Wie Schmetterlinge leben

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Johann Brandstetter, der auf Naturzeichnungen

Johann Brandstetter, der auf Naturzeichnungen

- besonders Schmetterlinge - spezialisiert ist und zu den "200 Best Illustrators Worldwide" zählt, möchte uns mit seinen außergewöhnlichen Zeichnungen die Schönheit der Schmetterlinge vor Augen führen. Er zeigt sie in ihren Lebensräumen, mit ihren Futterpflanzen und ihre wunderbare Metamorphose. · Bild: © Johann Brandstetter. Aus: Wie Scjmetterlinge leben. Haupt-Verlag, 2019

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion Freiheit für Tiere

Schmetterlinge sind wunderschön. Sie bezaubern durch ihre filigrane Schönheit und wir freuen uns über ihren gaukelnden Flug. Doch sie sind immer seltener zu sehen: Immer mehr Schmetterlingsarten sind vom Aussterben bedroht oder sie verschwinden. Ein bezauberndes Buch über Schmetterlinge mit einmalig schönen Illustrationen des preisgekrönten Künstlers Johann Brandstetter und informativen Texten der Biologin Elke Zippel stellt uns das geheime Leben der Schmetterlinge vor, ihre wundersamen Verwandlungen, raffinierten Täuschungen und prächtigen Farbspiele. Die Autoren hoffen, dass sie mit ihrem Buch Wie Schmetterlinge leben ihre Begeisterung auf die Leser übertragen können - weil Schmetterlinge dringend unseren Schutz brauchen.

80 % der Tagfalter stehen auf der Roten Liste

Seit 1990 ist die Hälfte aller Tagfalter-Arten aus Europa verschwunden. 80 Prozent der Tagfalter-Arten stehen auf der Roten Liste. Dies liegt vor allem am Verlust ihrer Lebensräume, von Wildblumen-Wiesen, blühenden Ackerrändern und Mooren.

Durch die industrielle Landwirtschaft mit Monokulturen und massenhaftem Einsatz von Pestiziden nimmt einerseits der Artenreichtum unter den Pflanzen immer mehr ab und damit die Lebensgrundlage für die Schmetterlinge. Andererseits werden durch Insektizide nicht nur Bienen getötet, sondern jedes Insekt, also auch Schmetterlinge.

»Schmetterlinge sind wunderbare, oft schillernd schöne Insekten, die von vielen Menschen wegen ihrer Farbenpracht und der frohen Leichtigkeit ihres Flugs bewundert werden. Gleichzeitig sind viele Schmetterlingsarten auch bedroht und brauchen dringend unseren Schutz«, so Johann Brandstetter. »Weil die wenigsten Genaueres über sie wissen und nur ein paar Spezialisten sich mit den Bedürfnissen von Schmetterlingen beschäftigt haben, bleibt den meisten von uns ihr geheimes Leben verborgen.«

Wem ist schon bewusst, dass manche Raupen sich so sehr auf eine bestimmte Pflanze spezialisiert haben, dass sie lieber verhungern, als die »falsche« Pflanze zu fressen? Wer weiß, warum Schmetterlinge im Hochgebirge oft ungewöhnlich dunkel gefärbt sind oder dass es Raupen gibt, die im Wasser leben? Jede Schmetterlingsart hat eine individuelle Besonderheit, die ihr Überleben sichert.

Lebensraum Magerwiese:

Lebensraum Magerwiese:

Bunte Vielfalt für Gelblinge, Kommafalter, Bläulinge, Samtfalter, Purpurbär, Mauerfuchs und Scheckenfalter. · Bild: © Johann Brandstetter. Aus: Wie Scjmetterlinge leben. Haupt-Verlag, 2019

Außergewöhnliche Zeichnungen führen uns die Schönheit der Schmetterlinge vor Augen

Johann Brandstetter, der auf Naturzeichnungen - besonders Schmetterlinge - spezialisiert ist und zu den »200 Best Illustrators Worldwide« zählt, möchte uns mit seinen außergewöhnlichen Zeichnungen die Schönheit der Schmetterlinge vor Augen führen. Er zeigt sie in ihren Lebensräumen, mit ihren Futterpflanzen und ihre wunderbare Metamorphose.

»Schmetterlinge gehören zu unserem Leben«, sagt Johann Brandstetter. »Sie dienen nicht nur als Blütenbestäuber oder Futterquelle für unsere Singvögel. Sie stehen für Leichtigkeit und Verwandlung, seit Jahrtausenden und in allen Kulturen sind sie wegen ihres speziellen Lebenszyklus auch ein Symbol für die Metamorphosen von Geist und Seele.«Wir sollten sie schützen, damit wir uns weiterhin erfreuen können am Zitronenfalter, der uns beim Frühlingsspaziergang begegnet, oder am Schwalbenschwanz, der über eine duftende Sommerwiese schwebt.

Seine Beobachtungen der Schmetterlinge setzt der Künstler bildhaft um. Dabei nimmt er den gesamten Mikrokosmos um den Schmetterling herum in den Blick: die vielfältigen Zusammenhänge und Vernetzungen seines Lebensraums, die Pflanzen, die in seinen verschiedenen Entwicklungsphasen wichtig sind und natürlich die unterschiedlichen Lebensformen: vom Ei zur Raupe zur Puppe, bis der eigentliche Falter schlüpft.

Jede Schmetterlingsart

Jede Schmetterlingsart

hat individuelle Besonderheiten, die ihr Überleben sichern, spezielle Futterpflanzen oder Symbiosen, zum Besipiel mit Ameisen. Bläulinge der Gattung Maculinea legen ihre Eier in die Blütenstände des Großen Wiesenknopfes. Dort leben und fressen die Raupen während ihrer ersten Larvenstadien. Dann lassen sie sich zu Boden fallen. Ist in der Nähe ein Nest mit Roten Wiesenameisen, werden die Ameisen schnell auf die Raupen mit Honigdrüsen und dem Nestgeruch von Ameisen aufmerksam. Die Ameisen adoptieren die Raupen, schleppen sie in ihr Nest und pflegen sie den Winter über. Im Frühling verpuppen sich die Raupen. Der ausgewachsene Schmetterling verlässt nach dem Schlüpfen den Ameisenbau. Doch: Fehlt der Große Wiesenknopf oder fehlen die Roten Waldameisen, verschwinden die Bläulinge... · Bild: © Johann Brandstetter. Aus: Wie Scjmetterlinge leben. Haupt-Verlag, 2019

Das geheime Leben der Schmetterlinge

Die Biologin Dr. Elke Zippel ergänzt das geheime Leben der Schmetterlinge, die Johann Brandstetter seit seiner Jugend zeichnet, mit sachkundigen Texten und weiterführenden Zusammenhängen: die Vielfalt der Schmetterlingsfamilien, ihre Anpassung an unterschiedliche Lebensräume, das Wunder von Metamorphose und Täuschung und die Beziehung von Blüte und Bestäuber.

In dem Buch »Das Leben der Schmetterlinge« werden zunächst Schmetterlinge und ihre Lebensräume vorgestellt, sowohl mit informativen Texten als auch detaillierten und farbenprächtigen Zeichnungen von Johann Brandstetter: Lebensraum Magerrasen, Lebensraum Hochmoore und Feuchtwiesen, Lebensraum Auwald, Lebensraum Tundra hoch im Norden und Lebensraum tropischer Regenwald.

Anschließend stellen die beiden Autoren die Vielfalt der Schmetterlingsfamilien vor: Es beginnt mit Relikten aus längst vergangenen Erdzeitaltern, den Wurzel- und Holzbohrern. Die Glasflügler sind Meister der Tarnung: Sie sehen aus wie Wespen oder Hornissen, fliegen und bewegen sich auch so und können sogar brummen, aber nicht stechen. Die giftig bunten Widderchen tragen nicht nur Warnfarben, sondern sind für potentielle Fressfeinde tatsächlich giftig. Dann gibt es noch Schneckenspinner, Sichelflügler und Wollrückenspinner. Ritterfalter, wie der Schwalbenschwanz, sind unsere größten Tagfalter. Weiter geht es mit Weißlingen wie dem Zitronenfalter - dem Inbegriff des Frühlings -, der fröhlichen Vielfalt der Bläulinge bis zu den Edelfaltern wie Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Admiral oder dem Kleinen und Großen Eisvogel. Mit prächtigen Bildern werden tropisch anmutende Schönheiten wie der Oleanderschwärmer oder der Pfauenspinner vorgestellt, aber auch Seidenspinner, Wiesenspinner, Birkenspinner, Olivenspanner und andere Schmetterlinge der Familie der Spinner und Spanner. Eine der größten Faltergruppen sind die Eulenfalter, die zumeist nachtaktiv sind und Ultraschall - und damit die Signale ihrer Hauptfeinde, der Fledermäuse - wahrnehmen können.

Schmetterlinge benötigen großflächige Biotope

Dr. Elke Zippel studierte an der Freien Universität Berlin Biologie mit den Schwerpunkten systematische Botanik und Zoologie, Geobotanik und Ökologie. Seit 2009 arbeitet sie für nationale und internationale Projekte in der Dahlemer Saatgutbank am Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem. Sie ist u.a. für die Sammlung und Sicherung von Wildpflanzensamen sowie für Wiederansiedlungen seltener Pflanzenarten verantwortlich. Die Biologin erklärt, warum es mit schmalen Streifen blühender Blumen oder einer Trockenböschung hier und da, auf der zwei oder drei potentielle Nahrungspflanzen für Raupen stehen, nicht getan ist: »Schmetterlinge benötigen großflächige Biotope, in denen die Weibchen die zuweilen sehr spezifischen mikroklimatischen Bedingungen für die Eiablage finden, genügend Futterpflanzen für Raupen wachsen und für die Falter ein ausreichendes Nektarangebot während ihrer gesamten Flugzeit zur Verfügung steht. Der europäische oder nationale Schutz einiger weniger Arten nützt nichts, solange durch die "gute fachliche Praxis" in Land- und Forstwirtschaft wertvolle Schmetterlingsbiotope weiterhin in großem Stil vernichtet werden.«

Trotz jahrzehntelanger eindringlicher Warnungen und Appelle seitens der Biologen halten der unvermindert massive Einsatz von Insektiziden und die Überdüngung der Landschaft durch energieaufwändig produzierte Mineraldünger und Gülle als Abfallprodukt der Massentierhaltung an.

"Wir haben nicht mehr viel Zeit"

Auch wenn die Gründe für das Artensterben noch nicht bis ins letzte Detail erforscht sind, die wesentlichen Ursachen seien seit Jahrzehnten bekannt, so die Biologin Dr. Elke Zippel. »Wir wissen, wie wir unsere artenreichen Wiesen und Magerrasen bewahren, erhalten und fördern können. Damit sich in Zukunft wieder überall Schmetterlinge und andere Insekten tummeln können, braucht es schlicht und einfach nur den gesellschaftlichen und politischen Willen. Wir haben nicht mehr viel Zeit.«

Das Buch

Einmalig schöne Zeichnungen und spannende Texte mit viel Hintergrundwissen über Metamorphose, Lebensraum und Lebensweise bringen uns das geheime Leben der Schmetterlinge näher. Denn viele Schmetterlingsarten sind bedroht und brauchen dringend unseren Schutz.

»Der Band würde als ein populärwissenschaftliches Sachbuch schon bestens befriedigen. Er bleibt indessen zuvorderst ein Bildband, und die fantastischen Illustrationen von Johann Brandstetter sind es dann auch, die ihn aus diesbezüglichen Veröffentlichungen herausheben. Die vielen stimmungsvollen Bildtafeln von Faltern in ihrem natürlichen Umfeld sind da nur das eine. Daneben finden sich berückend präzise gearbeitete und prächtig kolorierte Anschauungsbeispiele bei jeder der vorgestellten Schmetterlingsarten, begleitet von botanischen Darstellungen der Wirtspflanzen, Flugstudien oder Schaubildern lebensräumlicher Zusammenhänge.«
(www.umweltnetz-schweiz.ch)

Johann Brandstetter, Elke Zippel: Wie Schmetterlinge leben
Gebunden, 224 Seiten, 58 Bildtafeln und 250 Abbildungen
Haupt-Verlag, 2019 ISBN: 978-3-258-08143-4
Preis: 34.00 Euro (D) / 35.00 Euro (A) CHF 39.00

Erscheint Mitte August: FREIHEIT FÜR TIERE 4/2024

Freiheit für Tiere 4-2024 (Vorbestellung - erscheint Mitte August)

Artikelnummer: 4-2024

Umfrage: EU-Bürger wollen strenge Regulierung der Jagd • Auf der Weide »aus Versehen« mit Wildtier verwechselt: Wie viele Pferde von Hobbyjägern erschossen werden • Eines der letzten Tabus der Fleischindustrie: DIE BLUTFABRIK - Warum Rosendünger Tierblut enthält und Zigarettenfilter auch • Wissenschaftliche Studie: »Landwirtschaft neu denken« - Wie wir unser Ernährungssystem konsequent und zukunftssicher transformieren • Wissenschaft: Die Wahrheit über die Jagd • Jagd ist ein Hobby mit einer starken Lobby • Wissenschaftliche Studien: Jagd stört das Ökosystem • Warum jagen Jäger wirklich? • Sympathische Flugkünstler mit eingebautem Kompass: Das faszinierende Leben der Störche • Tier- und Artenschutz international: Schlimme Dürre bedroht Tierwelt - Rettungsaktion für Hunderte Flusspferde in Botswana • Wissenschaft: Gesundheit & Ernährung • HOW NOT TO AGE: Jung bleiben und immer gesünder werden mit der Kraft von Pflanzen!

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FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

Verhaltensforschung: Was Raben über andere wissen • Überraschende Zwillingsstudie: Ein Zwilling isst vegan, der andere nicht • Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden! • Tiere für den Müll? Tiere aus der industriellen Massenhaltung enden millionenfach in »Tierkörperbeseitigungsanlagen« • Amtsgericht Hameln: Schweinemäster zu hoher Geldstrafe verurteilt • Recht: 50 Hektar im Kreis Dithmarschen jagdfrei! • Biotop »Rüm Hart« jagdfrei! • Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer • Wildtier-Findlinge: Erste Hilfe • Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt • RespekTiere International: Der erste Gnadenhof in Mauretanien ist im Entstehen! • Vegan Body Reset: Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen • Deftig vegan für jeden Tag: Unkomplizierte Köstlichkeiten schnell und einfach gemacht

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

Freiheit für Tiere 2/2024

Artikelnummer: 2/2024

Promis für Tiere: Billie Eilish und Fienas eröffnen veganes Restaurant in L.A. · Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul • Interview mit Mary McCartney • Wissenschaft: Vogelmütter singen Lieder für ihre ungeschlüpften Küken • Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss • Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück: Grundstück in Niedersachsen jagdfrei! • Interview: Ein Fleischer hört auf zu töten und wird Veganer • Das Leid der Ziegen für Kaschmirpullis • Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! • WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere • ATLAS der bedrohten TIERE • EASY SPEEDY VEGAN - Die besten 10-, 20- und 30-Minuten-Rezepte • Vegane Kuchenliebe

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

Freiheit für Tiere 1/2024

Artikelnummer: 1/2024

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter