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Tote und Verletzte: Schluss mit der Hobbyjagd!

380.000 Jäger bringen in Deutschland

jedes Jahr nach eigenen Angaben um die 5 Millionen Wildtiere ums Leben. In Wirklichkeit liegt die Zahl der durch die Jagd getöteten Wildtiere wohl noch wesentlich höher. Hinzu kommen unsere Haustiere: etwa 300.000 Hauskatzen, etwa 30.000 Hunde sowie Pferde und Kühe auf der Weide. Und: Auch Menschen werden Jahr für Jahr Opfer von Jagdunfällen und Straftaten mit Jägerwaffen. · Bild: Shutterstock

Es könnte jedem von uns passiert sein: Stellen Sie sich vor, Sie sind mit dem Auto auf der Bundesstraße unterwegs. Plötzlich durchschlägt die Kugel eines Jägers die Scheibe und tötet Ihre Frau, Ihren Mann, Ihr Kind, einen anderen Familienangehörigen, einen guten Freund - oder Sie selbst.

Genau diese Situation hat sich im August 2018 auf einer Bundesstraße in Bayern ereignet, als Jäger in einem angrenzenden Maisfeld auf Wildschweine schossen: Während einer Autofahrt auf der B16 bei Nittenau in Bayern wurde der 47-jährige Harald S. von einem Projektil aus einem Jagdgewehr tödlich getroffen. Harald S. war als Beifahrer mit seinem Schwager unterwegs, als eine Gewehrkugel die Scheibe auf der Beifahrerseite durchschlug. »Obwohl der 61-jährige Fahrzeuglenker, unmittelbar nachdem sein Beifahrer zusammengesackt war, Erste Hilfe leistete und den Rettungsdienst verständigte, konnte der eintreffende Notarzt nur noch den Tod des 47-jährigen Beifahrers feststellen«, so das Polizeipräsidium Oberpfalz.

Dies war nicht der erste tödliche Jagdunfall des Sommers: Bei einer Erntejagd in Thüringen und bei einer Gänsejagd im Münsterland wurden Jäger von ihren Jagdkollegen aus Versehen erschossen. So wie im Fall von Harald S. werden aber auch immer wieder völlig Unbeteiligte Opfer der Hobbyjagd: Im thüringischen Großsaara wurde ein 6-jähriges Mädchen in einer Gartenanlage durch einen Schuss schwer verletzt - Jäger hatten angrenzend eine Erntejagd veranstaltet. Ein 36-jähriger Autofahrer wurde von Schrotkugeln in den Hals getroffen, als ein Jäger im westfälischen Wandhofen Jagd auf Tauben machte.

In unserem Nachbarland Italien hat ein Jäger in Ligurien am 30. September auf der sonntäglichen Jagd nach Wildschweinen einen 18-jährigen Spaziergänger erschossen. Die italienische Regierung hat daraufhin angekündigt, die Jagd an Sonntagen zu verbieten. Damit will sie die zunehmende Zahl von Jagdunfällen bekämpfen, die in diesem Jahr schon 22 Todesopfer und 77 Verletzte gekostet haben.

Wie viele Menschen müssen noch leiden und sterben, bis die Hobbyjagd in Deutschland endlich verboten wird?

Jedes Jahr sterben in Deutschland bis zu 40 Menschen durch Jäger und Jägerwaffen. Alleine in Deutschland. Dazu kommen die erschreckend vielen Fälle, bei denen der Ausgang zwar nicht tödlich war, dem Opfer aber beispielsweise ein Bein amputiert werden musste. Opfer wurden sowohl Jägerkollegen und Treiber, aber auch die Ehefrau und die Kinder von Jägern, der Schwager, sowie Nachbarn, Spaziergänger, Bergwanderer, Mountainbiker, Pilzsammler oder spielende Kinder.

Jedes Jahr sterben in Deutschland

bis zu 40 Menschen durch Jäger und Jägerwaffen. · Bild: Bergringfoto - Fotolia.com

Tote und Verletzte durch Hobbyjäger,

Bedrohung von Spaziergängern und Radfahrern

Lesen Sie eine Auswahl von Meldungen über Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen der letzten Monate in Deutschland:

13.9.18: Schießt Jäger auf Spaziergänger?
Aufregung im Kreis Augsburg: Anwohner berichten, ein Jäger habe in Richtung von Spaziergängern geschossen. »Ich ging instinktiv in Deckung und rief, um auf mich aufmerksam zu machen«, berichtet ein Mann, der auf den Wiesen vor Adelsried mit seinem Hund spazieren ging. Mehrere Schüsse seien gefallen. Vor ein paar Wochen sei ein dunkler Geländewagen auf eine junge Frau zugerast. Ein Jäger habe gedroht, sie solle ihre beiden Hunde an die Leine nehmen, sonst passiere etwas. »Ich dachte, der schießt noch auf meine Hunde«, sagte sie gegenüber der Augsburger Allgemeinen. (»Wir haben Angst«: Schießt in Adelsried ein Jäger auf Spaziergänger? Augsburger Allgemeine, 13.9.2018)

14.8.18: Beifahrer starb durch Schuss durch Jäger
Tödlicher Schuss auf der Bundesstraße: Während einer Autofahrt auf der B16 bei Nittenau in Bayern wurde ein Beifahrer von einem Projektil aus einem Jagdgewehr getroffen. Zum betreffenden Zeitpunkt habe nach Polizeiangaben bei Nittenau eine Jagd stattgefunden - offenbar eine »Erntejagd« in einem Maisfeld. (Beifahrer wurde auf B16 von Jagdgewehrkugel getötet. Passauer Neue Presse, 14.8.2018)

8.8.18: Jäger schießt auf Ehefrau
Weil er bei einem Ehestreit auf seine 29 Jahre jüngere Frau geschossen hat, ist ein 71-jähriger Jäger vor dem Landgericht Stuttgart angeklagt - wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. Der Jäger soll mit seiner 42-jährigen Frau in Streit geraten sein und griff dabei zur Waffe. Die Frau floh zu den Nachbarn. Der Mann sei ihr laut Anklage gefolgt und habe in der Küche der Nachbarn auf seine Frau angelegt. Die Nachbarin habe ihm einen Stoß versetzt, der Schuss verfehlte sein Ziel. Durch den Knall wurde die Nachbarin am Trommelfell verletzt. Der Lebensgefährte der Nachbarin habe versucht, dem Jäger die Waffe zu entnehmen, in dem Gerangel sei ein zweiter Schuss losgegangen, der den Lebensgefährten an der Hand verletzte. (Landgericht Stuttgart: Auf Ehefrau geschossen. Stuttgarter Nachrichten, 8.8.2018)

29.7.18: Betrunkener Jäger schießt um sich
»Drei Verletzte in Burg (Spreewald): Jäger verschanzt sich vor Polizei und gibt Schüsse ab«, meldet Antenne Brandenburg. Demnach hat ein 51-jähriger Jäger erst seine 81 und 84 Jahre alten Schwiegereltern angegriffen sowie seine Lebensgefährtin, die ihren Eltern zu Hilfe kam. Dann schoss der betrunkene Jäger mit zwei Gewehren auf dem Hof um sich, wodurch auch zwei vorbei­fahrende Autos getroffen wurden - zum Glück wurde niemand verletzt. Anschließend versuchte er sich mit einem Schuss selbst zu töten und musste schwer verletzt in ein
Krankenhaus gebracht werden. Auch die beiden Schwiegereltern mussten ins Krankenhaus. (Jäger verschanzt sich vor Polizei und gibt Schüsse ab. Antenne Brandenburg, 29.8.2018)

23.7.18: Von Jäger mit Pistole bedroht
Ein Jäger soll eine 20-jährige Frau und einen 38-jährigen Mann bei einem Nachtspaziergang in Bad Gandersheim mit der Pistole bedroht haben. Die Frau machte mit einem Bekannten nach einer Feier der örtlichen Kleinkunstbühne einen nächtlichen Spaziergang, bei dem sie einen weiteren Bekannten, einen 32-jährigen Jäger trafen. »Zwischen den allesamt alkoholisierten Beteiligten entwickelte sich ein Streitgespräch, in dessen Verlauf, laut Aussage der Frau, der 32-Jährige eine Schusswaffe gezogen habe und einen Schuss ins Erdreich abgegeben haben soll«, berichtet die Goslarsche Zeitung. Die Frau rief die Polizei,
welche die angebliche Tatwaffe sicherstellte. (Bei Nachtspaziergang mit Pistole bedroht. Goslarsche Zeitung, 23.7.2018)

18.7.18: Erntejagd - Jäger erschossen
Bei einer Erntejagd im thüringischen Unterwellenborn wollte eine Gruppe von sechs Jägern in einem Feld auf Wildschweine schießen, die durch die Ernte aufgeschreckt wurden. Plötzlich sei ein 56-jähriger Jäger nach einem Schuss zusammengebrochen und noch am Unfallort gestorben. (56-jähriger Jäger wird bei Erntejagd erschossen. insuedthueringen.de, 18.7.2018)

18.7.18: 52-Jähriger stirbt bei Jagdunfall
In Ochtrup im Münsterland ist ein 52-jähriger Jäger bei einem Jagdunfall erschossen worden. Fünf Jäger hatten sich gegen 20:40 Uhr zur Gänsejagd getroffen und dann auf verschiedene Positionen verteilt. Nach der Jagd kamen aber nur vier Jäger zum Treffpunkt. Der fünfte Jäger wurde mit einer Schussverletzung tot hinter einem Maisfeld gefunden. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln, wer den tödlichen Schuss abgegeben hat. (Ochtruper starb bei Jagdunfall. Westfälische Nachrichten, 18.7.2018)

14.7.18 Kind in Garten durch Schuss schwer verletzt
Ein 6-jähriges Mädchen ist in einer Gartenanlage in Großsaara (Thüringen) durch einen Schuss schwer verletzt worden - Jäger hatten angrenzend eine Erntejagd veranstaltet. Laut Polizei sei kurz vor 19 Uhr der Notruf eingegangen. »Bei Eintreffen der Beamten vor Ort vernahmen diese weitere Schüsse im Umfeld der Gartenanlage«, heißt es in der Pressemeldung der Landespolizeidirektion Thüringen. »Im Rahmen der sofort eingeleiteten Ermittlungen mit Unterstützung des Polizeihubschraubers konnte am Rande der Gartenanlage eine Jagdgesellschaft bei der Jagd festgestellt werden, welche die Polizei sofort beendete.« Das schwer verletzte Kind sei nach Gera in ein Krankenhaus gebracht worden. (Schwer verletztes Kind durch Schuss. Landespolizeidirektion Thüringen, 14.7.2018)

12.7.18: Jagdunfall - Autofahrer am Hals getroffen
Ein 66-jähriger Jäger wollte im westfälischen Wandhofen Tauben schießen und traf einen 36-jährigen Autofahrer am Hals, weitere Schrotkugeln trafen das Auto. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. (Schütze stellt sich: Versehentlich Autofahrer mit Schrotkugel getroffen. Ruhr Nachrichten, 12.7.2018)

20.6.18: Spaziergängerin erleidet Knalltrauma
Weil ein Jäger im oberpfälzischen Landkreis Tirschenreuth seine Waffe einschoss, wurden zwei Spaziergängerinnen in unmittelbarer Nähe zum Schützen akut gefährdet. Die zwei Frauen seien gegen 18 Uhr mit ihrem Hund in einem Wiesengrundstück unterwegs gewesen, als der Jäger geschossen habe. Eine der Frauen habe ein Knalltrauma und einen Schock erlitten. (Jäger schießt seine Waffe ein – Frau erleidet Knalltrauma. Wochenblatt, 20.6.2018)

25.5.18: Jäger schießt sich durch Bein und Arm
Ein schwerer Jagdunfall hat sich auf einer Wiese im Landkreis Ostallgäu ereignet: Ein 66-jähriger Jäger war am Abend auf seinem Hochsitz, als ihm sein Gewehr vom Hochsitz herunterfiel. Beim Aufprall auf den Boden habe sich ein Schuss gelöst, der das rechte Bein und den rechten Oberarm des Mannes durchschlug. Der Jäger musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen und notoperiert werden. (Jäger (66) in Günzach von eigenem Gewehr angeschossen. all-in.de, 26.5.2018.)

3.5.18: Jäger erschießt aus Versehen Frau
Ein 50-jähriger Jäger hat bei einer nächtlichen Jagd am 1. Mai offenbar aus Versehen seine 47-jährige Lebensgefährtin, ebenfalls eine Jägerin, erschossen. Die beiden waren im unterfränkischen Landkreis Miltenberg auf der Jagd, als gegen 22.20 Uhr der tödliche Schuss fiel, der die Frau in den Oberkörper traf. Gegen den Jäger wurde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Vier Tage später ist er bei der Suche nach einem angeschossenen Tier im Wald tot zusammengebrochen - aufgrund eines akuten Herzinfarktes. (Nach Schippacher Jagdunfall laufen Ermittlungen gegen Mann. Fränkische Nachrichten, 3.5.2018 · Er hatte aus Versehen seine Frau erschossen: Wenige Tage später stirbt er - Ursache steht fest. Offenbacher Post, 8.5.2018.)

10.4.18: Jagdunfall - Anklage gegen Jäger erhoben
Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken hat Anklage gegen einen Jäger wegen schwerer Körperverletzung erhoben. Der Jäger hatte bei einer Drückjagd ins Maisfeld geschossen und statt eines Wildschweins einen Treiber getroffen. Dies meldet der SWR am 10.4.2018. Demnach wird dem Jäger vorgeworfen, seine Sorgfaltspflicht verletzt zu haben, weil er das Maisfeld nicht einsehen konnte und abgedrückt hatte, obwohl er nicht sehen konnte, auf was er schießt. Der Treiber wurde schwer verletzt, unter anderen sei die Kniescheibe herausgeschossen worden.

19.3.18: Jäger stirbt bei Jagdunfall
Bei einem Jagdunfall in Richstein (Nordrhein-Westfalen) ist ein 38-jähriger Jäger durch einen Schuss aus seinem eigenen Gewehr erschossen worden. Der Jäger ist in seinem Revier offenbar gestolpert, wodurch sich wohl der tödliche Schuss aus seiner geschulterten Jagdwaffe löste. (Schuss löst sich – Jäger (38) stirbt bei Jagdunfall. Westfalenpost, 19.3.2018)

6.3.18: Jäger erschießt Frau, Hund und sich
Im Eifeldorf Barweiler hat ein Jäger seine Frau, seinen Hund und sich selbst erschossen. Beide Eheleute sollen schwer krank gewesen sein. (Tragödie in der Eifel – Mann erschießt Frau, Hund und sich selbst! lokalo.de, 6.3.2018)

2.3.18: Schuss trifft Jäger in den Unterleib
Ein 76-jähriger Jäger wurde im Landkreis Celle bei einem Jagdunfall lebensgefährlich verletzt. Der Mann war mit seinem 49-jährigen Schwiegersohn auf der Jagd. Als dieser sein Gewehr nach der Jagd aus dem Auto holte, löste sich ein Schuss aus der noch geladenen Waffe und traf den Schwiegervater in den Unterleib. (76-Jähriger bei Jagdunfall lebensgefährlich verletzt. Hamburger Abendblatt, 2.3.2018)

2.2.18 Jäger erschießt Nachbarin
Ein Jäger hat in Darmstadt seine 50-jährige Nachbarin
erschossen, Mutter eines zwölf Jahre alten Jungen. Anschließend schoss sich der 45-jährige Waidmann selbst in den Kopf. Laut Staatsanwaltschaft habe der Jäger mit vier Schüssen aus seiner Pistole auf die Frau geschossen: ins Knie, in den Kopf und in den Rippenbogen. (Frau am Darmstädter Kavalleriesand von vier Schüssen getroffen. Allgemeine Zeitung, 2.2.2018)

9.1.18: Jäger erschießt sich aus Versehen selbst
Bei der Jagd auf Wildschweine kam ein 56-jähriger Jäger bei Gerstetten durch einen versehentlichen Schuss aus seiner eigenen Jagdwaffe um Leben. Offenbar hatte sich der tödliche Schuss beim Besteigen des Hochsitzes gelöst. Dass ein solcher Jagd­unfall mit einem Gewehr passiere, sei nicht so ungewöhnlich, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ulm. (Schuss löst sich - Mann stirbt auf der Jagd. Südwestpresse, 9.1.2018)

Tote durch Jagdunfälle und Straftaten

mit Jägerwaffen in Österreich:

Lesen Sie eine Auswahl von Meldungen über Tote durch Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen in Österreich:

6.7.18: Jäger (80) schoss Jäger an
Ein 80-jähriger Jäger hatte bei einer Treibjagd auf einen Hasen gefeuert und dabei einen 25-Jährigen getroffen und schwer verletzt. Der Jagdkollege wurde durch die Schrotkugeln an Kopf, Beinen und Augen getroffen und erlitt bleibende Schäden an der Netzhaut. Das Landesgericht Ried hat den Jäger zu einer Geldstrafe (1.100 Euro Entschädigung) verurteilt. (Jäger (80) schoss 25-Jährigen an: Geldstrafe. Kleine Zeitung, 6.7.2018)

3.7.18: Drahtfalle gegen Radler - Jäger verurteilt
Ein Jäger hatte auf einem Waldweg eine gefährliche Drahtfalle gegen Radfahrer und Mopedfahrer gespannt. Das Landesgericht Ried hat ihn wegen versuchter schwerer Körperverletzung verurteilt. Laut Anklage spannte der Jäger ein vier Meter langes, dünnes Drahtseil in einer Höhe von 1,65 Meter zwischen zwei Bäumen. Auf beiden Seiten deponierte er am Boden noch einen längeren Ast. Dass niemand zu Schaden kam, ist einem Zufall zu verdanken: Eine Radfahrerin war aufgrund des Astes auf dem Boden vom Rad gestiegen und hatte dann plötzlich den Draht gesehen. Die Frau erstattete Anzeige. Das rechtskräftige Urteil: sechs Monate auf drei Jahre Bewährung und 2.000 Euro Geldstrafe. Der Jagdschein und die Waffenbesitzkarte waren dem Jäger bereits entzogen worden. (Schuldspruch wegen Drahtfalle für Biker. Der Standard, 3.7.2018)

2.3.18: Frau hantiert mit Schusswaffe - tot
Eine 53-jährige Frau aus Lustenau in Österreich erlitt beim Hantieren mit einer Schusswaffe ihres Ehemannes in ihrem Wohnhaus tödliche Verletzungen. Der 59-jährige Ehemann habe sich zu dem Zeitpunkt ebenfalls im Haus befunden. (Rätsel um erschossene Frau (53) in Lustenau. heute.at, 2.3.2018)

12.1.18 Jagdunfall: Enkel (19) getroffen
Als ein 87-jähriger Jäger in Niederösterreich mit seinem Gewehr hantierte, löste sich ein Schuss und traf den 19-jährigen Enkel. Der Jäger hatte beim Entspannen des Gewehrs in der Wohnung offenbar übersehen, dass sich noch eine Patrone im Lauf befand. Der Schuss löste sich und traf den 19-jährigen Enkelsohn, der sich im Nebenzimmer aufhielt. Er musste mit dem Notarzthubschrauber ins Universitätsklinikum geflogen werden. (Schuss löste sich - Enkerl (19) getroffen. Niederösterreichische Nachrichten, 12.1.2018)

Informationen:

Initiative zur Abschaffung der Jagd
www.abschaffung-der-jagd.de

Initiative zur Abschaffung der Jagd Österreich
www.abschaffung-der-jagd.at