WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

Sie sind hier: START Magazin Freiheit für Tiere » Artikel aus "Freiheit für Tiere"

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das in irgendeiner Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen.

Sieben Jahre hat der mehrfach ausgezeichnete belgische Fotograf an diesem außergewöhnlichen Projekt gearbeitet. »Diese Serie soll den einzigartigen Aspekt unserer Tierwelt hervorheben und den Respekt einflößen, den diese Kreaturen verdienen«, schreibt Tom D. Jones auf seinem Internetauftritt tomjones.com.

GETRAMPEL.

GETRAMPEL.

»Der Großteil der Beine eines Elefanten ist mit weichen Polstern bedeckt, die als hervorragende Stoßdämpfer fungieren«, erklärt der preisgekrönte Tierfotograf Tom D. Jones. »Diese Anatomie ermöglicht es den Tieren, trotz ihres enormen Gewichts fast lautlos zu laufen.« Alle Bilder: © Tom D. Jones

Elefanten, Giraffen, Nashörner, Löwen, Zebras, Gnus, Krokodile, Leoparden, Berggorillas oder Geparden - sie alle hat Tom D. Jones in schwarz-weißen Porträts festgehalten. Sein besonderer Fokus liegt immer wieder auf den Elefanten Afrikas, die größten Landlebewesen der Welt. Bei vielen Bildern kommentiert er, in welcher Situation die Fotografien entstanden sind. So nimmt uns der Fotograf ein wenig mit auf seine fotografischen Expeditionen.

Für seine besondere Herangehensweise und die intime Perspektive, die Tom D. Jones bei seinen Bildern verwendet, muss er den Tieren sehr nahe kommen. Dies ist natürlich auch mit Risiko verbunden - und das Bewusstsein seiner Verletzlichkeit erfülle ihn mit Demut, sagt er. Durch das Fotografieren aus der Nähe gelingt es Tom D. Jones, die einzigartige Persönlichkeit jedes Tieres einzufangen - und auch ihre Beziehungen untereinander: Die Elefantenmutter, die liebevoll ihr Kleines bewacht. Der Zusammenhalt und die Gemeinschaft in der Familie, in der Gruppe. Die starke Ausstrahlung, aber auch die Last der Verantwortung, die auf dem Löwenvater liegt - oder auf dem Silberrücken, dem Anführer einer Gorilla-Gruppe. Entstanden ist eine fotografische Ode an die Wildnis.

MUTTERSCHAFT.

MUTTERSCHAFT.

»In meinen Bildern möchte ich meist drei wesentliche Komponenten einfügen: Emotion, Intimität und Interaktion. Hier ist es mir gelungen, den perfekten Moment festzuhalten. Jedes des drei Elemente kommt zum Tragen. Die schützende Mutter, die über ihr Kleines wacht, während es ungeschickt versucht, sich zu kratzen. ... Der Rüssel der Mutter, der sich schützend über ihr Kalb krümmt, vervollständigt die Komposition.« (Tom D. Jones) · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Atembeaubende Fotografien apellieren an die Rettung der Natur

Die grandiosen schwarz-weiß-Auf­nah­men sind zeitlos schön. Der großformatige Bildband »Wild und frei« möchte aber mehr, als nur atemberaubende Fotos von Wildtieren zu zeigen. Mit seiner Naturfotografie lenke Tom D. Jones die Aufmerksamkeit auf eine der größten Krisen, die unsere Welt je erlebt hat, schreibt Steve McCurry, einer der besten Dokumentarfotografen weltweit, in seinem Vorwort: »Während wir uns mit den harten Realitäten der Zukunft der Erde auseinandersetzen, müssen wir erkennen, dass wir jedes Jahr Arten verlieren. Die Tierwelt wird in einem so alarmierenden Tempo dezimiert, dass einige Arten in wenigen Jahren in ihrem natürlichen Lebensraum nicht mehr existieren werden. Wenn Regierungen diese Bedrohungen nicht ernst nehmen und keine notwendigen Maßnahmen ergreifen, laufen wir Gefahr, den Punkt zu überschreiten, an dem es kein Zurück mehr gibt. Aus diesem Grund ist die Arbeit von Tom D. Jones so wichtig. Seine Bilder schärfen unser Bewusstsein für bedrohte Arten und unterstützen wichtige Schutzmaßnahmen.«

STAUBEXPLOSION.

STAUBEXPLOSION.

»Ich habe schon viele Elefanten beim „Einstauben“ gesehen, aber die Art von Explosion wie auf diesem Foto ist nicht oft zu beobachten. Die Tiere saugen den Staub mit ihrem Rüssel auf und blasen ihn dann kräftig aus, während sie den Rüssel sanft hin und her schwenken. Diese Staubbäder halten sie kühl und verhindern, dass sie von Insekten gestochen werden. (Tom D. Jones) · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Ein schwindendes Paradies

»Schwindendes Paradies« nennt es Tom D. Jones. Denn in den letzten zwei Jahrhunderten haben wir Menschen natürliche Lebensräume und die darin lebenden Tiere, die sich über Millionen von Jahren stetig entwickelt hatten, an den Rand der Ausrottung gebracht. Schon während der Kolonialzeit wurden die Tiere Afrikas von den Europäern als Jagdsport millionenfach abgeschossen - bis heute. Dann kam die steigende Nachfrage nach Elfenbein und dem Horn der Nashörner. Inzwischen sind die Elefanten- und Nashorn-Populationen fast ausgelöscht. Und ein Ende ist nicht in Sicht: Aktuell fördert die Nachfrage aus Asien nach Elfenbein die professionell organisierte Wilderei.

»Wir müssen verstehen, dass wir nur für eine vergängliche Zeit hier sind und den Planeten nur wie jedes andere Lebewesen nutzen können«, schreibt Tom D. Jones auf seinem Internetauftritt. »Es ist traurig zu sehen, wie wir mit diesem Schatz umgehen, der uns für eine Weile zur Verfügung steht und dann an zukünftige Generationen weitergegeben wird.«

POWER WALKING.

POWER WALKING.

»Elefanten brauchen eine abwechslungsreiche Ernährung, aber die immer länger werdenden Dürreperioden zwingen sie dazu, auf der Suche nach Wasser weite Strecken zurückzulegen. Diese siebenköpfige Gruppe hatte sich von einer größeren Familie getrennt. Die Tiere mussten in der sengenden Hitze und den unbarmherzigen Temperaturen schnell über den trockenen Seeboden eilen. Es ist ein anstrengender Marsch, vor allem für die Kleinen, der die Herde so schnell wie möglich zum Wasser bringen muss...« · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Vom Aussterben bedroht

Ihre Stoßzähne sind den Elefanten zum Verhängnis geworden. Im 19. Jahrhundert wurden im »Elfenbeinrausch« etwa 20 Millionen Afrikanische Elefanten getötet. In den 1980er Jahren starben jedes Jahr um die 100.000 Afrikanische Elefanten wegen ihres Elfenbeins. Seit rund 20 Jahren hat sich in Afrika eine hoch professionelle Wildtiermafia mit einem komplexen Netzwerk aus Wilderern, Schmugglern und Händlern etabliert. Rund 20.000 Elefanten werden in Afrika pro Jahr gewildert - das sind in jeder Stunde rechnerisch zwei Elefanten. Gab es im Jahr 2002 noch 270.000 Waldelefanten, waren es 2018 gerade einmal noch 75.000. Bei den Savannen­elefanten sieht es nicht viel besser aus: Rund 350.000 soll es von ihnen nur noch geben.

STAATSPORTRAIT

STAATSPORTRAIT

»Ich hatte das Glück, das Konterfei dieses großen Königs festhalten zu dürfen. Ich habe noch nie einen Löwen in einem Reservat gesehen, der eine solche Ausstrahlung hat. Diese Tiere mussten noch nie so viel Macht ausüben wie der in Freiheit lebende Löwe in meinem Portrait.« (Tom D. Jones) · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Auch der König der Tiere ist vom Aussterben bedroht: Afrikas Löwen sind in den letzten 100 Jahren in weit über 90 Prozent ihres Verbreitungsgebiets verschwunden. Heute leben in Afrika weniger als 20.000 Löwen.

VERTEIDIGUNG

VERTEIDIGUNG

»Dieses Breitmaulnashorn besaß ein ungewöhnlich langes Horn. Ich war noch nie einem Tier so nah, das wie der einzige Überlebende aus der Jurazeit aussah. Das Gefühl der Verwundbarkeit, das ich empfand, erfüllte mich mit enormer Demut.« (Tom D. Jones) · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Seit mindestens 50 Millionen Jahren gibt es sie auf der Erde - doch auch Nashörner sind vom Aussterben bedroht. Wie bei den Elefanten wird wegen ihrer Hörner gnadenlos Jagd auf sie gemacht. Unmittelbar vor dem Aussterben ist das Nördliche Breitmaulnashorn: Es gibt nur noch zwei (!) von ihnen. Die beiden Weibchen Najin und Fatu kamen in Gefangenschaft zur Welt und leben heute in einem Reservat in Kenia. Der letzte Bulle starb 2018.

Südliche Breitmaulnashörner waren früher im südlichen Afrika und in Ostafrika verbreitet. Aufgrund der anhaltenden Wilderei ist auch ihre Zahl massiv zurückgegangen: Ende 2022 gab es nur noch 16.803 Breitmaulnashörner.

TRAUMHAFT

TRAUMHAFT

»Du bist stundenlang gewandert, um diese wunderbaren Geschöpfe zu finden, als plötzlich ein Gorilla vor dir auftaucht. Er ist sofort erkennbar - eine stämmige, kräftige Gestalt. ... Seine imposante, gebieterische Präsenz ist unverkennbar, steht aber in starkem Kontrast zu der idyllischen Stimmung des Fotos.« (Tom D. Jones) · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Gorillas, die größten Menschen­affen, gibt es nur in Afrika. Anders als in Kinofilmen wie »King Kong« dargestellt, sind Gorillas sanftmütige Vegetarier. Ihr größter Feind ist der Mensch: Wilderei und die Zerstörung ihrer Lebensräume haben sie an den Rand des Aussterbens gebracht. Gorillas leben in Gruppen, angeführt von einem »Silberrücken«, einem ausgewachsenen männlichen Gorilla. Sie ernähren sich von Blättern, Früchten und Wurzeln, hin und wieder auch von Ameisen und Termiten.

Es gibt zwei verschiedene Gorillaarten: Westliche Gorillas leben im Regenwald oder in Sumpfgebieten in Zentralafrika. Östliche Gorillas leben in den Bergregionen Zentralafrikas.

NEUGIERIGER BLICK.

NEUGIERIGER BLICK.

»Wir fuhren durch ein trockenes Flussbett mit hohen Uferböschungen auf beiden Seiten, als wir plötzlich diesen Leoparden bemerkten. Er saß regungslos auf Augenhöhe etwa drei Meter entfernt von uns.« (Tom D. Jones) · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Leoparden gibt es in Afrika und in Asien. Allerdings sind sie in 63 bis 75 Prozent ihres ursprünglichen Verbreitungsgebietes bereits ausgestorben. Mehr als 700.000 Tiere sollen noch in Afrika leben. Durch ihre große Anpassungsfähigkeit kommen sie südlich der Sahara sowohl in Regenwäldern, Trockenwäldern und Bergwäldern, aber auch Savannenlandschaften und Halbwüsten vor. Doch der Verlust ihrer Lebensräume und die Jagd bedrohen die Bestände. So stuft die Rote Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature) auch Leoparden als gefährdet ein.

GIRAFFENBALLETT.

GIRAFFENBALLETT.

»Für solch große Tiere bewegen sich Giraffen mit außergewöhnlicher Anmut. ... Ich wartete geduldig an einem Waldrand, von dem ich wusste, dass man von hier das angrenzende Grasland, das sie überqueren würden, am besten überblicken konnte.« (Tom D. Jones) · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Giraffen sind mit einer Höhe von bis zu sechs Metern die zugleich größten und langbeinigsten an Land lebenden Säugetiere. In den letzten dreißig Jahren hat die Anzahl der Giraffen jedoch um unfassbare 40 Prozent abgenommen. Die Ursachen sind wie bei den anderen afrikanischen Wildtieren der Verlust ihrer Lebensräume, Jagd und Wilderei.

Derzeit leben noch ungefähr 68.000 Giraffen in der Savanne südlich der Sahara-Wüste und in den Grassteppen von Ost- und Südafrika. Giraffen leben in Herden von zwei bis 50 Tieren. Diese bestehen aus weiblichen Giraffen und Jungtieren. Die Giraffenbullen sind Einzelgänger und gesellen sich nur zur Paarungszeit zu den Herden.

Viele Freiwillige und Aktivisten kämpfen für das Überleben der Wildtiere

»Viele Freiwillige und Aktivisten kämpfen jeden Tag dafür, diese katastrophale Situation zu ändern«, so Tom D. Jones. Einige Länder in Afrika verstärken ihre Bemühungen um den Erhalt und den Schutz von Wildtieren und Lebensräumen: Sie stellen ursprüngliche Lebensräume unter Schutz, schaffen Nationalparks und Naturreservate. Ranger bewachen die darin lebenden Tiere vor Wilderern einer international organisierten Wildtiermafia.

Die Rettung der Natur ist unsere Rettung

Angesichts der Schönheit der Tieraufnahmen wird den Betrachtern des Bildbands »Wild und frei« vor Augen geführt, dass die Rettung der Natur eigentlich unsere eigene Rettung ist: »Ob wir es wollen oder nicht, wir sind untrennbar mit der Natur verbunden«, erklärt Tom D. Jones. »Wir können uns nicht um uns selbst kümmern, wenn wir uns nicht um die Natur kümmern.«

FADING REIGN - VERSCHWINDENDE HERRSCHAFT.

FADING REIGN - VERSCHWINDENDE HERRSCHAFT.

Alle Bilder: © Tom D. Jones

So wunderschöne Bilder - und doch so traurig: Viel Zeit bleibt nicht mehr!

»In einer Zeit, die sich bildüberladen anfühlt, gibt es doch noch immer diese Fotos, die einem eine kleine Träne abverlangen«, schreibt der Journalist Stefan Hofer in der österreichischen Tageszeitung »Der Kurier«.

Die schwarz-weiß Fotografien in dem Bildband »Wild und frei« sind so kraftvoll, dass sie unser Herz berühren - und uns inne halten lassen. Wir spüren: Diese Tiere sind Persönlichkeiten - sie sind wie wir. Und wir sind mit ihnen verbunden. Die Botschaft ist eindeutig: Retten wir diese bedrohten Tiere und die Natur, in der sie leben, bevor es zu spät ist! Viel Zeit bleibt nicht mehr.

»Toms kraftvolle Bilder, die Früchte einer Karriere, die sich der Tierwelt unseres Planeten verschrieben hat, werden als Zeitdokumente für künftige Generationen erhalten bleiben«, erklärt der berühmte Dokumentarfotograf Steve McCurry.

Setzen wir uns dafür ein, dass von der Schönheit der afrikanischen Tiere mehr übrig bleibt als Fotografien!

Der Autor

Tom D. Jones (Jahrgang 1971) ist ein preisgekrönter belgischer Fotograf. Sein Werk zeichnet sich durch klare Kompositionen, Licht und Tiefe aus und spiegelt vor allem unendliche Gelassenheit wider und Einfachheit.

Mit seinem Bildband »Wild und frei« gibt er Tieren in Afrika eine Stimme, die sich frei in ihrem natürlichen Lebensraum bewegen. »Mit jeder Aufnahme bemühe ich mich, die Anmut und Erhabenheit dieser großartigen Geschöpfe zu vermitteln und andere zu inspirieren, sie zu schätzen und zu schützen.«

www.instagram.com/tomdjonesofficial

www.tomdjones.com

Das Buch

Tom D. Jones: Wild und frei

Hardcover Format 24 x 31 cm, 272 Seiten · mit rund 200 großformatigen Fotos

Kunth Verlag, 2023 · ISBN: 978-3-96965-149-0

Preis: € 49,95 (D) / € 52,95 (A) / CHF 65,– (CH)

Erscheint Mitte August: FREIHEIT FÜR TIERE 4/2024

Freiheit für Tiere 4-2024 (Vorbestellung - erscheint Mitte August)

Artikelnummer: 4-2024

Umfrage: EU-Bürger wollen strenge Regulierung der Jagd • Auf der Weide »aus Versehen« mit Wildtier verwechselt: Wie viele Pferde von Hobbyjägern erschossen werden • Eines der letzten Tabus der Fleischindustrie: DIE BLUTFABRIK - Warum Rosendünger Tierblut enthält und Zigarettenfilter auch • Wissenschaftliche Studie: »Landwirtschaft neu denken« - Wie wir unser Ernährungssystem konsequent und zukunftssicher transformieren • Wissenschaft: Die Wahrheit über die Jagd • Jagd ist ein Hobby mit einer starken Lobby • Wissenschaftliche Studien: Jagd stört das Ökosystem • Warum jagen Jäger wirklich? • Sympathische Flugkünstler mit eingebautem Kompass: Das faszinierende Leben der Störche • Tier- und Artenschutz international: Schlimme Dürre bedroht Tierwelt - Rettungsaktion für Hunderte Flusspferde in Botswana • Wissenschaft: Gesundheit & Ernährung • HOW NOT TO AGE: Jung bleiben und immer gesünder werden mit der Kraft von Pflanzen!

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Liefertermin unbekannt

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

Verhaltensforschung: Was Raben über andere wissen • Überraschende Zwillingsstudie: Ein Zwilling isst vegan, der andere nicht • Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden! • Tiere für den Müll? Tiere aus der industriellen Massenhaltung enden millionenfach in »Tierkörperbeseitigungsanlagen« • Amtsgericht Hameln: Schweinemäster zu hoher Geldstrafe verurteilt • Recht: 50 Hektar im Kreis Dithmarschen jagdfrei! • Biotop »Rüm Hart« jagdfrei! • Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer • Wildtier-Findlinge: Erste Hilfe • Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt • RespekTiere International: Der erste Gnadenhof in Mauretanien ist im Entstehen! • Vegan Body Reset: Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen • Deftig vegan für jeden Tag: Unkomplizierte Köstlichkeiten schnell und einfach gemacht

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

Freiheit für Tiere 2/2024

Artikelnummer: 2/2024

Promis für Tiere: Billie Eilish und Fienas eröffnen veganes Restaurant in L.A. · Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul • Interview mit Mary McCartney • Wissenschaft: Vogelmütter singen Lieder für ihre ungeschlüpften Küken • Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss • Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück: Grundstück in Niedersachsen jagdfrei! • Interview: Ein Fleischer hört auf zu töten und wird Veganer • Das Leid der Ziegen für Kaschmirpullis • Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! • WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere • ATLAS der bedrohten TIERE • EASY SPEEDY VEGAN - Die besten 10-, 20- und 30-Minuten-Rezepte • Vegane Kuchenliebe

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

Freiheit für Tiere 1/2024

Artikelnummer: 1/2024

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

3,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

16,90 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

weiterlesen

Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
weiter

Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
weiter

Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter