritisch gängige Vorurteile und Annahmen. Die Gegenüberstellung der beiden Ernährungsformen auf der Grundlage wissenschaftlicher Studien zeigt, dass eine gut geplante vegane Hundeernährung nicht nur möglich, sondern auch eine überzeugende Alternative zu gängigen Fütterungsformen sein kann. Somit ist das Buch ein unverzichtbarer Leitfaden für Hundehalter, Tierärzte und alle, die sich mit der veganen Ernährung von Hunden auseinandersetzen möchten.

Ganz praktisch stell Andrea Kleist die fünf Komponenten der veganen Ernährung von Hunden vor und erklärt, wie man sie zu einem Rationsplan zusammenstellen kann. Darüber hinaus gibt das Buch wertvolle Hinweise für vegane Fütterung bei verschiedenen Krankheiten von Hunden und in verschiedenen Lebensphasen.



Andrea Kleist: Vegan vs. BARF

Neue Wege zum gesunden Hund

Softcover, 200 Seiten, durchgehend farbig

Kynos-Verlag, 2024 · ISBN 978-3-95464-323-3

Preis: 26,00 EUR

Hunde-Rezepte aus dem Buch »Vegan vs. BARF« von Andrea Kleist

Spinat-Buchweizenpasta mit gelben Linsen

ZUTATEN

Mengenangabe für einen 20 Kilogramm schweren Hund mit normalem Aktivitätslevel

410 g gekochte gelbe Linsen

230 g gedünsteter Spinat

260 g gekochte Buchweizennudeln

15 g Walnussöl

2,5 g Salz

veganes Ergänzungsmittel (nach Dosierempfehlung des Herstellers)


ZUBEREITUNG

Die gelben Linsen waschen und ungefähr zehn Minuten länger, als auf der Packungsanleitung angegeben ist, sehr weich kochen. Da sie nach dem Kochen zerfallen, ist ein Pürieren nicht notwendig.

Den frischen Spinat gründlich waschen und dünsten. Alternativ kann Spinat aus dem Tiefkühlregal verwendet werden. Hinweis: Wenn auf die Tiefkühlvariante zurückgegriffen wird, sollte darauf geachtet werden, dass es sich um reinen Spinat ohne Zusätze handelt.

Die Buchweizennudeln ungefähr zehn Minuten länger, als auf der Packungsanleitung angegeben ist, sehr weich kochen.

Die gelben Linsen mit den Nudeln und dem Spinat in eine Schüssel geben. Danach das Öl, Salz und ein veganes Ergänzungsmittel hinzugeben.

Leckerlies

ZUTATEN: Räuchertofu

Räuchertofu eignet sich wunderbar als Snack für Hunde, der frisch gegeben oder getrocknet werden kann.

ZUBEREITUNG

Frisch kann Tofu in Würfelchen geschnitten direkt gefüttert werden.

Wenn er getrocknet werden soll, ist es ratsam, ihn in möglichst dünne Streifen zu schneiden und im Backofen bei 80 Grad drei bis vier Stunden trocknen zu lassen, bis er hart ist.

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter