Interview mit Andreas Bär Läsker

»Ich wollte an dem ganzen Tierleid

nicht mehr schuld sein"

Andreas Bär Läsker, Manager der Fanta 4 und überzeugter Veganer macht eine eindeutige Ansage: NO NEED FOR MEAT . Freiheit für Tiere sprach mit dem Autor.

Freiheit für Tiere: IN No need for meat bringst du die Dinge so herrlich unverblümt und gleichzeitig trotzdem locker auf den Punkt. Dein Buch war für dich eine Herzensangelegenheit. Wie kam es dazu?

Andreas Bär Läsker:
Es war für mich eine Herzensangelegenheit. Nachdem ich die China Study gelesen hatte, habe ich angefangen, mich vegetarisch zu ernähren. Ich habe auch
selber Tiere, ich lebe mit Tieren zusammen und mag Tiere. Und als der gesundheitliche Aspekt dann noch obendrauf kam, habe ich gedacht: Ob ich es wohl schaffe, meine Ernährung umzustellen? Ich hab"s dann gemacht: Erstmal habe ich das Fleisch weggelassen. Dann habe ich angefangen, ganz, ganz viel zu kochen und rumzuexperimentieren. Und dann dachte ich: Na, noch ein Kochbuch braucht die Welt nicht auch noch. Aber wenn ich all meine Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema noch dazu packe und meine doch eher pragmatische Sichtweise der Dinge, dann könnte das ein gutes Buch werden.

Freiheit für Tiere: Du schreibst: Es kommt im absolut wahrsten Sinne des Wortes Leben in die Küche, wenn das tote Fleisch verschwunden ist . Du hast ja schon vor über vier Jahren Tier-Leichenteile verbannt

Andreas Bär Läsker:
Ja. Ich habe wirklich alles rausgeschmissen, was da noch war. Und das Schöne ist: Ich habe angefangen, mich zu erkundigen und zu checken, was kann man denn so machen. Und da kommst du natürlich vom Hundertsten ins Tausendste. Irgendwann hast du dann zehn verschiedene Reissorten, acht verschiedene Bohnensorten und die Kichererbsen gibt es auch in verschiedenen Ausführungen. Und die ganze Küche steht voller Gläser, voller getrockneter Kräuter - und das sieht total schön aus! Es macht viel mehr Spaß, wenn man diese Vielfalt vor sich sieht!

Und es wird auch irgendwie viel lockerer in der eigenen Küche, wenn die Milch und die ganzen Eier auch noch weg sind. Es ist so genial: Wenn ich koche und einfach etwas zusammenmansche, einen Küchles-Teig oder so was, dass ich alles in jedem Aggregatzustand probieren kann. Weil man nicht immer so aufpassen und Angst haben muss: Die Eier uhhh, die Schale darf auf keinen Fall mit dem Teig zusammenkommen, Salmonellen ojeoje Wenn alles in jedem Zustand essbar ist, das ist total befreiend in der Küche!

Andreas Bär Läsker kocht

Andreas Bär Läsker kocht

mit rein pflanzlichen Zutaten - und das mit großer Begeisterung und Kreativität. · Bild: © Charalambos Triantafillidis, TRIAS Verlag

"Ich habe lange genug verdrängt,

was mit den Tieren passiert"

Freiheit für Tiere: In deinem Buch No need for meat - ebenso wie in deinem Facebook-Blog - zeigst du immer wieder mit deutlichen Worten das milliardenfache Tierleid für den Fleischkonsum auf. Dir geht es also nicht nur um gesunde Ernährung, oder?

Andreas Bär Läsker:
Ne, natürlich geht es mir nicht nur um gesunde Ernährung! Es ist ja im Grunde auch egal, woher man kommt: Irgendwann landet man beim Thema Massentierhaltung - oder man kommt von der Massentierhaltung zum Thema Gesundheit. Da schließt sich ja der Kreis und verbindet sich logisch miteinander. Ich habe genauso wie die große Mehrheit der Menschen das, was mit den Tieren passiert, lange genug verdrängt. Irgendwann bin ich aufgewacht und hab gemerkt: Das kann ich so nicht mehr mitmachen. Ich will daran nicht mehr schuld sein.

Ich bin wahnsinnig froh, dass ich diesen Weg gegangen bin und dass ich diesen Schritt gemacht mache - weil es mich einfach von einer Schuld befreit. Es ist kein gutes Gefühl, dieses latente schlechte Gewissen mit sich herumzutragen. Ich persönlich glaube, dass das einen krank macht. Also nicht nur die Ernährung, sondern auch das schlechte Gewissen kann einen krank machen.

"Den Film 'Earthlings' sollte jeder gesehen haben"

Freiheit für Tiere: Gab es bei dir ein Schlüsselerlebnis oder eine bestimmte Dokumentation wie Earthlings , die du gesehen hast, durch die dir diese Zusammenhänge klar
wurden?

Andreas Bär Läsker:
Earthlings habe ich tatsächlich gesehen, als ich schon Vegetarier war. Ich kann das Wort Earthlings kaum aussprechen, ohne dass ich zu heulen anfange. Das hat mich ganz schön mitgenommen, muss ich sagen. Und ich bin ehrlich gesagt der Meinung, dass diesen Film jeder gesehen haben sollte. Und ich finde auch nicht, dass man so was Kindern nicht zeigen darf, weil sie das schockt. Denn wenn sie das sehen, wollen sie das Fleisch nicht mehr, und damit hat man genau das Richtige gemacht. Das ist eher eine positive Traumatisierung.

Grundsätzlich hat mich das immer weiter wachsende schlechte Gewissen gegenüber den Tieren dazu gebracht, weil ich einfach wahnsinnig gerne mit Tieren umgehe. Ich habe zwei Papageien, zwei große Aras, ein Pärchen. Die sind schon ganz lange bei mir, etwa 13 Jahre. Die haben bei uns eine riesige Voliere - wirklich rieeesig -, 10 Meter hoch, und fliegen bei uns durchs Wohnzimmer. Und irgendwann saß ich da und hab irgendwas mit Hühnchen gegessen. Und ich hab das Stück Hühnchen in der Hand und will denen davon etwas geben. Und in dem Moment denke ich: Was mache ich hier eigentlich? Das sind doch deren Kumpels! Und dann hat"s bei mir geschaltet: Ne, das kannste nicht bringen.

Da war es mir schon klar, dass das langsam aus dem Ruder läuft: Warum gebe ich meinen Papageien die beste Behandlung, das beste Futter, wirklich die besten Nüsse, das beste Gemüse, das beste Obst, was ich kriegen kann - und im nächsten Moment kaufe ich mir für "nen paar Euro ein Huhn und ess" das. Da denke ich: Ne, das kann es doch nicht sein. Da stimmt doch irgendwas nicht. Das muss ich sofort beenden!

»Die meisten Menschen, die aufhören Fleisch

»Die meisten Menschen, die aufhören Fleisch

zu essen und dann irgendwann den einzig konsequenten Weg gehen, also sich vegan ernähren, tun dies aus Gründen des Mitgefühls gegenüber den Tieren und natürlich auch aus Verantwortungsgefühl für ihre Umwelt und damit ganz automatisch ihren Mitmenschen gegenüber.« · Bild: © Charalambos Triantafillidis, TRIAS Verlag

"Was mache ich hier eigentlich?

Das sind doch deren Kumpels!"

Freiheit für Tiere: Wie reagieren heute die Menschen, wenn du ihnen erzählst, dass du dich vegan ernährst?

Andreas Bär Läsker:
Naja, so wie das halt meistens ist bei so großen Themen: mit gemischten Reaktionen. Aber sehr viele Menschen reagieren inzwischen mit sehr viel Respekt. Die sagen: Ey wow, ich find" gut, was du machst . Aber es gibt auch so Reaktionen: Das ist ja Schwachsinn! Und dann kommt das ewige Gelaber mit Mangelernährung. Also, da gibt"s ja diese Menschen, die morgens Weißbrot mit Butter und Marmelade essen, dazu zwei, drei Milchkaffee trinken, mittags Schnitzel und abends noch ein Steak, dazwischen Sachertorte mit Sahne. Und wenn die Typen dann zu mir sagen: Pass du auf mit deiner veganen Mangelernährung , da muss ich wirklich nur lachen! Und ich erklär ihnen dann, die einzige Mangelernährung ist das, was sie essen (lacht)

Es gibt tatsächlich auch ein paar aggressive Leute, die sich so gestört fühlen von meiner Art der Ernährung und - ich will mal sagen - meiner Art der Propaganda, dass sie sich von mir abgewendet haben, mich sogar versuchen zu mobben, mich zu diffamieren. Das gibt"s auch. Aber mein Gott Ich kann damit leben.

Also, die meisten Leute finden das eigentlich super spannend, lassen sich gern von mir bekochen, fragen mich schon nach Catering Ein Freund von mir hat zu seinem 45. Geburtstag 20 Leute eingeladen: Ich habe für alle gekocht, die waren alle begeistert vom Essen... Also, ich kriege immer mehr Angebote, ob ich nicht für eine Veranstaltung vegane Vorträge halten will oder vegane Kochshows oder sonst irgendwas

Freiheit für Tiere: Vegan ist ja inzwischen in der Gesellschaft ganz anders akzeptiert als noch vor zehn Jahren

Andreas Bär Läsker:
Ja, natürlich! Klar!

Freiheit für Tiere: und zu dem Trend trägst du jetzt ja auch ein bisschen bei

Andreas Bär Läsker:
(Lacht) Es kommen jetzt auch immer mehr Menschen auf mich zu und sagen: Mensch, eigentlich hast du recht . Ich bekomme jeden Tag mails von Leuten die sagen: Ich hab"s probiert, ich find"s cool, mir geht"s super .

Es kommen jetzt ja auch interessante Meldungen, dass Sportler vegane Ernährung für sich entdecken, Leistungssportler, Ausdauersportler, Fußballer. Wenn dann ein Spieler von 1860 München sagt: Ja, ich bin vegan, mir geht"s besser, ich bin leistungsfähiger und habe eine bessere Regeneration - das hat natürlich "nen gewaltigen impact auf die Leute. Jeder sucht doch nach dem Quell für mehr Energie. Die meisten versuchen es mit Energiedrinks, Grünem Tee und Kaffee. Ist ja auch kein Wunder, wenn der Körper die ganze Zeit damit beschäftigt ist, verfaulendes Fleisch irgendwie durch die Gegend zu schieben Klar, haben da Veganer mehr Power!

Also, das hat zwar mit vegan jetzt nichts zu tun, aber ich nehme seit zwei Jahren gar kein Koffein mehr zu mir. Ich bin jeden Morgen um 6:30 Uhr draußen, mache mindestens jeden zweiten Tag Sport und habe einen arbeitsintensiven Beruf, ich habe zwei oder drei Berufe und kriege das alles hervorragend gestemmt. Ich bin natürlich auch jemand, der gerne um 10 Uhr abends im Bett liegt und schläft. Aber da merkt man schon extrem, wie viel Energie eigentlich die Ernährung bietet! Und das kommt jetzt schon in der Mitte der Gesellschaft an.

"Wenn das Essen einen weltweiten Tier-Holocaust

verursacht, ist das keine Privatsache mehr«

Freiheit für Tiere: Bisher meinen die meisten Menschen: Was ich esse, ist meine Sache . Inzwischen gibt es immer mehr Studien, die zeigen: Essen ist keine Privatsache mehr - und hat sogar globale Auswirkungen.

Andreas Bär Läsker:
Ja, natürlich! Welches Buch ich lese oder welchen Film ich gucke, ist Privatsache. Aber beim Essen ist das so, das kommt ja irgendwo her, das muss produziert werden. Und wenn das Essen einen weltweiten Tier-Holocaust verursacht, wenn es weltweit die Böden und unser Wasser verseucht und der Regenwald draufgeht - und dazu die ganzen Krankheiten und die resistenten Keime, die überall auftauchen, durch die irrwitzigen Mengen Antibiotika, das sind ja fast 2.000 Tonnen jedes Jahr, die in der Massentierhaltung verabreicht werden - dann ist das tatsächlich keine Privatsache mehr.

Und da reagieren die Leute natürlich waaahnsinnig allergisch drauf: Das ist meine Sache, was ich esse . Es ist sowieso krass, dass Ernährung für viele Leute ein extremes Aggressionspotential hat: Ich kann essen, was ich will, aber darüber, was ich esse, darüber mach ich mir keine Gedanken. Hauptsache, ich kann alles essen, was ich will, und das zu jeder Tages- und Nachtzeit, und es muss vor allem wahnsinnig billig sein. Manchmal, wenn ich in der Stadt bin, dann denke ich: Mein Gott, was fressen die Leute für eine Scheiße in sich hinein? Ich kauf mir "ne Tüte Nüsse, zwei Bananen und "nen Apfel, wenn ich
keinen Bock habe zu kochen oder so.

Freiheit für Tiere: Zuhause kochst du selbst. Wie machst du das auf Tour? Habt ihr veganes Catering?

Andreas Bär Läsker:
Wenn wir auf Tour sind, haben wir veganes Catering dabei. Unter Künstlern, unter Musikern ist der Anteil der Veganer recht hoch, ich glaub, sechs Mal so hoch wie normalerweise. Das heißt, da hast du sowieso gar kein Problem. Und wenn ich sonst unterwegs bin, mit dem Auto oder so, habe ich eigentlich immer ein Stück vegane Schokolade dabei, ein paar Nüsse, Obst sowieso. Manchmal mische ich mir auch einen Salat oder Gemüse zusammen in einer Tupperdose und nehm" mir das mit. Also, ich bin schon ein Freund davon, mir auch Sachen mitzunehmen.

Was ist eigentlich auch immer total krass finde: Wir sind alle von unseren Eltern auf Wandertage geschickt worden mit einem Rucksack voll Zeug und haben unseren Kindern Vesper mitgegeben in die Schule. Sobald man erwachsen ist, nimmt man nichts mehr mit. Wenn man erwachsen ist, dann geht man irgendwohin und kauft sich irgendwas - die Betonung liegt auf IRGENDWAS, egal, was für ein Dreck das ist. Und deshalb sage ich auch in meinem Buch: Keine Panik - es ist nur Hunger . Wenn man ein bisschen Hunger kriegt, muss man nicht gleich was essen. Wir essen eh alle viel zu viel.

Freiheit für Tiere: Was möchtest du den Leserinnen und Lesern von Freiheit für Tiere noch sagen?

Andreas Bär Läsker:
Jeder sollte sich wirklich mal ganz bewusst diese so genannten Horrorvideos aus der Massentierhaltung und von der Schlachtung angucken und sich
fragen, ob er das wirklich weiterhin mit unterstützen will. Ob das wirklich klar geht, zu sagen: Das ist mir völlig egal, Tiere sind zum Essen da . - Ich finde, Tiere sind nicht zum Essen da. Wir lieben Hunde und Katzen - und essen andere Säugetiere.

Wenn ihr zu Mercedes Benz gehen würdet und jemand würde euch ne nagelneue E-Klasse 350 CDI mit Vollausstattung, die im Neupreis 100.000 Euro kostet, anbieten für 8.500 Euro. Da würdet ihr doch sagen: Bei der Karre ist irgendwas faul. Da stimmt doch irgendwas nicht . Wenn euch aber jemand ein Hühnchen anbietet aus der Tiefkühltruhe für 2 Euro 45, da fragt ihr nicht nach, sondern kauft es einfach. - Wie kann das sein?

Das reichste Land in Europa ernährt sich so ziemlich am schlechtesten. Das ist so ziemlich die erschreckendste Entwicklung - nach der unstillbaren Gier nach Fleisch. Früher haben wir einmal in der Woche Fleisch gegessen. Und heute essen wir 21 Mal in der Woche Fleisch: Morgens Wurstbrot, mittags Schnitzel, abends Steak. Eine Mahlzeit ohne Fleisch ist ja keine Mahlzeit. Und darüber müssen wir nachdenken. Das ist eigentlich das, was ich den Leuten verklickern möchte. Dazu kommt ja noch, dass es nicht nur den Tieren schadet, sondern uns auch! Das ist eine loose-loose-Situation.

Freiheit für Tiere: Warum Ernährung so eine irrationale Sache ist? Für"s Auto kauft man das beste Öl, den Liter für 10 oder 20 Euro, und für den Salat Speiseöl für 1,49 den Liter

Andreas Bär Läsker:
Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich hatte neulich eine Buchvorstellung in Hamburg vor 30 Presseleuten. Und da kam der Verlag auf die Idee, ein Catering zu machen mit Rezepten aus meinem Buch und nach der Besprechung zu servieren. Das war das schlimmste Essen seit Monaten! Ich konnte das gar nicht essen und hab"s dann weggeschmissen. Da wurde für den Salat Öl genommen das würde ich nicht für mein Auto nehmen. Das war ne Katastrophe! Da merkst du, wie du aufpassen musst! Dass du auch bei jedem Rezept sagen musst: Bitte nehmt ein hochwertiges Olivenöl! Bitte erhitzt das nicht über 170 Grad!

Wir leben in einer Gesellschaft, in der fast keiner mehr kochen kann. Und dann kommt immer der Spruch: Ja, ich hab keine Zeit zum Kochen . Da muss ich sagen: Ja, wenn du keine Zeit zum Kochen hast, dann tut"s mir leid für dich . Zu sagen Ich hab keine Zeit zum Kochen ist ja so wie Ich muss drei Stunden am Tag die Luft anhalten, weil ich keine Zeit zum Atmen habe . Und das ist echt dumm!

Freiheit für Tiere: Vielen Dank für das super Gespräch! Und viel Erfolg weiterhin mit deinem Buch!

Das Gespräch mit Andreas Bär Läsker führte Julia Brunke, Redaktion Freiheit für Tiere

NO NEED FOR MEAT:

Kurzweilige und überaus interessante Hymne auf pflanzliche Ernährung, gewürzt mit Rezepten

No need for meat von Andreas Bär Läsker ist eine kurzweilige und überaus interessante Lektüre: Sie kann Menschen, die noch Fleisch essen oder weniger Fleisch essen wollen, völlig unverkrampft - aber auf den Punkt zum Nachdenken bringen. Neu-Vegetarier und Neu-Veganer werden auf wertvolle Tipps stoßen und sich und ihre allienähnliche Situation als Veganer in einer Welt von Fleischessern und Milchtrinkern in den köstlich formulierten Erzählungen des Fanta4-Managers wieder finden. Und alle, die schon lägst überzeugte Pflanzenesser sind, werden in der Bär einen Gleichgesinnten erkennen, der viele Gedanken, die sie schon längst so oder so ähnlich hatten, auf höchst unterhaltsame Weise auf"s Papier bringt. Und ach ja: Rezepte gibt es ja auch in dem Buch, welche sich wirklich lohnen, einmal auszuprobieren.

»NO NEED FOR MEAT« von Andreas Bär Läsker

»NO NEED FOR MEAT« von Andreas Bär Läsker

ist im TRIAS-Verlag erschienen.

Andreas Bär Läsker: NO NEED FOR MEAT
Flexicover
216 Seiten, 150 Abbildungen
TRIAS-Verlag, Stuttgart, 2015
ISBN: 9783830482321
Preis: 24,99 Euro

Auf seiner facebook-Seite teilt Andreas Bär Läsker der Internet-Communitiy fast täglich seine Sicht der Dinge mit - erfrischend unverblümt, was nicht nur von Fanta 4-Fans liken , sondern auch eine wachsende Zahl von Tierfreunden und Veganern.

FREIHEIT FÜR TIERE 4/2026

Freiheit für Tiere 4/2026 erscheint Mitte August

Artikelnummer: 4-2026

Nach 25 Jahren: DAS BRENNGLAS endet • Nach 100 Ausgaben von 2002-2026: FREIHEIT FÜR TIERE wird als Zeitschrift eingestellt • Wissenschaft: Goffinkakadus erkennen, wenn etwas kaputt geht, »ärgern« sich - und finden Lösungen • Warum Tierversuche ethisch, wissenschaftlich und in der praktischen Umsetzung problematisch und überholt sind • Studie: Jagd auf Füchse, Marder und Rabenvögel nicht zu rechtfertigen • Recht: 1,6 Hektar Wald und Wiese in Rheinland-Pfalz jagdfrei • Polen: Mit 100.000 Unterschriften und Prominenten für Jagdverbote • Tierportrait: Das Buch der Vögel • Tierportrait: Luchs - Schattenwesen und Lichtgestalt • Stars für Tiere: Sarah Connor - Freiheit für Orcas und alle Meerestiere! • Billie Eilish: »You can’t love animals and eat meat« • Wissenschaft: Pflanzliche Ernährung schützt vor Krebs • Studie: Länger jung mit pflanzlicher Ernährung • Buchtipp Work-Lunch-Balance: Schnelle 100% tierfreundliche Gerichte für eine bewusste Mittagspause • Buchtipp: TASTY HEALTHY VEGAN mit Rezepten

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FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

jesus-tempelreinigung Ausschnitt

Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter