Interview mit Josef H. Reichholf

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Der Zoologe und Ornithologe Prof. Dr. Josef H. Reichholf zählt zu den prominentesten Naturwissenschaftlern Deutschlands. Freiheit für Tiere sprach mit ihm über sein neues Buch Ornis - Das Leben der Vögel , seine Begeisterung für Vögel und was wir für den Schutz der Vögel tun müssen.

Die Feinde unserer Vögel: Jagd und Agrarwirtschaft

Freiheit für Tiere: Ihr neues Buch ist eine Liebeserklärung an die Vogelwelt, die Sie seit Ihrer Jugend erforschen. Was macht für Sie die besondere Faszination von Vögeln aus? Und sind Sie heute immer noch stundenlang in der Natur unterwegs, um Vögel zu beobachten?

Josef H. Reichholf:
Ja, noch immer faszinieren mich Vielfalt und Verhalten der Vögel. Stets gibt es Neues zu sehen. Wenn das Spatzenmännchen ein Weibchen anbalzt, wirkt dies für uns erheiternd, geradezu lustig, auch wenn man die Posen schon oft gesehen hat. Ein Falke im Stoßflug, ein kreisender Adler im Aufwind oder Möwen, die mit dem Sturm zu spielen scheinen, zeigen uns auf beeindruckende Weise, wie simpel die Flugmaschinen sind, derer wir uns bedienen, um auch fliegen zu können. Wer von der Begeisterung für die Vogelwelt einmal erfasst worden ist, wird kaum noch davon wegkommen - und jede Möglichkeit nutzen,
Vögel zu beobachten, ihren Gesängen und Rufen zu lauschen und ihrem Leben zu folgen. Es gibt bei mir kaum einen Tag ohne Notizen über Vögel.

In der Heimat von Josef H. Reichholf

In der Heimat von Josef H. Reichholf

wachsen im stillen Winkel des Schutzgebietes am Inn kleine Gänsesäger heran: »Wer von der Begeisterung für die Vogelwelt einmal erfasst worden ist, wird kaum noch davon wegkommen.« · Bild: Ernst Weber

"Jeder Ornitologe weiß, dass Vögel

viel mehr können, als wir bisher wissen"

Freiheit für Tiere: In Ihrem Buch Rabenschwarze Intelligenz - Was wir von Krähen lernen können , das wir in Freiheit für Tiere 4/2009 vorgestellt haben, bringen Sie Ihre große Begeisterung für die Schwarzgefiederten zum Ausdruck. Sie schreiben, dass ihre Intelligenz es zum Teil durchaus mit der Intelligenz von Primaten aufnehmen kann. Kürzlich war die Meldung zu lesen, dass Krähen im so genannten Wasserkrug-Test sogar die Geschicklichkeit von Schulanfängern erreichten. Ein Ende der erstaunlichen Erkenntnisse aus der Intelligenz- und Verhaltensforschung scheint nicht abzusehen, oder?

Josef H. Reichholf:
Sicher gewinnen wir dank intensivierter Forschung immer tiefere Einblicke in Leben und Leistungsfähigkeiten der Vögel. Jeder gute Ornithologe weiß längst, dass sie viel mehr können als wir bisher wissen. Die Hauptschwierigkeiten bereiten die Artenschutzbestimmungen einerseits und die Scheu der allermeisten heimischen Vogelarten andererseits. Wer sich intensiver mit den Vögeln, ihrer Lebensweise und ihrem Verhalten befassen möchte, braucht dazu von den Naturschutzbehörden Ausnahmegenehmigungen - auch für die Aufzucht und Haltung von Krähen, die von den Jägern aber zu Zehntausenden ohne triftigen Grund (außer dem eigenen Jagdvergnügen) abgeschossen werden. Die Pseudo-Schutzbestimmungen erschweren die Forschung, bringen aber den geschützten Arten so gut wie nichts. Die wahren Feinde unserer Vögel wurden ja ausgenommen von den Beschränkungen. Bejagung macht sie scheu und schwer zu beobachten. Die moderne Intensivlandwirtschaft entzieht vielen Vögeln die Lebensgrundlage. Es ist leichter, an Neukaledonischen Krähen als an heimischen Raben- oder Nebelkrähen zu forschen. Ich bin sicher, dass unsere Krähen nicht minder intelligent sind als diese. Wie sonst hätten sie die anhaltende Verfolgung überstehen können?!

Rabenvögel sind ausgesprochen intelligente Tiere

Rabenvögel sind ausgesprochen intelligente Tiere

- das ist inzwischen bekannt und durch Forschungen vielfach belegt. Josef H. Reichholf hat ein ganzes Buch darüber geschrieben: »Rabenschwarze Intelligenz - Was wir von Krähen lernen können«. · Bild: Bild: Marcel Schauer - Fotolia.com

Jagd macht Vögel scheu

Freiheit für Tiere: Viele Vogelarten werden immer noch bejagt, weil sie als Schädlinge gelten - allen voran ausgerechnet die Krähen, aber auch Kormorane und Gänse. Wissenschaftler dagegen sagen, dass durch den massenhaften Abschuss die Schäden sogar noch größer werden. Welche Folgen hat die Jagd auf Vögel?

Josef H. Reichholf:
Die Folgen sind vielfältig, aber am schwersten wiegt sicherlich die Scheu! Denn die meisten Vögel leben in einer Menschenwelt. Vor dem schlimmsten, heimtückischsten Feind müssen sie sich fast immer und überall in Acht nehmen, um überleben zu können. Die Vögel, sogar die kleinen Arten, wurden auf Menschenscheu selektiert. Die scheuesten überleben. Sogar unsere Singvögel sind davon betroffen, weil noch immer im Nahbereich, im Mittelmeerraum, intensiver Singvogelfang betrieben wird. Die jagdbaren Arten müssen ohnehin stets fluchtbereit sein.
Die Scheu ist lebensnotwendig. Häufige Fluchten kosten zusätzliche Energie. Das bedeutet mehr Nahrung. Daher fressen bejagte, scheu gemachte Kormorane mehr Fisch und wiederholt durch Bejagung aufgescheuchte Gänsescharen mehr Wintergetreide als solche, die man in Ruhe lässt und nicht vertreibt. Umherstreifende Gruppen von Krähen, die aufgrund der Bejagung keine Brutreviere draußen auf dem Land beziehen konnten, verzehren mehr Gelege von Kleinvögeln oder Fasanen als Reviere besitzende Paare. Die Folgen der Bejagung sehen wir generell im Vergleich von Stadt und Land, noch deutlicher aber international in den richtigen Naturschutzgebieten und Nationalparken, in denen nicht wie bei uns munter weitergejagt wird. Zudem macht die Bejagung die betroffenen Arten unverhältnismäßig selten. Habichte und Wanderfalken könnten ohne jagdliche Verfolgung weit besser mit Krähen und Elstern umgehen und Seeadler mit Kormoranen und Wildgänsen als die Jäger, die sich einbilden, die Natur würde ohne ihre Regulierung nicht funktionieren. Deshalb kann man nur nachdrücklich fordern, dass die Jagd auf Vögel vollständig eingestellt wird. Jägerische Schießlust ist kein triftiger Grund.

Freiheit für Tiere: Wenn die Jagd mehr schadet, als dass sie nutzt: Warum ist die Jagd auf Vögel immer noch erlaubt?

Josef H. Reichholf:
Unser Jagdsystem leitet sich ab von der Feudaljagd früherer Zeiten. Es betont unausgesprochen das herrschaftliche Jagdvergnügen und kaschiert dieses mit der angeblichen Notwendigkeit zu regulieren. Diese Privilegierung verteidigen die gesellschaftlich und politisch sehr einflussreichen Kreise nach wie vor höchst wirkungsvoll gegen die Interessen der Allgemeinheit. Die Ansprüche der Angler und der Landwirtschaft kommen verstärkend hinzu. Sie wollen möglichst nichts abgeben von dem, was ihnen gehört , obwohl es die Allgemeinheit bezahlt oder subventioniert hat. Jagdlust und Selbstsucht haben sich in einer unheiligen Allianz verbunden. Wirkliche Schäden müssen jedoch die Steuerzahler tragen, wie etwa nach Hochwässern oder Dürren in der Landwirtschaft oder bei der Sanierung verschmutzter Gewässer, die den Sportanglern zugute kommt.

»Man kann nur nachdrücklich fordern,

»Man kann nur nachdrücklich fordern,

dass die Jagd auf Vögel vollständig eingestellt wird« Josef H. Reichholf · Bild: Bild: Guy - Fotolia.com

"Gegenwärtig hat der Artenschutz

die größten Chancen in Städten"

Freiheit für Tiere: In Berlin gibt es heute mehr Nachtigallen als in ganz Bayern. Werden die großen Städte zu Artenschutzgebieten? Was müsste geschehen, damit die Artenvielfalt auf dem Land wieder zunimmt?

Josef H. Reichholf:
Gegenwärtig hat der Artenschutz in der Tat die größten Chancen in Städten und auf Industrie- oder Verkehrs anlagen. Am Münchner Flughafen singen mehr Lerchen als an irgendeiner anderen Stelle Bayerns vergleichbarer Flächengröße, weil sie auf den Monokulturen der Fluren, insbesondere den Maisdschungeln, nicht mehr leben können. Unsere Politik spendiert Subventionen zwar mit vollen Händen in nicht benötigte Massenproduktion der Landwirtschaft, berücksichtigt dabei aber nicht die Lebensqualität der Menschen. Zu dieser gehören auch die Gesänge der Nachtigallen und Lerchen, die bunten Blumen und gute Luft auf dem Land (!). Eine Änderung wäre vorstellbar, wenn das Subventionssystem schrittweise abgebaut und im Gegenzug ganz direkt gutes Geld für gute Leistungen den benötigten landwirtschaftlichen Produkten bezahlt würde. Längst übersteigt der Bedarf an Bioprodukten die Eigenerzeugung in Deutschland, weil es für die große Mehrheit der Landwirte attraktiver ist, die Subventionen zu kassieren. Geopfert wurde die kleinbäuerliche Wirtschaft, die das Land schön gemacht hatte. Die Subventionen dienen weit weniger den Menschen als der Konzentration zu agro-industriellen Großkombinaten.

"Der Einsatz lohnt!"

Freiheit für Tiere: In Ihrem neuen Buch Ornis - Das Leben der Vögel haben Sie eine aufrüttelnde Mahnung formuliert: Es liegt in unserer Hand, ob sie überleben oder für immer verschwinden . Was möchten Sie den Leserinnen und Lesern von Freiheit für Tiere dazu noch sagen?

Josef H. Reichholf:
Dass sie nicht nachlassen sollen in ihrem Bemühen! Der Einsatz lohnt, wie der Kampf gegen den Stummen Frühling in den 1960er und 70er Jahren gezeigt hat. Der grünen Energiewende dürfen Vielfalt und Schönheit unserer Fluren auf keinen Fall geopfert werden. Ein Land voller Maisfelder, Wind räder, Solaranlagen und Stromleitungen ist nicht mehr lebenswert. Der Trend dorthin erhält und fördert die unmenschliche Massentierhaltung ebenso wie die Nachverdichtung der Städte, die auch noch die letzten Freiflächen kosten wird. Bald können das nicht einmal mehr die Spatzen von den Dächern pfeifen, weil sie die Jahr tausende alte Gemeinschaft mit den Menschen aufgeben (müssen).

Das Interview mit Josef H. Reichholf führte Julia Brunke, Redaktion Freiheit für Tiere .


Lesen Sie auch die Buchvorstellung:
Das Leben der Vögel

Der Autor

Prof. Dr. Josef H. Reichholf wurde 1945 in Aigen am Inn geboren. Der Zoologe und Ornithologe zählt zu den prominentesten Naturwissenschaftlern Deutschlands. Bis 2010 leitete er an der Zoologischen Staatssammlung München die Hauptabteilung Wirbeltiere und lehrte 20 Jahre Ökologie und Evolutionsbiologie der Vögel an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Josef H. Reichholf wirkte 20 Jahre lang als Generalsekretär der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern und veröffentlichte viele vogelkundliche Arbeiten. Er war zudem viele Jahre lang Mitglied der Kommission für Ökologie der Internationalen Naturschutzunion (IUCN). Er ist Träger der Treviranus-Medaille , der höchsten Auszeichnung der Deutschen Biologen, und des Grüter-Preises für Wissenschaftsvermittlung. 2007 wurde er mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet.

Josef H. Reichholf hat zahlreiche Bücher zu naturwissenschaftlichen und ökologischen Themen geschrieben, darunter:
Der Tanz um das goldene Kalb. Der Ökokolonialismus Europas (2004, 3. überarbeitete Aufl. 2011)
Die Zukunft der Arten (2005, Neuauflage 2009)
Rabenschwarze Intelligenz (2009)
Wilde Tiere in der Stadt (von Florian Möllers und Josef Reichholf, 2010)
Der Ursprung der Schönheit: Darwins größtes Dilemma (2011)
Ornis - Das Leben der Vögel (2014).

Das Buch

Josef H. Reichholf: Ornis - Das Leben der Vögel
272 Seiten, 80 Abbildungen in Farbe
Verlag C.H. Beck, 2014
ISBN 978-3406660481
Preis: 19,95 Euro

Ornis meint die Vogelwelt, aber auch die Ornis selbst, die Ornithologen.
Ornis - Das Leben der Vögel ist ein Buch über Vögel und Menschen und über die Zukunft der Vögel.

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

Verhaltensforschung: Was Raben über andere wissen • Überraschende Zwillingsstudie: Ein Zwilling isst vegan, der andere nicht • Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden! • Tiere für den Müll? Tiere aus der industriellen Massenhaltung enden millionenfach in »Tierkörperbeseitigungsanlagen« • Amtsgericht Hameln: Schweinemäster zu hoher Geldstrafe verurteilt • Recht: 50 Hektar im Kreis Dithmarschen jagdfrei! • Biotop »Rüm Hart« jagdfrei! • Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer • Wildtier-Findlinge: Erste Hilfe • Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt • RespekTiere International: Der erste Gnadenhof in Mauretanien ist im Entstehen! • Vegan Body Reset: Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen • Deftig vegan für jeden Tag: Unkomplizierte Köstlichkeiten schnell und einfach gemacht

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

Freiheit für Tiere 2/2024

Artikelnummer: 2/2024

Promis für Tiere: Billie Eilish und Fienas eröffnen veganes Restaurant in L.A. · Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul • Interview mit Mary McCartney • Wissenschaft: Vogelmütter singen Lieder für ihre ungeschlüpften Küken • Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss • Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück: Grundstück in Niedersachsen jagdfrei! • Interview: Ein Fleischer hört auf zu töten und wird Veganer • Das Leid der Ziegen für Kaschmirpullis • Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! • WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere • ATLAS der bedrohten TIERE • EASY SPEEDY VEGAN - Die besten 10-, 20- und 30-Minuten-Rezepte • Vegane Kuchenliebe

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

Freiheit für Tiere 1/2024

Artikelnummer: 1/2024

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter