Walfang vor Island: Das Schlachten geht weiter

Als die weltweiten Walbestände an den Rand der Ausrottung gelangten, beschlossen die Mitgliedsstaaten der Internationalen Walfangkommission IWC 1982 ein Verbot des kommerziellen Walfangs. Das Moratorium trat 1986 in Kraft. Dennoch gibt es drei Länder, die kommerziellen Walfang weiterhin erlauben: Norwegen erkennt das Moratorium nicht an und setzt eigenmächtig kommerziellen Walfang fort. Japan deklariert seinen Walfang als wissenschaftlich . Island weigert sich, das Moratorium der IWC gegen kommerziellen Walfang anzuerkennen und tötet stattdessen weiterhin gefährdete Finnwale zu Exportzwecken sowie Zwergwale für die Inlandsnachfrage, auch als Angebot für Touristen.

Vor Island kommen vor allem Zwergwale,

Vor Island kommen vor allem Zwergwale,

auch Minkwale genannt, (Bild oben) und Finnwale vor. Beide Arten werden bejagt. Jedes Jahr schießen die isländischen Walfänger etwa 50 Zwergwale. · Bild: Regina Asmutis-Silvia-WDC

Finnwale

Finnwale

können bis zu 26 Metern Länge erreichen und sind nach dem Blauwal das zweitgrößte Säugetier der Welt. Die Großwale sind in der Roten Liste gefährdeter Arten gelistet, nachdem ihre Bejagung im 20. Jahrhundert zu einem rapiden Rückgang geführt hat. Dennoch hat die isländische Regierung für 2017 eine Fangquote von 154 Finnwalen herausgegeben. Wegen Exportschwierigkeiten blieben sie 2017 verschont. · Bild: WDC

Der nördliche Atlantik ist ein ruhiges Gewässer, als die Halldor Sigurdsson aus einem der schützenden Fjorde Islands ausläuft. Minkwale sind das Ziel des Walfängers, der sich als Konrad vorstellt. Routiniert schiebt er die Abschussvorrichtung auf die Harpune. Man sieht, dass er es schon seit vielen Jahren macht. In den ersten Jahren schoss ihm nur so das Adrenalin durch den Körper, erzählt der Walfänger. Doch mittlerweile habe er sich daran gewöhnt. Er sei nun mal schon immer ein Jäger gewesen.

1975 hat Konrad seinen ersten Wal geschossen. Seither fährt er in jeder Walfangsaison auf das Meer vor Island heraus, um Finnwale oder Minwale wie die Isländer Zwergwale nennen zu jagen. Mit einem scheppernden Motor fährt die Halldor Sigurdsson Richtung Ozean. Das Alter des Motors hört man. Sie sieht nicht aus wie eines der bekannteren größen Walfangschiffe, die von Sea Shepherd auf allen Ozeanen der Welt bekämpft werden, um die mittlerweile international verurteilte Jagd auf Wale zu beenden. Vielmehr ähnelt sie einem Hafenschlepper mit einer modernen Harpune auf dem Bug. Klein, alt, aber seit langem im Einsatz. Anscheinend erfolgreich, sonst wäre sie bestimmt längst ausgemustert worden.

Konrad verschanzt sich in der Kabine des Steuermanns und hält nach Schwarzvögeln Ausschau. Schließlich sind Schwarzvögel da, wo Fische sind und Wale wiederum dort, wo ebenfalls Fische sind. Er sieht sie und gibt die Anweisung an seine Mannschaft, das Schiff dorthin zu lenken. Auf dem Weg zur Gruppe der Schwarzvögel kommt jedoch ein anderes Walfangschiff entgegen und berichtet, dass sie heute keine Wale gefunden haben. Trotzdem entschließt sich Konrad, weiterzufahren. Und er hat Recht! Am Horizont erblickt er einen Wal. Schnell rennt er zur Harpune, während seine Crew das Schiff zum Wal fahren lässt. Doch als er den Wal genauer betrachten kann, lässt der Walfänger die Harpune enttäuscht los. Es ist ein Buckelwal.

Schon seit 1966 ist der Walfang von Buckelwalen komplett verboten. Schließlich war der Bestand der Buckelwale durch die exzessive Bejagung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stark zurückgegangen. Seitdem hat sich der Bestand wieder erholt, jedoch ist ein weiterer Schutz vor dem Menschen unausweichlich. Konrad hat dafür wenig Verständnis. Seit Jahrzehnten dürften sie keine Buckelwale jagen, auch wenn sie den ganzen Fisch wegäßen.

Buckelwale

Buckelwale

erreichen eine Körpergröße von 12 bis 15 Metern und sind vor allem durch ihre eindrücklichen Walgesänge bekannt. Die intensive Bejagung führte zu einem bedrohlichen Rückgang der weltweiten Bestände. Die Jagd auf Buckelwale ist seit 1966 komplett verboten, sie stehen weltweit unter Artenschutz. · Bild: Vojtech Soukup - Fotolia.com

Trotz internationalen Verbots:

Kommerzieller Walfang vor Islands Küsten

Auch von Frühling bis Herbst 2017 war der kommerzielle Walfang wieder Teil der traurigen Realität auf Island. Bereits 1986 verbot Island den Walfang. Bis 1989 durfte noch zu wissenschaftlichen Zwecken gejagt werden. Das bedeutete für die vielen Walfangflotten, im Hafen zu bleiben. 2003 jedoch erfolgte die Kehrtwende. Zunächst wurde der Walfang wieder für so genannte "wissenschaftliche Zwecke" zugelassen, 2006 dann auch kommerziell.

Der Walfang ist vor allem mit einer Person in Island verbunden: Kristjan Loftsson. Seit seinem dreizehnten Lebensjahr jagt er Wale und stieg als Anteileigner des Fischereikonzerns HB Grandi zu einem der reichsten Männer Islands auf. Seine Walfangflotte ist die einzige des Landes, die in der Lage ist, die größeren Finnwale zu jagen. Jeder erlegte Finnwal in den isländischen Gewässern ist durch eine der Harpunen Loftssons erlegt worden. Er steht zum Walfang und er spaltet das Land. Immer wieder zeigte er nach dem Verbot des Walfangs sein Unverständnis über die Situation: Island habe das Recht, als eigenständige Nation ihre Ressourcen zu nutzen. So vermischt er vermeintliche Wirtschaftlichkeit und nationalen Pathos zu einem Plädoyer für den Walfang - mit Erfolg: Durch seine Bestrebungen, den Walfang wieder einzuführen, beschloss das isländische Parlament die 180 Grad-Wende.

Kristjan Loftsson ist also einer der einflussreichsten Lobbyisten des Walfangs und der Fischereiwirtschaft in Island. In seiner politischen Arbeit setzt er alles daran, dass der Status Quo erhalten bleibt. Der Walfang und Island seien nach seiner Meinung eine untrennbare Einheit. Alles andere sei eine Kampagne so genannter Antis , wie er pauschal die Tierschützerinnen und Tierschützer nennt.

Die harten Fakten

Der Finnwalfang steht seit Jahren in der Kritik. Schließlich sind die Großwale in der Roten Liste gefährdeter Arten gelistet, nachdem ihre Bejagung im 20. Jahrhundert zu einem rapiden Rückgang geführt hat.

Doch noch immer zeigt sich das isländische Fischereiministerium uneinsichtig. Auch 2017 wurde eine Fangquote für Finnwale herausgegeben: Bis zu 224 Finnwale dürfen in diesem Jahr erlegt werden. Zuletzt verzeichnete die reale Beute der Walfänger einen konstanten Anstieg. 2013 wurden 134 Wale erlegt, 2014 137 und 2015 155. Dies ist ein Anstieg um fast 14 Prozent innerhalb von nur zwei Jahren!

Unverantwortlich finden dies nicht nur Tierschützerinnen und Tierschützer, sondern auch Meeresbiologen. Noch sind die Routen der Wale, ihr genauer Bestand vor Island sowie die Prognose und ihre Reaktion auf den Klimawandel nicht erforscht. Trotz des Mangels wissenschaftlicher Befunde wird weiter Jagd auf die Wale gemacht.

Gleichzeitig steht die Tötungspraxis in der Kritik. Durch den Wellengang und die Entfernung, mit der auf den Wal geschossen wird, gelingt es beim Großteil der Opfer nicht, die Stellen am Körper zu treffen, deren Beschuss den Finnwal sofort ohnmächtig machen würde. Oft wird eben jene Stelle verfehlt und es kommt zu einem langen Todeskampf. Blutend und voller Schmerz kämpfen viele Wale noch bis zu 40 Minuten um ihr Leben. An Land wäre ein derartiger Todeskampf längst zu Recht verpönt. Doch auf dem Meer scheint es traurige Realität zu sein.

Bis zu 24 Walarten tummeln sich an Islands Küsten.

Bis zu 24 Walarten tummeln sich an Islands Küsten.

Damit zählt Islang zu den Whale Watching-Hotspots in Europa. Auch aus ökonomischen Gründen ist Walfang längst überholt: In Island kostet ein Kilo Wal im Supermarkt nicht mehr als ein Kilo Hähnchen. Einen Wal auf einer Whale Watching-Fahrt lebendig zu sehen, kostet rund 100 Euro. · Bild: NCAimages - Fotolia

Empathie vs. Wirtschaftlichkeit

Doch dieses Jahr hielt auch einige Überraschungen parat. Wie schon 2016 verzichtete die Flotte um Kristjan Loftsson 2017 erneut auf die Finnwaljagd. Zunächst ging man von einem Einzelfall aus, doch die internationale Ächtung des Walfangs macht seinem Geschäft mittlerweile zu schaffen. Island ist schlicht und ergreifend zu klein. Trotz Tourismus kann hier keine Nachfrage erzielt werden, die wirklichen Gewinn bringt. In allen anderen Staaten der Welt ist der internationale Handel mit Walprodukten verboten. Der einzige rentable Absatzmarkt ist Japan.

Japan jedoch führte in den letzten Jahren verstärkte Kontrolle für importiertes Walfleisch ein. Durch die Verschmutzung der Meere ist die Schadstoffbelastung von isländischem Finnwalfleisch immens angestiegen. Der Gehalt an Pestiziden und Schwermetallen ist für den Menschen mittlerweile unzumutbar geworden. Somit bricht der einzige attraktive Absatzmarkt für Kristjan Loftsson weg. Ein großer Erfolg? Nein! Die Finnwale haben lediglich aus wirtschaftlichen Gründen zwei Jahre Schonung bekommen. Wäre ein Absatzmarkt vorhanden, würde weitergejagt werden. Aus Liebe zu den Tieren ist kein Umdenken geschehen. Sonst hätte das Fischereiministerium trotz Moratorium im Jahr 2016 keine neuen Quoten für 2017 herausgegeben. Aus politischer Sicht scheinen also die Sympathien und Hoffnungen klar auf Seiten des Walfanges zu sein.

Auch wenn 2016 und 2017 zwei gute Jahre für die großen Finnwale waren, bleibt nicht zu vergessen, dass weiter auf Zwergwale geschossen wird. Sie sind zwar nicht vom Aussterben bedroht und werden auch nicht als gefährdet gelistet. Doch auch sie leiden, bluten und sterben qualvoll.

Das meiste Walfleisch wird von Touristen gegessen, im falschen Glauben, dass es ein traditionelles Gericht der Isländer sei. Ein Kilogramm Wal gibt es im Supermarkt zum gleichen Preis wie ein Kilogramm Hähnchen. Zum Vergleich: Einen Wal auf einer Whale-Watching-Fahrt lebendig zu sehen, kostet rund 100 Euro.

Informationen zum Walschutz & aktiv werden:

Whale & Dolphin Conservation WDC
Gegründet 1987. Internationale gemeinnützige Organisation zum Schutz von Walen und Delfinen.
de.whales.org

Sea Shepherd e.V.
Gegründet 1977. Internationale gemeinnützige Organisation zum Schutz der marinen Tierwelt.
sea-shepherd.de

100 Ausgaben FREIHEIT FÜR TIERE von 2002-2026

FREIHEIT FÜR TIERE 4/2026

Freiheit für Tiere 4/2026

Artikelnummer: 4-2026

Nach 25 Jahren: DAS BRENNGLAS endet • Nach 100 Ausgaben von 2002-2026: FREIHEIT FÜR TIERE wird als Zeitschrift eingestellt • Wissenschaft: Goffinkakadus erkennen, wenn etwas kaputt geht, »ärgern« sich - und finden Lösungen • Warum Tierversuche ethisch, wissenschaftlich und in der praktischen Umsetzung problematisch und überholt sind • Studie: Jagd auf Füchse, Marder und Rabenvögel nicht zu rechtfertigen • Recht: 1,6 Hektar Wald und Wiese in Rheinland-Pfalz jagdfrei • Polen: Mit 100.000 Unterschriften und Prominenten für Jagdverbote • Tierportrait: Das Buch der Vögel • Tierportrait: Luchs - Schattenwesen und Lichtgestalt • Stars für Tiere: Sarah Connor - Freiheit für Orcas und alle Meerestiere! • Billie Eilish: »You can’t love animals and eat meat« • Wissenschaft: Pflanzliche Ernährung schützt vor Krebs • Studie: Länger jung mit pflanzlicher Ernährung • Buchtipp Work-Lunch-Balance: Schnelle 100% tierfreundliche Gerichte für eine bewusste Mittagspause • Buchtipp: TASTY HEALTHY VEGAN mit Rezepten

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FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

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Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich? · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben. · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter