V Like Victory - vegane Ernährung im Profisport

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V Like Victory - Dokumentarfilm über vegane Ernährung im Profisport

Rein pflanzliche Ernährung im Profisport? Geht das? Filmproduzent Lars Oppermann hat für seine Doku »V like Victory« vegan lebende Sportler besucht: die Fußballer Benedikt Höwedes, Andreas Luthe und Timo Hildeband, den Radsportprofi Simon Geschke, die zweifache Deutsche Meisterin im Longboard-Surfen Valeska Schneider, die 18fache Weltmeisterin im Kickboxen Marie Lang, den Schweizer Meister im Skicross Ryan Regez, Bodybuilder-Legende Ralf Moeller sowie weitere Sportler, Ernährungswissenschaftler und den ehemaligen Chefkoch der Fußball-Nationalmannschaft, Holger Stormberg. Entstanden ist ein informativer Film, der mit seinen unterschiedlichen Geschichten inspiriert.

Lars Oppermann, der Produzent und Regisseur des Films »V like Victory« , lebt selbst seit 8 Jahren vegan und ist leidenschaftlicher Wellenreiter. Mit Fitnesstraining, Klettern und Surfskaten bereitet er sich auf seine Surfreisen vor. Die Inspiration zur Realisierung dieser Doku bekam er durch den Film »The Game Changers«.

Lars Opermann ist der Produzent und Regisseur

Lars Opermann ist der Produzent und Regisseur

der Doku »V like Victory«. Seine große Leidenschaft gilt dem Wellenreiten. · Bild: Screenshot v-like-victory.de

Schnelle Regeneration und bessere Gesundheit durch pflanzliche Ernährung

Die Sportlerinnen und Sportler berichten, dass sich nach der Umstellung auf pflanzliche Ernährung keine Nachteile hatten, sondern ganz im Gegenteil: Die Regenerationszeit nach Training und Wettkampf hat sich deutlich verkürzt, die Sportler haben weniger mit Muskelkater und Verletzungen zu kämpfen.

Fußballweltmeister Benedikt Höwedes berichtet, dass er in seiner Zeit bei Juventus Turin 2017/18 anfing, sich mit veganer Ernährung zu beschäftigen: »Ich habe viel mit Verletzungen zu tun gehabt und mich herumgeplagt und irgendwie habe ich nach Lösungen gesucht.« Er berichtet, dass die Umstellung auf vegane Ernährung ziemlich schnell zu Erfolgen geführt hat: »Als ich wieder auf dem Platz stand, merkte ich: Da sind einfach weniger Entzündungen im Körper drin. Ich bin nicht mehr so anfällig für Verletzungen - gerade für Muskelverletzungen. Ich habe seither auch im Training weniger muskuläre Verhärtungen gehabt. Und dann kam noch das Gefühl dazu, dass ich auf einmal viel schneller regeneriert habe beim Training oder nach den Spielen. Das waren einfach sehr viele positive Effekte. Das hat mich immer in der Sache bestärkt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. « Außerdem berichtet der Fußballer, dass er auf einmal »total reine Haut« bekam, als er die Milchprodukte weggelassen hatte. Inzwischen konnte Benedikt Höwedes einige weitere Spieler dafür begeistern. »Sie haben sich damit beschäftigt: Was passiert mit den Tieren? Was machen wir überhaupt mit der Umwelt? Was hat das für Folgen? Und ich finde, das ist schon mal ein großer Schritt, wenn man die Leute dafür sensibilisiert. Es ist einfach komplett lohnenswert, sich umzustellen, weil es so viele positive Effekte auf dein Leben hat: gesundheitliche Aspekte, ein neues Lebensgefühl, sich auch über andere Dinge klar zu werden.«

Benedikt Höwedes stellte 2018

Benedikt Höwedes stellte 2018

aufgrund vieler Verletzungen auf vegane Ernährung um. Mit Erfolg: »Ich bin nicht mehr so anfällig für Verletzungen - gerade für Muskelverletzungen.« · Bild: Marcel Paschertz - Shutterstock.com

Andreas Luthe, Profi in der Fußballbundesliga seit 2006, lebt seit Jahren vegan und fühlt sich total fit und rundum wohl. »Ich habe mich intensiv mit Ernährung auseinander gesetzt«, berichtet der Torwart. »Ich bin jetzt 33 Jahre, spiele immer noch auf hohem Niveau Fußball und glaube, dass ich in einer körperlichen Konstitution bin, dass ich das auch noch viele Jahre so weiter machen kann. Im Profi-Fußball zählt einfach am Ende die Leistung, das Ergebnis«, sagt er.

Andreas Luthe stellte 2014

Andreas Luthe stellte 2014

aufgrund vieler Verletzungen auf vegane Ernährung um: »Seitdem bin ich fit wie nie zuvor, bin sehr verletzungsunanfällig.« · Bild: PETA

In der Doku »V like Victory« kommt auch Holger Stromberg zu Wort. Er war von 2007 bis 2017 Chefkoch der deutschen Fußball Nationalmannschaft. Bei der WM in Brasilien 2014 verköstigte er die Spieler weitgehend vegan: »Morgens gab es verschiedene Pflanzendrinks ins Müsli, die Spieler bekamen viel Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte. 2014 in Brasilien haben wir den großen Titel endlich geholt. Mit einer pflanzenbasierten Kost von weit über 85 Prozent haben wir gesehen, dass man damit auch Weltmeister werden kann. Das hat meine Arbeit bestärkt.«

Holger Stromberg war von 2007 bis 2017 Chefkoch

Holger Stromberg war von 2007 bis 2017 Chefkoch

der deutschen Fußball Nationalmannschaft. Bei der WM in Brasilien 2014 verköstigte er die Spieler weitgehend vegan. · Bild: Screenshot v-like-victory.de

Simon Geschke ist Radrennprofi und Etappensieger bei der Tour de France. »Ich lebe seit 2016 vegan«, sagt er. »Anfangs wollte ich das für mich so zwei, drei Wochen testen, ob es vielleicht auch negative Auswirkungen hat oder positive - man kann sich ja nicht sicher sein, bevor man es nicht probiert hat. Ja, dann bin ich aber die ersten Rennen gleich sehr gut gefahren.« Er berichtet, dass er schneller regeneriert: »Ich habe gemerkt, dass man besser schläft und dadurch auch weniger Schlaf braucht. Vier bis acht Wochen vor Saison-Höhepunkten achtet man wirklich auf alles und lässt alles weg, was nicht gesund ist. Das Klischee, dass Veganer nur Salat essen - ich glaube, die Zeiten sind langsam vorbei.«

Radrennprofi Simon Geschke setzt seit 2016

Radrennprofi Simon Geschke setzt seit 2016

auf Pflanzenkraft. »Wenn ich die Bilder der Tiere im Kopf hatte, habe ich mich fast schon geekelt.« · Bild: Markus Wissmann - Shutterstock.com

»Den Leuten wird bewusst, dass man auch als Veganer Leistung bringen kann«

Ryan Regez ist alpiner Skicross-Fahrer. »Skicross ist wie BMX auf Skiern«, sagt er. Seinen ersten Gesamtsieg im Europacup gewann er in der Saison 2015/16. Mit veganer Ernährung fing Ryan Regez an, als er sich 2017 verletzt hatte: »Ich hatte Operationen an Knie und Fuß. Und da dachte ich mir: Hey, schlimmer kann es eh nicht mehr werden, probier' ich doch mal vegan für einen Monat. Ich habs versucht, ich hab mich laufend informiert - und ja, inzwischen sind schon drei Jahre vergangen. Es ist alles sehr gut verheilt und sehr schnell. Ich war schnell wieder leistungsfähig, sobald ich wieder Kraft aufbauen konnte.« Nach dieser Verletzung startete Ryan Regez in der darauf folgenden Saison wieder im Europacup, den er zum zweiten Mal als Gesamtsieger gewinnen konnte. 2019 gelang ihm in Feldberg der erste Weltcupsieg und anschließend in Montafon sein zweiter, im Januar 2020 in Idre der dritte. 2020 wurde Ryan Regez Schweizer Meister im Skicross. »Die Leute werden ein bisschen aufmerksamer: Ah, es ist ein veganer Athlet unter uns und der ist auch sehr erfolgreich. Den Leuten wird bewusst, dass man auch als Veganer Leistung erbringen kann.«

Der Schweizer Skicrossfahrer Ryan Regez

Der Schweizer Skicrossfahrer Ryan Regez

entschied sich 2017 nach einem Kreuzbandriss für die Umstellung auf pflanzliche Ernährung: »Ich wollte eine optimale Reha nach meiner Verletzung«, erklärt er. »Inzwischen bin ich den Tieren und der Umwelt zuliebe Veganer.« · Bild: Screenshot v-like-victory.de

Marie Lang ist 18-fache Weltmeisterin im Kickboxen. »Ich habe mich in der Wettkampfvorbereitung für meinen letzten WM-Kampf komplett vegan ernährt. Die Reaktion war: "Wie willst du da fit sein?" Auch als ich das auf Social media gepostet habe, haben viele Leute negativ reagiert und gesagt: "Da hast du gar keine Energie". Oder: "Dann wirst du den Kampf verlieren". Ich habe mich in der Vorbereitung super gefühlt«, erzählt die Kickbox-Weltmeisterin. »Im Training hatte ich das Gefühl - ich trainiere ja morgens und abends -, dass ich sehr schnell wieder fit war, also eine kurze Regeneration hatte, und einfach schnell wieder im Training drinnen war. Ich habe mich einfach super fit gefühlt.« Im Kampf war sie selbst dann richtig gespannt: »Das war die WM-Titelverteidigung. Ich hatte auch eine starke Gegnerin. Aber ich habe letztendlich gewonnen.«

Marie Lang ist 18-fache Weltmeisterin im Kickboxen

Marie Lang ist 18-fache Weltmeisterin im Kickboxen

Zur Vorbereitung auf die WM-Titelverteidigung entschied sie sich für völlig neue Wege - zum ersten Mal ernährte sie sich vor einem Kampf vegan: »Ich habe die Dokumentation ‘The Game Changers’ zum Thema vegane Ernährung gesehen und da ging es darum, dass sich Sportler vegan ernähren. Das fand ich super interessant und wollte das in meiner nächsten Vorbereitung testen.« Mit Erfolg! · Bild: Screenshot v-like-victory.de

Wie kannst du als Veganer Muskeln aufbauen?

Die Frage »Wie kannst du denn als Veganer Muskeln aufbauen?«, bekommen vegan lebende Sportler immer noch gestellt. Dabei ist die Versorgung mit hochwertigen Proteinen ganz einfach: mit Hülsenfrüchten und Nüssen!

»Ich verstehe die Vorurteile, absolut! Bei mir hat's auch gedauert. Aber dann hat's gefunkt! Und dann spürst du es!«, sagt Bodybuilder-Legende und Mr. Universum Ralf Möller. »Ich sag: Leute, der Elefant, der Gorilla und der Ralf Möller sind die stärksten Tiere. Und die sind alle gesund, muskulös und kräftig. Also muss es irgendwo herkommen, wenn man pflanzlich isst!«

Hollywoodschauspieler und Bodybuilder-Legende

Hollywoodschauspieler und Bodybuilder-Legende

Ralf Möller setzt seit 2018 auf Pflanzenkraft - den Tieren und der Umwelt zuliebe. · Bild: PETA

Mitgefühl zu den Tieren & Schutz unseres Planeten

Die meisten Sportler wurden aus ethischen Gründen Veganer: aus Liebe zu den Tieren und um unseren Planeten zu schützen.

»Ich versuche, so gut es geht, der Umwelt möglichst wenig Schaden zuzufügen. Und die einfachste Stellschraube ist der Veganismus«, sagt Kraftsportler Sebastian Klaudat. »Wenn man eben nicht Fleisch und Milchprodukte konsumiert, schadet man den Tieren nicht und macht was Gutes für die Umwelt.« Die vegane Lebensweise reduziert den ökologischen Fußabdruck einer Person um bis zu 73 Prozent.

Valeska Schneider, zweifache Deutsche Meisterin im Longboard Surfen, hat mit veganer Ernährung begonnen, nachdem sie den Film »The Game Changers« gesehen hatte: »Ich fand das super interessant, wie anstrengend tierische Produkte für den Körper sind und wie einen das abhält von der Regeneration«, sagt sie. »Vor allem als ich die Milchprodukte weggelassen habe, merkte ich, wie mir das gut tut. Mittlerweile trinke ich Hafermilch viel lieber als normale Milch«, erzählt die Surfmeisterin. »Die Philosophie beim Surfen und bei der veganen Ernährung ist der Umweltschutz bzw. die Umweltbelastung, die durch die Viehzucht zustande kommt. Und da sind für mich die Parallelen: Wenn man generell sehr umweltbewusst ist durch den direkten Kontakt zur Natur, möchte man das auch in andere Lebensbereiche übertragen. Ich würde einfach empfehlen, das mal auszuprobieren!«

Torwart-Legende Timo Hildebrand - er blieb 884 Bundesliga-Minuten ohne Gegentor, bisher unübertroffen -, WM-Teilnehmer und Deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart 2007, lebt seit 2015 überwiegend vegan. Ihm geht es um »die Empathie, die jeder haben sollte, wie wir mit den Mitmenschen umgehen oder den Tieren gegenüber - oder auch, ganz groß gedacht, unserem Planeten.« Und er sagt: »Unser Konsumverhalten ist elementar. Jeder kann dafür sorgen, etwas zu ändern.« Timo Hildebrand sagt, dass er dies auch seinem Sohn weitervermitteln möchte und dass er versucht, Menschen aus seinem näheren Umfeld aufzuklären und den Anstoß zu geben, Dinge zu verändern. »Ich habe aber auch erkannt, dass ich erstmal bei mir selber anfangen muss und das einfach auch vorleben sollte. Denn wenn man ein gutes Vorbild ist, steigt auch die Akzeptanz deines Gegenübers.« Und er ist überzeugt: »Dieses Thema muss noch weiter in die Mitte der Gesellschaft. Die Sportler und die Vereine sind mittlerweile auch viel, viel offener dafür geworden, um einfach auch eventuell einen Wettbewerbsvorteil zu haben.« Aber: »Den Tieren ist egal, warum sie nicht gegessen werden.«

Timo Hildebrand geht es nicht nur um gesunde

Timo Hildebrand geht es nicht nur um gesunde

Ernährung, sondern um die Tiere und unseren Planeten. · Bild: PETA

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FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

Verhaltensforschung: Was Raben über andere wissen • Überraschende Zwillingsstudie: Ein Zwilling isst vegan, der andere nicht • Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden! • Tiere für den Müll? Tiere aus der industriellen Massenhaltung enden millionenfach in »Tierkörperbeseitigungsanlagen« • Amtsgericht Hameln: Schweinemäster zu hoher Geldstrafe verurteilt • Recht: 50 Hektar im Kreis Dithmarschen jagdfrei! • Biotop »Rüm Hart« jagdfrei! • Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer • Wildtier-Findlinge: Erste Hilfe • Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt • RespekTiere International: Der erste Gnadenhof in Mauretanien ist im Entstehen! • Vegan Body Reset: Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen • Deftig vegan für jeden Tag: Unkomplizierte Köstlichkeiten schnell und einfach gemacht

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

Freiheit für Tiere 2/2024

Artikelnummer: 2/2024

Promis für Tiere: Billie Eilish und Fienas eröffnen veganes Restaurant in L.A. · Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul • Interview mit Mary McCartney • Wissenschaft: Vogelmütter singen Lieder für ihre ungeschlüpften Küken • Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss • Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück: Grundstück in Niedersachsen jagdfrei! • Interview: Ein Fleischer hört auf zu töten und wird Veganer • Das Leid der Ziegen für Kaschmirpullis • Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! • WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere • ATLAS der bedrohten TIERE • EASY SPEEDY VEGAN - Die besten 10-, 20- und 30-Minuten-Rezepte • Vegane Kuchenliebe

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

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Artikelnummer: 1/2024

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter