Das neue Vegan-Buch von Sebastian Copien für alle, die herzhaften Geschmack lieben

Der Münchner Vegan-Koch Sebastian Copien präsentiert in seinem Kochbuch »Heftig deftig vegan« 75 herzhaft-intensiv schmeckende Gerichte, die nicht nur Veganer und Vegetarier begeistern: Geschmortes, Geröstetes und Gebratenes, Frittiertes, Geräuchertes und Gegrilltes. Denn dass ein deftiges Aroma nur durch Fleisch, Wurst, Käse und andere tierische Produkte zustande kommt, ist ein Trugschluss. Es kommt auf die Zubereitungsart an, denn diese sorgt hier für die richtige Würze, das perfekte Aroma und den knackigen Biss.

»Ich beschäftige mich seit vielen Jahren sehr intensiv mit Kochen, Genuss, Geschmack und vor allem auch mit pflanzlicher Küche. Bei meiner Passion dreht sich alles darum, wie man diese Techniken der neuen Gemüseküche an Hobbyköche, aber auch Profis weitergibt, damit so viele Menschen wie nur möglich sehen, dass vegane Küche nichts mit Hasenfutter zu tun hat«, so Sebastian Copien.

»Der Schlüssel zur deftigen pflanzlichen Küche liegt zum Großteil in den Kochtechniken, die ich vor meiner veganen Zeit in der klassischen Küche gelernt habe. Wenn du dein Gemüse behandelst wie beispielsweise ein Steak - es also dick und gröber schneidest, gut marinierst, auf den Punkt garst und mit Röstaromen finished - und es schön mit passenden Komponenten anrichtest, ist auf einmal ein neuer Star auf dem Teller entstanden, der vorher in der wenig beachteten Beilagenecke vor sich hin dümpelte - mit dem netten Nebeneffekt, dass das Essen kräftig, deftig, lecker und noch gesünder ist. Was will man mehr?!«

Wie entsteht Geschmack?

Ob ein Gericht herzhaft schmeckt oder nicht, wird also über die richtige Technik beim Anrösten oder Anbraten definiert. Darum hat Sebastian Copien sein neues Buch in genau diese wichtigen Kochtechniken unterteilt: geschmort, geräuchert, geröstet, gebacken, gedämpft, gegrillt, gebraten und frittiert.

»Gute Küche und Geschmack entstehen, wenn drei Bereiche zusammentreffen: der Geschmack der Zutaten, der vom Geruch nicht zu trennen ist, die Temperatur bei der Zubereitung sowie die Textur und Konsistenz, die die Gerichte schließlich haben werden«, erklärt Sebastian Copien.

Es gibt fünf Geschmacksrichtungen, die wie beim Essen wahrnehmen: süß, sauer, salzig, bitter und umami. Zu diesen fünf Geschmacksrichtungen kommen Schärfe und Fett hinzu, die für deftigen Geschmack essenziell sind. Das Geheimnis des Vegan-Kochs: Durch das Spielen mit diesen 5 + 2 Geschmäckern - man kann den einen oder anderen Geschmack beispielsweise etwas fokussierter in den Vordergrund stellen - ist es möglich, einen schönen Spannungsbogen aufzubauen, der einfaches Essen von besonderem Essen unterscheidet.

Umami ist für kräftigen, deftigen Geschmack besonders wichtig und entsteht durch Glutaminsäure. Wenn man weiß, welche natürlichen Lebensmittel einen besonders hohen Anteil an Glutaminsäure enthalten, lässt sich so ein besonders deftiger Geschmack erzeugen. Sebastian Copien setzt bei der Zubereitung deftiger Gerichte auf hochwertige Sojasoße (Tamari oder Shohu), getrocknete Shiitake- oder Steinpilze, die Deftigkeit perfekt transportieren, Kombualge, Misopase und Würzflocken/Edelhefe flocken. Denn durch Verwendung umamireicher veganer Lebensmittel kann man den liebgewonnenen Geschmack deftiger fleischbetonter Küche ganz ohne tierische Produkte genießen. Dabei geht es nicht darum, ein und dieselben fleisch- und käsehaltigen Gerichte in einer veganen Version nachzuahmen, sondern die Geschmackserlebnisse der traditionellen Gerichte in einem neuen Gewand auf pflanzlicher Basis zu präsentieren.

»Für die Geschmacksrichtung umami sind neben einigen herzhaften Zutaten noch zwei Küchentechniken, die viel mit der Temperatur der Zubereitung zu tun haben, ganz maßgeblich: das Anrösten und Schmoren«, erfahren wir weiter.

Ein Gericht »rund« machen

»Um ein Gericht vollends rund zu machen, so dass es vom ersten bis zum letzten Löffel schmeckt, sind auch die Konsistenzen sehr wichtig«, erklärt Sebastian Copien. »Auch mit verschiedenen Konsistenzen kann ein geschmacklicher Spannungsbogen erzeugt werden: etwas Bissfestes, etwas Knackiges, etwas Cremiges und dergleichen mehr. Hier arbeite ich viel mit Toppings und unterschiedlichen Komponenten. Die fünf Minuten mehr Arbeit, die man beispielsweise für ein Topping benötigt, lohnen sich allemal.«

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen einige Gerichte aus »Heftig Deftig Vegan« vor:
Gulaschsuppe nach Mamas Art
Gefüllte Paprika Lasagne-Style
Quesadilla ohne Käse
Mini-Reis-Apfelstrudel

Der Autor

Sebastian Copien ist Autor mehrerer veganer Kochbücher, Mitbegründer des Plant Based Institute und Gründer Europas größter veganer Online-Kochschule Vegan Masterclass. Als Meister der veganen Küche vermittelt er seit über 10 Jahren die Einfachheit und Freude des bewussten Kochens.

Von deftigem Wohlfühlessen bis hin zu Fine Dining und gesunder Alltagsküche deckt Sebastian Copien jede Disziplin der veganen Küche ab. Er hält Seminare, Showkoch Events sowie Kochkurse und berät Hotels und Restaurants zur neuen pflanzlichen Küche. Nur wenige Minuten von seiner Münchner Kochlocation entfernt baut er in seinem Garten auf zwölf Hoch- und zwei Hügelbeeten über 50 verschiedene Kräuter- und Gemüsesorten für seine Kochkurse an.

Informationen: sebastian-copien.de

Das Buch

GESCHMORT Gemüsecurry kreolischer Art mit geschmortem Sellerie Jambalaya kreolischer Art Kimchi-Sojarouladen Marokkanischer Maroni-Jackfruit-Schmortopf

GERÄUCHERT Blätterteigschnecken mit Mandel-Cashew-Creme Buchweizenblinis mit geräucherter Paprika & Senfsoße Smoked Pulled-Seitling-Slider

GERÖSTET & GEBACKEN Blumenkohl mit Couscous & Joghurtdip Bratapfel mit Bananenbrot-Schoko-Füllung Enchiladas mit Chili & Smoky Béchamel Pizza Calzone mit Cashew-Cream-Cheese

GEKOCHT Golden-Milk-Kokos-Risotto mit gegrillter Banane Reisnudeln & Sesamkohlrabi Smoky One-Pot Veggie-Linguine Umami Udonnudelsuppe

GEDÄMPFT Dim Sum mit Shiitake-Linsen-Füllung Spinatsalat & Aioli Kartoffelroulade mit Paprikacremesoße Fluffige Dinkel-Germknödel Quinoa-Kraut-Wickerl mit Kürbis-Kartoffel-Stampf & Karottensoße

GEGRILLT Avocado mit Seitling-Ceviche Brokkolisteak mit Harissa-Melonen-Joghurt Cevapcici-Hotdog mit Veggie-Hack & Olivensalsa

GEBRATEN Kartoffelpufferturm mit Spargelbéchamel Kottu Roti mit Cashew-Rüben-Curry Pfannen-Rührtofu mit knusprigen Maultaschen Quesadilla ohne Käse

FRITTIERT Avocado-Wedges mit Misodip Südtiroler Tirtlan mit Krautfülle Süßkartoffel-Bohnen-Krapfen mit Senf-Sahne-Kraut

Sebastian Copien: Heftig deftig vegan
Klappenbroschur, 192 Seiten
Südwest-Verlag ISBN 978-3-517-09991-0
Preis: 20,00 €

Gulaschsuppe nach Mamas Art

Bild: Hansi Heckmair

Bild: Hansi Heckmair

aus: Heftig Deftig Vegan von Sebastian Copien · Südwest-Verlag, 2021

ZUTATEN
(für 4 Personen als Hauptgericht oder für 6-8 Personen als Vorspeise)

4 Sojasteaks à 150 g
20 g Hefeflocken
20 g Meersalz
50 ml Sojasoße (Tamari)
400 g Zwiebeln, abgezogen
100 g Basis-Würzpaste
10 EL mildes Olivenöl
800 g festkochende Kartoffeln, geschält
2 große rote Paprikaschoten

FÜR DIE GEWÜRZMISCHUNG:
4 Knoblauchzehen, abgezogen
4 TL getrockneter Majoran
1 TL gemahlener Kümmel
5 EL edelsüßes Paprikapulver
2 TL rosenscharfes Paprikapulver oder mildes Chilipulver
1 TL geräuchertes Paprikapulver oder dänisches Rauchsalz
2 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

ZUM ABSCHMECKEN:
Meersalz
Pfeffer
Chilipulver
Sojasoße

TIPPS:
Bei Sojasteaks handelt es sich nicht um Tofu, sondern um Sojagranulat in Steakform.
Wer ein Gulasch und keine Gulaschsuppe machen möchte, halbiert einfach die Flüssigkeit und gibt zusätzlich noch die gleiche Menge Wurzelgemüse wie Kartoffeln dazu.
Wer Paprika nicht so gut verträgt, zieht die Schale mit einem Gemüseschäler dünn ab - so wird die Schote verträglicher. Bei konventioneller, also Nicht-bio-Ware sollte man das Gemüse grundsätzlich schälen.

ZUBEREITUNG
(Arbeitszeit: 30 Min., Koch-/Schmorzeit: 1 Stunde 45 Min.)
Die trockenen Sojasteaks mit dem Messer halbieren und mit Hefeflocken, Salz, Sojasoße und 1 Liter Wasser in einem kleinen Topf aufkochen.
5 Minuten sanft köcheln lassen, dann weitere 10 Minuten ziehen lassen.
Währenddessen die Zwiebeln fein würfeln.
Für die Gewürzmischung den Knoblauch ebenfalls fein würfeln und mit den restlichen Zutaten in einem kleinen Glas bereitstellen.
Die Sojasteaks abgießen, dabei das Kochwasser auffangen.
Die Flüssigkeit aus den Sojasteaks drücken: Dafür die Steaks zwischen 2 kleine Schneidebretter legen und kräftig ausdrücken.
6 Hälften der Sojasteaks mit den Händen in unregelmäßige, etwa 2 cm große Stücke reißen - Achtung: Die Steaks sind noch heiß! -, die restlichen beiden Hälften mit dem Messer in feine Streifen schneiden.
Das aufgefangene Kochwasser mit Wasser auf 2,5 Liter auffüllen und mit der Würzpaste würzen.
Den Ofen auf 190 C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Einen schweren Bräter auf dem Herd erhitzen. 8 Esslöffel Öl hinein geben und die Sojasteakstücke darin bei maximaler Hitze braun rösten.
Das restliche Öl und die Zwiebelwürfel dazugeben und so lange mitrösten, bis die Zwiebeln ebenfalls eine schöne Röstfarbe haben.
Die Gewürzmischung dazugeben und für maximal 20 Sekunden mitrösten, dann sofort das Kochwasser der Steaks mit der Würzpaste angießen.
Alle Röstaromen vom Bräterboden lösen und den Bräter zugedeckt für 1 Stunde in den Ofen stellen.
Währenddessen die Kartoffeln in 0,5 Zentimeter große Würfel schneiden. Paprikaschoten entkernen und ebenfalls in 0,5 Zentimeter große Würfel schneiden. Beides zur Gulaschsuppe geben und diese ohne Deckel für weitere 45 Minuten schmoren.
Die Kartoffelwürfel mit einem Kochlöffel oder Kartoffelstampfer zerdrücken, bis die gewünschte Sämigkeit der Suppe erreicht ist.
Mit Salz, Pfeffer, Chilipulver und Sojasoße abschmecken.

Dazu nach Belieben Brot oder Semmeln servieren.

Gefüllte Paprika Lasagne-Style

Bild: Hansi Heckmair

Bild: Hansi Heckmair

aus: Heftig Deftig Vegan von Sebastian Copien · Südwest-Verlag, 2021

ZUTATEN
(für 3 Personen)

3 sehr große rote oder gelbe Paprikaschoten
ca. 200 g Lasagneplatten
Salz
ca. 450 g TK-Blattspinat, aufgetaut, aber nicht ausgedrückt
10 g getrocknete Tomaten, fein gehackt

FÜR DIE BLITZ-BECHAMEL:

300 g Cashewbruch
80 g neutrales Öl
4 TL natürliches Salz
1/2 TL Muskatnuss, frisch gerieben
30 g Dinkel- oder Reismehl
2 EL helle Misopaste oder Würz-Hefeflocken

FÜR DIE DEKO:

6 EL Basilikum und Rucola, fein geschnitten
2 EL Pinienkerne, geröstet

TIPP:
Ist die Paprika unförmig und steht sie nicht gut, kann man eine kleine, ofenfeste Form mit einer Packung ungekochter Bohnen oder Kichererbsen befüllen.
Ein Stück Backpapier darauflegen und die Paprika in die Bohnen stecken , sodass sie nicht umkippen können.
Die Hülsenfrüchte danach auskühlen lassen und zum Blindbacken von Teig oder Ähnlichem aufbewahren.

ZUBEREITUNG
(Zubereitungszeit: 1 Stunde)

Deckel und Stiel der Paprikaschoten so abschneiden, dass der Rest der Paprika unversehrt und ganz bleibt, damit man den unteren Teil befüllen kann. Deckel fein würfeln.
Paprika gründlich entkernen und die Trennwände sauber herausschneiden, damit die Nudelplatten später leichter eingepasst werden können.
Die Lasagneplatten in gesalzenem Wasser kochen, bis sie gerade weich und formbar sind, kurz abschrecken und anschließend in Stücke reißen, die in die Paprika passen.
Für die Blitz-Bechamel 350 Milliliter Wasser aufkochen und mit den restlichen Zutaten im Mixer glatt und sämig mixen.
Die Paprikaschoten zuerst mit einer Schicht Spinat, dann mit etwas gehackten getrockneten Tomaten, Paprikawürfeln und einer Schicht Bechamel befüllen.
Eine Schicht Nudeln einpassen und darauf wieder etwas Bechamel geben. Den Vorgang wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind, dabei mit Bechamel abschließen.
Beim Befüllen 0,5 bis 1 Zentimeter Platz zum oberen Rand lassen.
Den Ofen auf 180 C (Umluft) vorheizen.
Gefüllte Paprikaschoten nebeneinander in eine ofenfeste Form mit hohem Rand stellen und 35 bis 45 Minuten - je nach Größe der Paprika - im Ofen backen.
Etwa 10 Minuten abkühlen lassen, auf Teller setzen und mit den fein geschnittenen Kräutern sowie Pinienkernen bestreuen.

Quesadilla ohne Käse

Bild: Hansi Heckmair

Bild: Hansi Heckmair

aus: Heftig Deftig Vegan von Sebastian Copien · Südwest-Verlag, 2021

ZUTATEN
(für 3-4 Personen)

FÜR DEN KICHERERBSEN-CASHEW-AUFSTRICH:
10 EL Cashewmus, 200 g
200 ml milde Brühe
5 EL Limettensaft
5 TL Dijonsenf
5 TL helle Misopaste
20 g Würz-Hefeflocken
5 TL Meersalz
50 g Kichererbsen, gekocht

FÜR DIE QUESADILLAS:
1 rote Zwiebel, abgezogen und in feine Ringe geschnitten
2 EL weißer Balsamicoessig
Olivenöl
10 12 große Champignons, in hauchdünne Scheiben geschnitten
geräuchertes Paprikapulver
Salz
10 Vollkorn- oder Mais-Tortillafladen
2 reife Tomaten, in dünne Scheiben geschnitten
1 Bund Koriander, fein gehackt
1 grüne Paprikaschote, entkernt und in feine Streifen geschnitten
2 milde grüne Chilischoten, entkernt und in feine Streifen geschnitten
3 reife Avocados, geschält, entkernt und in dünne Scheiben geschnitten
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

ZUBEREITUNG
(Zubereitungszeit: 20 Minuten)

Für den Kichererbsen-Cashew-Aufstrich alle Zutaten mit dem Pürierstab glatt mixen und mit Salz abschmecken.
Für die Quesadillas die Zwiebelringe in eine Schüssel geben, den Essig dazugeben und die Zwiebelringe darin marinieren.
Eine Pfanne erhitzen, etwas Olivenöl hineingeben und die Pilze darin knusprig braun braten.
Mit 1 guten Prise Paprikapulver und Salz würzen.
Die Tortillafladen mit je 1 gehäuften Esslöffel Aufstrich bestreichen.
Die Hälfte der Fladen mit je 3 Tomatenscheiben, etwas Koriander, 1 Esslöffel Paprikastreifen, etwas Chili, einigen Zwiebelringen, 1 bis 2 Esslöffeln Pilzen und 3 bis 4 Avocadoscheiben belegen, mit Salz und Pfeffer würzen, 1 weiteren Esslöffel Aufstrich darüberträufeln und mit den restlichen Tortillafladen bedecken (Aufstrich nach innen).
Die Quesadillas in zwei Pfannen ohne Öl von beiden Seiten knusprig braun braten und stapeln oder im Ofen warm halten.
Mit einem scharfen Messer vierteln und mit den Händen essen.

Mini-Reis-Apfelstrudel

Bild: Hansi Heckmair

Bild: Hansi Heckmair

aus: Heftig Deftig Vegan von Sebastian Copien · Südwest-Verlag, 2021

ZUTATEN
(für 3-4 Personen bzw. 4 Ministrudel )

2 EL Kokosflocken
4 EL Rosinen
2 EL Rum
2 EL Zitronensaft
2 EL Ahornsirup
1 TL Orangenblütenwasser
1/2 TL Vanillemark oder Tonkabohne, frisch gerieben
1/2 TL frisch geriebene Zimtstange
1/2 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
1/4 TL natürliches Salz
50 g weißes Mandelmus
4 kleine oder 2 sehr große Boskop-Äpfel
8 Platten Reispapier für vietnamesische Sommerrollen (aus dem Asialaden)
1 l Öl zum Frittieren
Puderzucker zum Bestäuben

ZUBEREITUNG
(Zubereitungszeit: 20 Minuten)

Die Kokosflocken in einer Pfanne ohne Fett braun rösten und beiseite stellen.
Die Rosinen mit dem Rum und 50 Milliliter Wasser in einem kleinen Topf kurz ufkochen und ziehen lassen.
Zitronensaft, Ahornsirup, Orangenblütenwasser, Vanille, Zimt, Orangenschale, Salz und Mandelmus gut verrühren.
Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen.
Die Viertel in sehr dünne Scheiben schneiden und vorsichtig mit der Gewürzmischung vermengen.
Die durchgezogenen Rosinen und die Kokosflocken dazugeben.
Eine Schüssel mit einem Durchmesser, der größer ist als die Reisplatten, etwa 5 Zentimeter hoch mit lauwarmem Wasser füllen.
Nun jeweils 2 Reisplatten fest zusammengedrückt vorsichtig in das Wasser tauchen.
Darauf achten, dass die beiden Platten fest zusammenkleben.
1 bis 3 Minuten im Wasser lassen, bis die Teigplatten geschmeidig weich sind.
Anschließend auf einem Plastikschneidebrett (kein Holzbrett) gleichmäßig ausbreiten.
Mit 1/4 der Apfelmischung belegen, dabei links und rechts etwa 3 Zentimeter Rand frei lassen, hinten 4 Zentimeter.
Links und rechts einschlagen und von vorn vorsichtig, aber straff aufrollen.
Die Rollen mit etwas Abstand zueinander auf einen befeuchteten Teller legen.
Das Öl zum Frittieren in einem kleinen Topf erhitzen, bis an einem hineingehaltenen Holzkochlöffel gleichmäßig und kräftig Bläschen aufsteigen.
Je nach Topfgröße jeweils 1 bis 2 Strudel für 4 bis 6 Minuten darin knusprig und goldgelb frittieren und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
2 bis 3 Minuten abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt sowie nach Belieben mit frischen Früchten wie Blaubeeren garniert servieren.

TIPPS:
Die doppelte Reisteigschicht verhindert, dass die Strudel beim Frittieren brechen.
Die Ministrudel schmecken mit einer Kugel Eis und ein paar frischen Beeren besonders lecker.

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

Verhaltensforschung: Was Raben über andere wissen • Überraschende Zwillingsstudie: Ein Zwilling isst vegan, der andere nicht • Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden! • Tiere für den Müll? Tiere aus der industriellen Massenhaltung enden millionenfach in »Tierkörperbeseitigungsanlagen« • Amtsgericht Hameln: Schweinemäster zu hoher Geldstrafe verurteilt • Recht: 50 Hektar im Kreis Dithmarschen jagdfrei! • Biotop »Rüm Hart« jagdfrei! • Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer • Wildtier-Findlinge: Erste Hilfe • Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt • RespekTiere International: Der erste Gnadenhof in Mauretanien ist im Entstehen! • Vegan Body Reset: Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen • Deftig vegan für jeden Tag: Unkomplizierte Köstlichkeiten schnell und einfach gemacht

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

Freiheit für Tiere 2/2024

Artikelnummer: 2/2024

Promis für Tiere: Billie Eilish und Fienas eröffnen veganes Restaurant in L.A. · Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul • Interview mit Mary McCartney • Wissenschaft: Vogelmütter singen Lieder für ihre ungeschlüpften Küken • Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss • Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück: Grundstück in Niedersachsen jagdfrei! • Interview: Ein Fleischer hört auf zu töten und wird Veganer • Das Leid der Ziegen für Kaschmirpullis • Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! • WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere • ATLAS der bedrohten TIERE • EASY SPEEDY VEGAN - Die besten 10-, 20- und 30-Minuten-Rezepte • Vegane Kuchenliebe

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

Freiheit für Tiere 1/2024

Artikelnummer: 1/2024

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter