Interview mit Andreas Bär Läsker

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»Ich wollte an dem ganzen Tierleid

nicht mehr schuld sein"

Andreas Bär Läsker, Manager der Fanta 4 und überzeugter Veganer macht eine eindeutige Ansage: NO NEED FOR MEAT . Freiheit für Tiere sprach mit dem Autor.

Freiheit für Tiere: IN No need for meat bringst du die Dinge so herrlich unverblümt und gleichzeitig trotzdem locker auf den Punkt. Dein Buch war für dich eine Herzensangelegenheit. Wie kam es dazu?

Andreas Bär Läsker:
Es war für mich eine Herzensangelegenheit. Nachdem ich die China Study gelesen hatte, habe ich angefangen, mich vegetarisch zu ernähren. Ich habe auch
selber Tiere, ich lebe mit Tieren zusammen und mag Tiere. Und als der gesundheitliche Aspekt dann noch obendrauf kam, habe ich gedacht: Ob ich es wohl schaffe, meine Ernährung umzustellen? Ich hab"s dann gemacht: Erstmal habe ich das Fleisch weggelassen. Dann habe ich angefangen, ganz, ganz viel zu kochen und rumzuexperimentieren. Und dann dachte ich: Na, noch ein Kochbuch braucht die Welt nicht auch noch. Aber wenn ich all meine Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema noch dazu packe und meine doch eher pragmatische Sichtweise der Dinge, dann könnte das ein gutes Buch werden.

Freiheit für Tiere: Du schreibst: Es kommt im absolut wahrsten Sinne des Wortes Leben in die Küche, wenn das tote Fleisch verschwunden ist . Du hast ja schon vor über vier Jahren Tier-Leichenteile verbannt

Andreas Bär Läsker:
Ja. Ich habe wirklich alles rausgeschmissen, was da noch war. Und das Schöne ist: Ich habe angefangen, mich zu erkundigen und zu checken, was kann man denn so machen. Und da kommst du natürlich vom Hundertsten ins Tausendste. Irgendwann hast du dann zehn verschiedene Reissorten, acht verschiedene Bohnensorten und die Kichererbsen gibt es auch in verschiedenen Ausführungen. Und die ganze Küche steht voller Gläser, voller getrockneter Kräuter - und das sieht total schön aus! Es macht viel mehr Spaß, wenn man diese Vielfalt vor sich sieht!

Und es wird auch irgendwie viel lockerer in der eigenen Küche, wenn die Milch und die ganzen Eier auch noch weg sind. Es ist so genial: Wenn ich koche und einfach etwas zusammenmansche, einen Küchles-Teig oder so was, dass ich alles in jedem Aggregatzustand probieren kann. Weil man nicht immer so aufpassen und Angst haben muss: Die Eier uhhh, die Schale darf auf keinen Fall mit dem Teig zusammenkommen, Salmonellen ojeoje Wenn alles in jedem Zustand essbar ist, das ist total befreiend in der Küche!

Andreas Bär Läsker kocht

Andreas Bär Läsker kocht

mit rein pflanzlichen Zutaten - und das mit großer Begeisterung und Kreativität. · Bild: © Charalambos Triantafillidis, TRIAS Verlag

"Ich habe lange genug verdrängt,

was mit den Tieren passiert"

Freiheit für Tiere: In deinem Buch No need for meat - ebenso wie in deinem Facebook-Blog - zeigst du immer wieder mit deutlichen Worten das milliardenfache Tierleid für den Fleischkonsum auf. Dir geht es also nicht nur um gesunde Ernährung, oder?

Andreas Bär Läsker:
Ne, natürlich geht es mir nicht nur um gesunde Ernährung! Es ist ja im Grunde auch egal, woher man kommt: Irgendwann landet man beim Thema Massentierhaltung - oder man kommt von der Massentierhaltung zum Thema Gesundheit. Da schließt sich ja der Kreis und verbindet sich logisch miteinander. Ich habe genauso wie die große Mehrheit der Menschen das, was mit den Tieren passiert, lange genug verdrängt. Irgendwann bin ich aufgewacht und hab gemerkt: Das kann ich so nicht mehr mitmachen. Ich will daran nicht mehr schuld sein.

Ich bin wahnsinnig froh, dass ich diesen Weg gegangen bin und dass ich diesen Schritt gemacht mache - weil es mich einfach von einer Schuld befreit. Es ist kein gutes Gefühl, dieses latente schlechte Gewissen mit sich herumzutragen. Ich persönlich glaube, dass das einen krank macht. Also nicht nur die Ernährung, sondern auch das schlechte Gewissen kann einen krank machen.

"Den Film 'Earthlings' sollte jeder gesehen haben"

Freiheit für Tiere: Gab es bei dir ein Schlüsselerlebnis oder eine bestimmte Dokumentation wie Earthlings , die du gesehen hast, durch die dir diese Zusammenhänge klar
wurden?

Andreas Bär Läsker:
Earthlings habe ich tatsächlich gesehen, als ich schon Vegetarier war. Ich kann das Wort Earthlings kaum aussprechen, ohne dass ich zu heulen anfange. Das hat mich ganz schön mitgenommen, muss ich sagen. Und ich bin ehrlich gesagt der Meinung, dass diesen Film jeder gesehen haben sollte. Und ich finde auch nicht, dass man so was Kindern nicht zeigen darf, weil sie das schockt. Denn wenn sie das sehen, wollen sie das Fleisch nicht mehr, und damit hat man genau das Richtige gemacht. Das ist eher eine positive Traumatisierung.

Grundsätzlich hat mich das immer weiter wachsende schlechte Gewissen gegenüber den Tieren dazu gebracht, weil ich einfach wahnsinnig gerne mit Tieren umgehe. Ich habe zwei Papageien, zwei große Aras, ein Pärchen. Die sind schon ganz lange bei mir, etwa 13 Jahre. Die haben bei uns eine riesige Voliere - wirklich rieeesig -, 10 Meter hoch, und fliegen bei uns durchs Wohnzimmer. Und irgendwann saß ich da und hab irgendwas mit Hühnchen gegessen. Und ich hab das Stück Hühnchen in der Hand und will denen davon etwas geben. Und in dem Moment denke ich: Was mache ich hier eigentlich? Das sind doch deren Kumpels! Und dann hat"s bei mir geschaltet: Ne, das kannste nicht bringen.

Da war es mir schon klar, dass das langsam aus dem Ruder läuft: Warum gebe ich meinen Papageien die beste Behandlung, das beste Futter, wirklich die besten Nüsse, das beste Gemüse, das beste Obst, was ich kriegen kann - und im nächsten Moment kaufe ich mir für "nen paar Euro ein Huhn und ess" das. Da denke ich: Ne, das kann es doch nicht sein. Da stimmt doch irgendwas nicht. Das muss ich sofort beenden!

»Die meisten Menschen, die aufhören Fleisch

»Die meisten Menschen, die aufhören Fleisch

zu essen und dann irgendwann den einzig konsequenten Weg gehen, also sich vegan ernähren, tun dies aus Gründen des Mitgefühls gegenüber den Tieren und natürlich auch aus Verantwortungsgefühl für ihre Umwelt und damit ganz automatisch ihren Mitmenschen gegenüber.« · Bild: © Charalambos Triantafillidis, TRIAS Verlag

"Was mache ich hier eigentlich?

Das sind doch deren Kumpels!"

Freiheit für Tiere: Wie reagieren heute die Menschen, wenn du ihnen erzählst, dass du dich vegan ernährst?

Andreas Bär Läsker:
Naja, so wie das halt meistens ist bei so großen Themen: mit gemischten Reaktionen. Aber sehr viele Menschen reagieren inzwischen mit sehr viel Respekt. Die sagen: Ey wow, ich find" gut, was du machst . Aber es gibt auch so Reaktionen: Das ist ja Schwachsinn! Und dann kommt das ewige Gelaber mit Mangelernährung. Also, da gibt"s ja diese Menschen, die morgens Weißbrot mit Butter und Marmelade essen, dazu zwei, drei Milchkaffee trinken, mittags Schnitzel und abends noch ein Steak, dazwischen Sachertorte mit Sahne. Und wenn die Typen dann zu mir sagen: Pass du auf mit deiner veganen Mangelernährung , da muss ich wirklich nur lachen! Und ich erklär ihnen dann, die einzige Mangelernährung ist das, was sie essen (lacht)

Es gibt tatsächlich auch ein paar aggressive Leute, die sich so gestört fühlen von meiner Art der Ernährung und - ich will mal sagen - meiner Art der Propaganda, dass sie sich von mir abgewendet haben, mich sogar versuchen zu mobben, mich zu diffamieren. Das gibt"s auch. Aber mein Gott Ich kann damit leben.

Also, die meisten Leute finden das eigentlich super spannend, lassen sich gern von mir bekochen, fragen mich schon nach Catering Ein Freund von mir hat zu seinem 45. Geburtstag 20 Leute eingeladen: Ich habe für alle gekocht, die waren alle begeistert vom Essen... Also, ich kriege immer mehr Angebote, ob ich nicht für eine Veranstaltung vegane Vorträge halten will oder vegane Kochshows oder sonst irgendwas

Freiheit für Tiere: Vegan ist ja inzwischen in der Gesellschaft ganz anders akzeptiert als noch vor zehn Jahren

Andreas Bär Läsker:
Ja, natürlich! Klar!

Freiheit für Tiere: und zu dem Trend trägst du jetzt ja auch ein bisschen bei

Andreas Bär Läsker:
(Lacht) Es kommen jetzt auch immer mehr Menschen auf mich zu und sagen: Mensch, eigentlich hast du recht . Ich bekomme jeden Tag mails von Leuten die sagen: Ich hab"s probiert, ich find"s cool, mir geht"s super .

Es kommen jetzt ja auch interessante Meldungen, dass Sportler vegane Ernährung für sich entdecken, Leistungssportler, Ausdauersportler, Fußballer. Wenn dann ein Spieler von 1860 München sagt: Ja, ich bin vegan, mir geht"s besser, ich bin leistungsfähiger und habe eine bessere Regeneration - das hat natürlich "nen gewaltigen impact auf die Leute. Jeder sucht doch nach dem Quell für mehr Energie. Die meisten versuchen es mit Energiedrinks, Grünem Tee und Kaffee. Ist ja auch kein Wunder, wenn der Körper die ganze Zeit damit beschäftigt ist, verfaulendes Fleisch irgendwie durch die Gegend zu schieben Klar, haben da Veganer mehr Power!

Also, das hat zwar mit vegan jetzt nichts zu tun, aber ich nehme seit zwei Jahren gar kein Koffein mehr zu mir. Ich bin jeden Morgen um 6:30 Uhr draußen, mache mindestens jeden zweiten Tag Sport und habe einen arbeitsintensiven Beruf, ich habe zwei oder drei Berufe und kriege das alles hervorragend gestemmt. Ich bin natürlich auch jemand, der gerne um 10 Uhr abends im Bett liegt und schläft. Aber da merkt man schon extrem, wie viel Energie eigentlich die Ernährung bietet! Und das kommt jetzt schon in der Mitte der Gesellschaft an.

"Wenn das Essen einen weltweiten Tier-Holocaust

verursacht, ist das keine Privatsache mehr«

Freiheit für Tiere: Bisher meinen die meisten Menschen: Was ich esse, ist meine Sache . Inzwischen gibt es immer mehr Studien, die zeigen: Essen ist keine Privatsache mehr - und hat sogar globale Auswirkungen.

Andreas Bär Läsker:
Ja, natürlich! Welches Buch ich lese oder welchen Film ich gucke, ist Privatsache. Aber beim Essen ist das so, das kommt ja irgendwo her, das muss produziert werden. Und wenn das Essen einen weltweiten Tier-Holocaust verursacht, wenn es weltweit die Böden und unser Wasser verseucht und der Regenwald draufgeht - und dazu die ganzen Krankheiten und die resistenten Keime, die überall auftauchen, durch die irrwitzigen Mengen Antibiotika, das sind ja fast 2.000 Tonnen jedes Jahr, die in der Massentierhaltung verabreicht werden - dann ist das tatsächlich keine Privatsache mehr.

Und da reagieren die Leute natürlich waaahnsinnig allergisch drauf: Das ist meine Sache, was ich esse . Es ist sowieso krass, dass Ernährung für viele Leute ein extremes Aggressionspotential hat: Ich kann essen, was ich will, aber darüber, was ich esse, darüber mach ich mir keine Gedanken. Hauptsache, ich kann alles essen, was ich will, und das zu jeder Tages- und Nachtzeit, und es muss vor allem wahnsinnig billig sein. Manchmal, wenn ich in der Stadt bin, dann denke ich: Mein Gott, was fressen die Leute für eine Scheiße in sich hinein? Ich kauf mir "ne Tüte Nüsse, zwei Bananen und "nen Apfel, wenn ich
keinen Bock habe zu kochen oder so.

Freiheit für Tiere: Zuhause kochst du selbst. Wie machst du das auf Tour? Habt ihr veganes Catering?

Andreas Bär Läsker:
Wenn wir auf Tour sind, haben wir veganes Catering dabei. Unter Künstlern, unter Musikern ist der Anteil der Veganer recht hoch, ich glaub, sechs Mal so hoch wie normalerweise. Das heißt, da hast du sowieso gar kein Problem. Und wenn ich sonst unterwegs bin, mit dem Auto oder so, habe ich eigentlich immer ein Stück vegane Schokolade dabei, ein paar Nüsse, Obst sowieso. Manchmal mische ich mir auch einen Salat oder Gemüse zusammen in einer Tupperdose und nehm" mir das mit. Also, ich bin schon ein Freund davon, mir auch Sachen mitzunehmen.

Was ist eigentlich auch immer total krass finde: Wir sind alle von unseren Eltern auf Wandertage geschickt worden mit einem Rucksack voll Zeug und haben unseren Kindern Vesper mitgegeben in die Schule. Sobald man erwachsen ist, nimmt man nichts mehr mit. Wenn man erwachsen ist, dann geht man irgendwohin und kauft sich irgendwas - die Betonung liegt auf IRGENDWAS, egal, was für ein Dreck das ist. Und deshalb sage ich auch in meinem Buch: Keine Panik - es ist nur Hunger . Wenn man ein bisschen Hunger kriegt, muss man nicht gleich was essen. Wir essen eh alle viel zu viel.

Freiheit für Tiere: Was möchtest du den Leserinnen und Lesern von Freiheit für Tiere noch sagen?

Andreas Bär Läsker:
Jeder sollte sich wirklich mal ganz bewusst diese so genannten Horrorvideos aus der Massentierhaltung und von der Schlachtung angucken und sich
fragen, ob er das wirklich weiterhin mit unterstützen will. Ob das wirklich klar geht, zu sagen: Das ist mir völlig egal, Tiere sind zum Essen da . - Ich finde, Tiere sind nicht zum Essen da. Wir lieben Hunde und Katzen - und essen andere Säugetiere.

Wenn ihr zu Mercedes Benz gehen würdet und jemand würde euch ne nagelneue E-Klasse 350 CDI mit Vollausstattung, die im Neupreis 100.000 Euro kostet, anbieten für 8.500 Euro. Da würdet ihr doch sagen: Bei der Karre ist irgendwas faul. Da stimmt doch irgendwas nicht . Wenn euch aber jemand ein Hühnchen anbietet aus der Tiefkühltruhe für 2 Euro 45, da fragt ihr nicht nach, sondern kauft es einfach. - Wie kann das sein?

Das reichste Land in Europa ernährt sich so ziemlich am schlechtesten. Das ist so ziemlich die erschreckendste Entwicklung - nach der unstillbaren Gier nach Fleisch. Früher haben wir einmal in der Woche Fleisch gegessen. Und heute essen wir 21 Mal in der Woche Fleisch: Morgens Wurstbrot, mittags Schnitzel, abends Steak. Eine Mahlzeit ohne Fleisch ist ja keine Mahlzeit. Und darüber müssen wir nachdenken. Das ist eigentlich das, was ich den Leuten verklickern möchte. Dazu kommt ja noch, dass es nicht nur den Tieren schadet, sondern uns auch! Das ist eine loose-loose-Situation.

Freiheit für Tiere: Warum Ernährung so eine irrationale Sache ist? Für"s Auto kauft man das beste Öl, den Liter für 10 oder 20 Euro, und für den Salat Speiseöl für 1,49 den Liter

Andreas Bär Läsker:
Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich hatte neulich eine Buchvorstellung in Hamburg vor 30 Presseleuten. Und da kam der Verlag auf die Idee, ein Catering zu machen mit Rezepten aus meinem Buch und nach der Besprechung zu servieren. Das war das schlimmste Essen seit Monaten! Ich konnte das gar nicht essen und hab"s dann weggeschmissen. Da wurde für den Salat Öl genommen das würde ich nicht für mein Auto nehmen. Das war ne Katastrophe! Da merkst du, wie du aufpassen musst! Dass du auch bei jedem Rezept sagen musst: Bitte nehmt ein hochwertiges Olivenöl! Bitte erhitzt das nicht über 170 Grad!

Wir leben in einer Gesellschaft, in der fast keiner mehr kochen kann. Und dann kommt immer der Spruch: Ja, ich hab keine Zeit zum Kochen . Da muss ich sagen: Ja, wenn du keine Zeit zum Kochen hast, dann tut"s mir leid für dich . Zu sagen Ich hab keine Zeit zum Kochen ist ja so wie Ich muss drei Stunden am Tag die Luft anhalten, weil ich keine Zeit zum Atmen habe . Und das ist echt dumm!

Freiheit für Tiere: Vielen Dank für das super Gespräch! Und viel Erfolg weiterhin mit deinem Buch!

Das Gespräch mit Andreas Bär Läsker führte Julia Brunke, Redaktion Freiheit für Tiere

NO NEED FOR MEAT:

Kurzweilige und überaus interessante Hymne auf pflanzliche Ernährung, gewürzt mit Rezepten

No need for meat von Andreas Bär Läsker ist eine kurzweilige und überaus interessante Lektüre: Sie kann Menschen, die noch Fleisch essen oder weniger Fleisch essen wollen, völlig unverkrampft - aber auf den Punkt zum Nachdenken bringen. Neu-Vegetarier und Neu-Veganer werden auf wertvolle Tipps stoßen und sich und ihre allienähnliche Situation als Veganer in einer Welt von Fleischessern und Milchtrinkern in den köstlich formulierten Erzählungen des Fanta4-Managers wieder finden. Und alle, die schon lägst überzeugte Pflanzenesser sind, werden in der Bär einen Gleichgesinnten erkennen, der viele Gedanken, die sie schon längst so oder so ähnlich hatten, auf höchst unterhaltsame Weise auf"s Papier bringt. Und ach ja: Rezepte gibt es ja auch in dem Buch, welche sich wirklich lohnen, einmal auszuprobieren.

»NO NEED FOR MEAT« von Andreas Bär Läsker

»NO NEED FOR MEAT« von Andreas Bär Läsker

ist im TRIAS-Verlag erschienen.

Andreas Bär Läsker: NO NEED FOR MEAT
Flexicover
216 Seiten, 150 Abbildungen
TRIAS-Verlag, Stuttgart, 2015
ISBN: 9783830482321
Preis: 24,99 Euro

Auf seiner facebook-Seite teilt Andreas Bär Läsker der Internet-Communitiy fast täglich seine Sicht der Dinge mit - erfrischend unverblümt, was nicht nur von Fanta 4-Fans liken , sondern auch eine wachsende Zahl von Tierfreunden und Veganern.

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

Verhaltensforschung: Was Raben über andere wissen • Überraschende Zwillingsstudie: Ein Zwilling isst vegan, der andere nicht • Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden! • Tiere für den Müll? Tiere aus der industriellen Massenhaltung enden millionenfach in »Tierkörperbeseitigungsanlagen« • Amtsgericht Hameln: Schweinemäster zu hoher Geldstrafe verurteilt • Recht: 50 Hektar im Kreis Dithmarschen jagdfrei! • Biotop »Rüm Hart« jagdfrei! • Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer • Wildtier-Findlinge: Erste Hilfe • Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt • RespekTiere International: Der erste Gnadenhof in Mauretanien ist im Entstehen! • Vegan Body Reset: Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen • Deftig vegan für jeden Tag: Unkomplizierte Köstlichkeiten schnell und einfach gemacht

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

Freiheit für Tiere 2/2024

Artikelnummer: 2/2024

Promis für Tiere: Billie Eilish und Fienas eröffnen veganes Restaurant in L.A. · Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul • Interview mit Mary McCartney • Wissenschaft: Vogelmütter singen Lieder für ihre ungeschlüpften Küken • Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss • Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück: Grundstück in Niedersachsen jagdfrei! • Interview: Ein Fleischer hört auf zu töten und wird Veganer • Das Leid der Ziegen für Kaschmirpullis • Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! • WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere • ATLAS der bedrohten TIERE • EASY SPEEDY VEGAN - Die besten 10-, 20- und 30-Minuten-Rezepte • Vegane Kuchenliebe

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

Freiheit für Tiere 1/2024

Artikelnummer: 1/2024

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter